Medikamentensucht ist ein großes Problem in den USA. Auch Mitarbeiter Earl ist durch Drogenmissbrauch in einen Strudel der Abhängigkeit geraten. Jetzt ist der Ex-Häftling zurück aus seiner dreimonatigen Entziehungskur und hofft auf einen Neubeginn im "Villalobos Rescue Center". Die Chancen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit stehen gut, denn Earl weiß ganz genau, dass er es diesmal nicht vermasseln darf! Außerdem in dieser Folge: Lizzy gerät mit einem herzlosen Hundebesitzer aneinander und ein Paar aus New York City ist auf der Suche nach einem stressresistenten Charakterhund. Doch bevor Pitbull Vladimir an die Ostküste umziehen darf, muss er seine Stadttauglichkeit unter Beweis stellen.
Unbezahlte Strafzettel im Wert von umgerechnet 2200 Euro: Diesen Betrag sollen Matt Heighway und Garry Ball in Birmingham eintreiben. Aber die Adresse, die man den Gerichtsvollziehern mit auf den Weg gegeben hat, scheint nicht zu stimmen. In die betreffende Wohnung sind mittlerweile andere Personen eingezogen. Oder versucht der Schuldner, seine Identität zu verschleiern? Ein säumiger Hotelbesitzer in der Grafschaft Lancashire zeigt sich dagegen kooperativ. Deshalb vereinbaren Stewart McCracken und Elmore Victor mit dem Mann eine Ratenzahlung.
Hunde haben eine ausgeprägte emotionale Bindung zum Menschen und ihre außergewöhnlichen und hervorragenden Sinne können ihre Besitzer im Alltag unterstützen. Das erklärt auch, wieso und auf welche Weise gerade der Hund ein so gewichtiger Teil im Leben der Menschen ist.
Am 23. März 2021 bohrt sich eines der größten Containerschiffe der Welt ins sandige Ufer des Suezkanals. Fast eine Woche lang blockiert die Ever Given die vielbefahrene Handelsroute in Ägypten. Nie zuvor ist ein Frachter dieser Größe so auf Grund gelaufen, dass es zu einer vergleichbaren, globalen Lieferkrise gekommen gekommen wäre. War es eine Verkettung unglücklicher Umstände? Oder zeigt der Megastau auf See einen gefährlichen Schwachpunkt in der weltweiten Versorgungskette auf?
Fragen rund um die Gesundheit wird auf den Grund gegangen, und von den Moderatoren anschaulich aufbereitet. Dabei geht es unter anderem um Heilmittel, Ernährung und Kosmetikprodukte.
Von Rekordversuch bis Supersportwagen - in dem Automagazin dreht sich alles rund um des Deutschen liebstes Kind. Die wöchentliche Sendung präsentiert die neuesten Modelle und aktuelle Technik-Trends. Ob Geländewagen mit Spezial-Panzerung, Familienkutsche oder Mittelklassewagen, jedes Fahrzeug wird genau unter die Lupe genommen.
Mit "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" ist es ORFIII gelungen, besondere Leckerbissen in einem eigenen Format aufzubereiten. In 45 Minuten zeigt "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" den Zeitgeist vor rund 45 Jahren. Mai 1973: Der Komiker Gunther Philipp bereitet Palatschinken zu - eine Kochshow mit Zwischenfällen. (aus: "Kochstammtisch im Prominentenbeisl" 5.5.1973); "Irgendwann einmal". Probleme von Jugendlichen in Großsiedlungen" ORF-Sendung 5.5.1973; Eine der frühen ORF-Arbeiten von Robert Dornhelm: eine Reportage über die Schwierigkeiten von Heranwachsenden in den Wohnsilos von Wien-Simmering. "Panorama" - Eine Stütze der Gesellschaft ORF-Sendung 2.5.1973 -
Klatschreporter Roman Schliesser. Eine Reportage über die oberen Zehntausend und ihren "Adabei" von Walter Pissecker und Teddy Podgorski; Prisma - Rund um die Linie ORF-Sendung 6.5.1973
Der Wohlstandsspeck und wie man ihn los wird. Ein Magazinbeitrag über Diäten, Schlankheitspyjamas und andere Schlankheitsabenteuer;
Kaum eine Insel ist stärker geprägt von Gegensätzen als Sylt: zwischen Luxus und Ursprünglichkeit, Glamour und natürlicher Idylle. Ein bildgewaltiger Blick auf einen Ort voller Magie.
