ARTE
ARTE Sa. 10.10.
Doku
In Patagonien erobern Guanako-Herden Teile der Landschaft. ARTE F
Um die 60 Millionen Bisons gab es in der amerikanischen Prärie einmal. Bis europäische Siedler kamen und sie nahezu ausrotteten. ARTE F
Berglöwen stellen eine Bedrohung für die Guanakos dar. ARTE F

Tierische (R)Evolution

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Steppen

  • GB 2023
  • 53'
Dokumentation Die Steppen auf unserer Erde spielen eine große Rolle in unseren Ökosystemen. Verschiedene Tierarten können dazu beitragen, brachliegende Steppen wiederzubeleben und sie in CO2-Speicher zu verwandeln, die noch effizienter als Wälder zur Verlangsamung des Klimawandels beitragen könnten. Zu Gast in nordamerikanischen Prärien und afrikanischen Savannen.

Inhalt

Die Reise beginnt in Tansania, im legendären Serengeti-Nationalpark. Forschende fanden heraus, dass die weiten Graslandschaften Kohlenstoff aus der Atmosphäre speichern. Gesunde Wiesen könnten demnach im Kampf gegen den Klimawandel eine essenzielle Rolle spielen. In Patagonien konnten sich Grünlandflächen regenerieren, nachdem Zäune entfernt und die Jagd auf die Tiere verboten wurde, die sich nun wieder frei bewegen können. Hier spielen die Pumas für das Ökosystem eine wichtige Rolle: Sie halten die Guanakos auf Trab und verhindern so, dass zu viel Gras an einer Stelle abgeweidet wird. Das sorgt für ein regelmäßiges Nachwachsen der Vegetation. Die nordamerikanischen Prärien fielen zum Großteil der Massentierhaltung zum Opfer; nur wenige dieser majestätischen Steppen sind noch in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten. Die Bisons sind dieser Gefahr nur knapp entronnen - inzwischen erholen sich ihre Bestände wieder. Gemeinsam mit den Präriehunden ermöglichen sie einheimischen Wildpflanzen und anderen wilden Tieren, die weiten Grasflächen zurückzuerobern. In Kansas öffnete ein Heuschreckensterben den Menschen die Augen für die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ökosysteme der Graslandschaften. Heute weiß man, dass Steppen noch mehr CO2 binden können als manche Wälder und dass ihre Wiederherstellung den Klimawandel erheblich verlangsamen könnte. Am Ende der Reise nehmen Sioux und Assiniboine in Fort Peck die größte Bisonherde, die je von Yellowstone hierhergebracht wurde, in Empfang. Die Wiederkäuer sollen dazu beitragen, die legendäre nordamerikanische Prärie wiederherzustellen.

Sendungsinfos

Regie: Charlotte Lathane Untertitel, Hörfilm, Stereo
Sender auswählen

Jetzt in der Senderleiste auf klicken.

Gelesen
Seite merken

Lesezeichen für tvheute.at erstellen:
Jetzt in der Symbolleiste auf klicken.

Gelesen
Sender navigieren
links | rechts
WISCHEN