ARTE
ARTE So. 17.05.
Doku
Die 13-jährige Nazyirke (r.) soll das Kamelmelken von ihrer Mutter Salikha (l.) lernen. NDR
Die letzten Reste des Aralsees: Anfang der 60er Jahre hatte der See noch die Ausdehnung Bayerns. NDR
Kysylkum heißt ""roter Sand"". Die Wüste hat gewaltige Ausmaße und zieht sich vom Karakum in Turkmenistan über Usbekistan bis nach Kasachstan. NDR
An den Hängen des Tian-Shan-Gebirges befinden sich die fruchtbarsten Landstriche Usbekistans. NDR
Shahizinda ist ein magischer Ort. Die Nekropole an den Hügeln von Samarkand ist rund 600 Jahre alt. NDR

Unbekanntes Usbekistan

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Mit dem Zug entlang der Seidenstraße

  • D 2021
  • 44'
Land und Leute Weit erstreckt sich das Land zwischen dem mächtigen Hissargebirge und dem fast ausgetrockneten Aralsee. Usbekistan ist geprägt von unendlich erscheinenden Sandwüsten und von Oasen, die einst zu den bedeutendsten im ganzen Orient gehörten. Über Jahrtausende gab es hier, an der Seidenstraße, eigentlich nur ein Transportmittel: das Kamel. Nachdem Russland das Gebiet des heutigen Usbekistans annektiert hatte, wurde das Eisenbahnnetz ausgebaut. Heute ist die Strecke des Seidenstraßen-Expresses immer noch die Hauptverkehrsroute zwischen dem grünen Osten Usbekistans und den trockenen Wüsten des Westens.

Inhalt

Um Touristen anzuziehen, hat man in Samarkand vor einigen Jahren eine Touristenpolizei geschaffen. Die berühmtesten Polizistinnen der Stadt sind die Zwillinge Fatima und Zukhra. Das Streifegehen ist gar nicht so einfach für die beiden, denn die Touristen wollen vor allem eins: ein Foto mit den Zwillingen in Uniform. Im Hissargebirge liegen die wohl tiefsten Höhlen der Welt. Der Eroberer Timur Lenk soll hier im 15. Jahrhundert seine Armee in der sogenannten Timurenhöhle versteckt haben, bevor er ganz Zentralasien unterworfen hat. Zwei Höhlenforscher wollen herausfinden, was an der Legende wahr sein könnte. Jahrmillionen hat der Fluss Amudarja den Aralsee gespeist. Doch die Baumwolle, die hier angepflanzt wird, verschlingt unglaubliche Mengen an Wasser. Das Ergebnis: die Austrocknung des Aralsees. Heute wird das Gebiet als Aralkum bezeichnet. Um die Erosion durch den Sand aufzuhalten, ist vor ein paar Jahren ein großes Projekt angelaufen: Die Wüste wird bepflanzt. Shahri studiert Umweltwissenschaften und ist gekommen, um sich die ersten Erfolge anzuschauen.

Sendungsinfos

Regie: Michael Höft Untertitel, Stereo
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