Unter seiner Attraktivität leidet Sylt allerdings auch: Mehr als 750.000 Besucher jährlich statteten der Insel vor Corona einen Besuch ab, zum Nutzen, aber auch zum Leidwesen der Einheimischen. Dieser Film wirft einen Blick auf die Parallelwelt im hohen Norden.
Außergewöhnlich ist für viele Touristen allein schon die Anreise nach Sylt. Die meisten kommen mit ihrem Wagen huckepack auf dem Autotransporter von Niebüll aus mit der Bahn an, erleben rechts und links des Hindenburgdamms die Wasserwelt des Wattenmeers. Auf der Insel geht es mit den Gegensätzen weiter: zwischen Luxus und Ursprünglichkeit, zwischen Kampen und Camping. Sylt ist eine Insel der Gegensätze. Quirliges Leben in Westerland, menschenleere Strandabschnitte am Lister Ellenbogen. Die Kurzreportage gibt einen Einblick in die Parallelwelt einer majestätischen und vermeintlich extravaganten Insel, jenseits der Touristen-Hotspots.
Im Mittelpunkt des Films stehen dabei auch waschechte Insulaner, wie Landwirt John-Ricklef Petersen. Er ist einer von rund 14.000 Menschen, die von dort stammen und sogar noch den Sylter Dialekt Söl'ring beherrschen. Seit mehr als 100 Jahren betreibt die Familie Petersens auf den Wiesen der Insel Landwirtschaft, bereits in dritter Generation. Das Herzstück des landwirtschaftlichen Biobetriebes bilden die 250 Galloway-Angusrinder aus eigener Zucht. Die Familie arbeitet auch dann auf den Feldern und am Deich, wenn in der Hochsaison die Touristen in ihren Hotel- und Ferienhausbetten noch schlummern. Das Verhältnis zwischen ihnen und den Einheimischen ist zwiegespalten. Die Insel lebt vom Tourismus, doch die Naturschutzgebiete werden dadurch belastet und treiben die Immobilienpreise in die Höhe. Viele Einheimische können sich ihre eigene Insel schon lange nicht mehr leisten.
Inzwischen fest verwurzelt mit der Insel ist der 20-jährige Phillip Grossmann. Ihn findet man meist vor Sylts Südspitze, etwa sechs Kilometer von Bauer Petersens Salzwiesen entfernt, auf der "Simon Alexander". Es ist eines von nur fünf Fangschiffen, das vor Sylt Muscheln fischen darf. Die Ausbeute ist groß, denn Sylt gilt als ein Paradies für Miesmuscheln.
Landwirt John-Ricklef Petersen hat nicht nur seine Rinder ständig im Blick, sondern vor allem auch seine ebenso vielen Salzwiesen-Schafe, 250 wollige Ureinwohner von Sylt. Sie weiden bis in den November hinein auf den Salzwiesen an der Ostseite der Insel und bestimmen den Jahresrhythmus der Familie. Alles ist fast auf den Tag genau getaktet, damit rechtzeitig zu Ostern etwa 400 Lämmer das Licht der Welt erblicken.
