Unbekanntes Spanien
LAND UND LEUTE Von Cáceres nach Toledo, D 2025
ARTE Journal
NACHRICHTEN, D, F 2026
ARTE
Di. 21.04.
Doku
Unbekanntes Spanien
TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.
Von Cuenca nach Albacete
- D 2025
- 43'
Land und Leute
Diese Folge spannt den Bogen von den lautlosen Luchsen in der Sierra de Andújar zu einer Köchin, deren Leidenschaft für Safran ihre Heimat prägt, zu den Windmühlen von La Mancha und ihrem Hüter, zu Woll-Visionären und Land-Art-Künstlern rund um Cuenca, wo abstrakte Kunst, mittelalterliche Architektur und weite Landschaft eine überraschend moderne Provinz formen.
Inhalt
Diese Folge erkundet ein Spanien, das sich zwischen Kunst, Natur und jahrhundertealten Handwerken immer wieder neu erfindet. In La Mancha bewahrt Müller Juan Bautista das Wissen über historische Windmühlen - technische Meisterwerke, deren hölzerne Zahnräder seit 500 Jahren im Rhythmus des Windes arbeiten. Seine Arbeit ist nicht Nostalgie, sondern Bewahrung eines Erbes, das die Identität der Region geprägt hat.
In der Sierra de Andújar begleitet das Kamerateam Biologen, die den Iberischen Luchs vor dem Aussterben retten - eine der beeindruckendsten Naturschutzgeschichten Europas. Zwischen abgelegenen Tälern, Kamerafallen und scheuen Raubkatzen wird sichtbar, wie mühsam und zugleich hoffnungsvoll diese Arbeit ist.
Dann führt die Reise zu Teresa Gutiérrez, deren Liebe zum Safran sowohl ihre Küche als auch ihre Heimat prägt. Das wertvollste Gewürz der Welt wird hier in Handarbeit geerntet und trägt ganze Familiengeschichten in sich. Schließlich lernen wir die Wooldreamers kennen, die aus vergessener Schafswolle ein modernes, nachhaltiges Textilprojekt formen und damit ein ganzes Dorf inspirieren. Eine Folge voller stiller Revolutionen - und ein Blick auf Spaniens verborgene Zukunft.
Sendungsinfos
Regie: Roland May
Untertitel, Stereo