Unzählige Legenden ranken sich um das Volk der Amazonen. Ihre Spuren lassen sich überall auf der Welt finden, nicht nur in der antiken, sondern auch in der Neuen Welt. Antike Autoren berichten von kühnen Reiterinnen, die selbst die härtesten Krieger das Fürchten lehrten. Sie stammen angeblich aus den Steppen Eurasiens, doch bisher ist jeder Versuch gescheitert, ihre Heimat zu lokalisieren. Sie sind kämpfende, männermordende Frauen, die den Griechen Angst und Schrecken einjagten. Weit im Osten der antiken Welt sollten sie gelebt haben, so die Legende. Prof. Jochen Fornasier gräbt zusammen mit ukrainischen Kollegen in der alten griechischen Kolonie Olbia. Die Stadt am Schwarzen Meer, östlich von Odessa gelegen, gilt als Tor zur Welt der Skythen. Und in jenem legendären Reitervolk aus den Steppen des Ostens vermuten die Forscher um Fornasier die Ursprünge des Amazonen-Mythos. Die Grabungen zeigen, dass die Griechen in Olbia in regem Austausch mit den Steppenvölkern des Ostens standen und von dort nicht nur Waren, Sklaven und goldenen Schmuck bezogen, sondern auch Nachrichten und Geschichten. Gräberfunde von mit Waffen bestatteten Frauen sind ein eindeutiges Indiz dafür, dass es unter den Steppenvölkern zumindest einige Kämpferinnen gegeben haben muss. Doch die Forschungen in Olbia zeigen auch, dass sich das Amazonen-Volk sehr schwer fassen lässt. Aber nicht nur in Asien soll es Frauen gegeben haben, die wie Männer kämpften. In der Neuen Welt verdankt ihnen angeblich einer der längsten Flüsse der Erde seinen Namen, und in Afrika ist die Erinnerung an sie bis heute lebendig. Die Spur der geheimnisvollen Kriegerinnen zieht sich von der Antike bis in die Gegenwart. Neue Ausgrabungen in der Neuen und der Alten Welt bringen Licht in das Dunkel um die rätselhaften Amazonen.
Innerhalb kürzester Zeit bekamen es die Ermittler in Cleveland, Ohio, mit zwei Morden zu tun. Zuerst wurde ein junger Mann erschossen, der erst vor kurzem das Bandenleben hinter sich gelassen hatte und sich für ein Ende der Gewalt in seiner Nachbarschaft einsetzen wollte. Am anderen Ende der Stadt drangen unbekannte Täter in der Silvesternacht in ein Haus ein und erschossen einen dort lebenden Mann. Beide Fälle waren schwer aufzuklären.
Die Halligen im nordfriesischen Wattenmeer sind einzigartig auf der ganzen Welt. Die winzigen Eilande liegen an der nordfriesischen Küste und sind weder Inseln noch Festland.
Sie sind nicht durch Deiche geschützt und werden immer wieder von Salzwasser überspült. Wer dort leben will, Mensch wie Tier, muss den Gezeiten und Gewalten des Meeres trotzen.
Das Biosphärenreservat Wattenmeer gilt als eine der wichtigsten Drehscheiben des Vogelzugs. Dort rasten die Zugvögel auf ihrem Weg zwischen südlichem Winterquartier und arktischem Brutgebiet.
Die Halligen liegen nordwestlich der Stadt Husum. Die Eilande sind zwischen sechs und 960 Hektar groß und bilden in etwa einen Kreis um die Insel Pellworm. Im Übergangsbereich zwischen Land und Meer liegen verschiedene Lebensräume neben dem eigentlichen Watt: Salzwiesen, Dünen und Strände. Unter den extremen Bedingungen haben Tiere und Pflanzen besondere Fähigkeiten entwickelt, um zu überleben.
Besonders die Salzpflanzen haben sich auf das Leben mit einem hochgradig salzhaltigen Boden eingestellt. Aber auch Tiere wie Krebse und Muscheln haben Strategien entwickelt, den Wechsel von Überflutung und Trockenheit zu überstehen. Im Wattenmeer leben über 3000 Tierarten, 250 davon kommen nur in den Salzwiesen vor. Im Wasser gibt es mehr als 60 Fischarten. Besonders wichtig ist das Wattenmeer als Laichgebiet für Schollen, Heringe und Seezungen. Der Nationalpark Wattenmeer ist auch ein Paradies für Kegelrobben, Schweinswale und Seehunde.
Galaktische Ausgrabungen - Wie präzise drücken wir uns aus?
2021
28'
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
Die angesagtesten Outdoor-Spots in den Bergen und die spannendsten Abenteuer im Schnee. ntv reisen extra nimmt sie mit in die Berge zu jeder Jahreszeit und stellt die aufregendsten Erlebnisse und besten Locations vor. Von den besten Hütten und Aktivitäten von Langlaufen bis Eisklettern im Winter bis zu den Auswirkungen des Klimawandels auf den Bergsport und die neuesten Funsportarten.
Ein junger Mann aus dem Drogenmilieu verschwindet spurlos, und eine Boutique-Verkäuferin wird tot aufgefunden. Die Ermittler gehen in beiden Fällen schnell von einem Verbrechen aus. Die Kommissare Gerhard Starke und Holger Kunkel müssen ihr kriminalistisches Know-how in vollem Maße ausschöpfen, um diese Fälle, die Jahre nicht geklärt werden konnten, endlich abschließen zu können. Im ersten Fall geht es um einen jungen Mann, der sich im Drogenmilieu aufhält. Als er verschwindet, gibt es für Kommissar Gerhard Starke nur zwei Möglichkeiten: Selbstmord oder Mord. Aber das zu klären, ist schwierig, denn man findet keine Leiche des Mannes. Im zweiten Fall ermittelt Kriminalkommissar Holger Kunkel in einem äußerst brutalen Raubüberfall. Eine junge Boutique-Verkäuferin wird totgeschlagen - ihren Tod können die Beamten erst nach 24 Jahren klären. Im Jahr 1998 kommt eine Frau zur Polizei und meldet ihren Lebensgefährten Holger M. als vermisst. Nach einigen Tagen leitet die Polizei in Koblenz eine Suchaktion ein und versucht, mehr über den Vermissten herauszufinden - Kommissar Gerhard Starke leitet damals die Ermittlungen. Im Zuge der Suchmaßnahmen stellt Starke fest, dass Holger M. regelmäßig Drogen konsumiert hat. Schnell bekommt der erfahrene Ermittler das Gefühl, dass die Drogendealerin von Holger M. etwas mit seinem Verschwinden zu tun hat. Sie verkauft Drogen im Kilobereich und schmuggelt regelmäßig große Mengen aus dem Ausland ein. Ebenso geraten drei weitere Männer aus dem Drogenmilieu in Verdacht, doch alle schweigen einheitlich. Kommissar Starke kommt nicht weiter, die Ermittlungen stehen still. Fünf Jahre später wird mitten im Westerwald eine Leiche gefunden, deren komplett skelettierter Körper auf einer großen Fläche verteilt liegt und viele Spuren von Wildfraß aufweist. Es handelt sich um Holger M. - die Gerichtsmedizin konnte ihn identifizieren. Starke lenkt die Ermittlungen nun wieder auf die vier Verdächtigen von damals - alle sitzen mittlerweile wegen verschiedener Drogendelikte im Gefängnis. Sie schweigen beharrlich, und auch gesetzlich grenzwertige Verwanzungsaktionen seitens Starke und seinem Team bringen keinen Erfolg. Plötzlich meldet sich ein Zeuge, der bereit ist, auszusagen, wenn er in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen wird. Jetzt bekommt Ermittler Starke endlich handfeste Beweise geliefert. Es ist ein kalter Wintertag im Jahr 1981, als in einer Boutique in Braunschweig eine Verkäuferin brutal überfallen wird. Als Holger Kunkel zum Tatort gerufen wird, schwebt das Opfer, Andrea F., in akuter Lebensgefahr. Die Ärzte tun, was in ihrer Macht steht, doch für die 22-Jährige gibt es keine Rettung. Nur drei Tage nach dem Verbrechen erliegt Andrea ihren schweren Verletzungen. Anschließend wird ihre Leiche obduziert. Und das Ergebnis ist überraschend, denn das Opfer wurde auch sexuell missbraucht. Was erst wie ein Raubmord aussah, wird so zu einem Sexualdelikt. Was Kunkel und seine Kollegen nicht ahnen - wenige Wochen später wird im 55 Kilometer entfernten Goslar die 22-jährige Doris M. tot aufgefunden. Hier übernimmt die Kripo Braunschweig den Fall. Am Leichenfundort, einem schneebedeckten Acker, werden so gut wie keine Spuren gefunden. Lediglich Zigarettenkippen. Diese werden untersucht und asserviert. Auch Doris' Kleidungsstücke werden asserviert. Doch trotz intensivster Ermittlungen der Polizei in Goslar bleibt dieser Fall ungeklärt, genau wie der von Andrea F. aus Braunschweig. Als erfahrener Ermittler bekommt Holger Kunkel auch Jahre später immer wieder ungeklärte Fälle auf den Tisch. Auch im Fall der getöteten Andrea F. hat Kunkel die Idee, ein Stück des blutbefleckten Teppichbodens vom Tatort zum LKA zu schicken und ihn mit neuesten Methoden auf DNA-Spuren untersuchen zu lassen - er ahnt nicht, dass seine Kollegen in Braunschweig genau die gleiche Idee mit den Zigarettenkippen vom Tatort der Doris M. haben. Auch sie schicken Asservate zum LKA. Wenig später erhält Kunkel einen Anruf vom LKA. Die Kollegen berichten, dass sie einen DNA-Treffer an den Zigarettenkippen haben, und zwar von einem inhaftierten Manfred A. Kunkel begreift nicht: wieso Zigarettenkippen? Er hat doch ein Stück Teppichboden eingeschickt - eine Verwechslung des LKA. Fest steht nun aber: Manfred A. hat tatsächlich Doris M. getötet - aber was ist mit Andrea F. aus Kunkels Fall? Ermittler Holger Kunkel ist sich sicher: Der Mann ist auch der Mörder von Andrea. Doch er kann ihn nur überführen, wenn Manfred A. auch diese Tat gesteht.
"Schimpansen im Kongo mit Jane Goodall" erzählt die bemerkenswerte Geschichte des Tchimpounga Chimpanzee Rehabilitation Center, einer Auffang- und Pflegestation für Schimpansen, die vor mehr als 30 Jahren von der berühmten Verhaltensforscherin Jane Goodall gegründet wurde. Der Anblick eines hilflosen Schimpansenbabys auf dem Markt in Zaire weckte bei ihr das Bedürfnis, verwaisten Schimpansen im Kongo zu helfen. Die Gründung der Auffangstation Tchimpounga Anfang der 1990er Jahre ist der Beginn einer einmaligen Erfolgsgeschichte im Tierschutz.
Sie sind die besten Freunde des Menschen seit Tausenden von Jahren. Es gibt sie in über 400 unterschiedlichen Rassen. Aber wie viel weiß der Mensch wirklich über seinen besten Freund, den Hund? Die dreiteilige Doku-Reihe zeigt die einzigartigen Eigenschaften von Hunden und entdeckt dabei ihre bemerkenswerte Physiologie, ihre emotionale Bindung zum Menschen und ihre außergewöhnlichen, hervorragenden Sinne.
Der Anruf eines Kollegen von der "Animal Control" versetzt Hunderetterin Tia Torres in Alarmbereitschaft. Außerhalb der Stadt, im Assumption Parish, wurde eine ausgemergelte Hundemutter gefunden, die vermutlich kurz zuvor ihre Jungen zur Welt gebracht hat. Allerdings fehlt von den Welpen jede Spur! Während die Pitbull-Mama sichtlich von den Strapazen gezeichnet ist, wird im Eilverfahren ein Suchtrupp zusammengestellt, der die Hundebabys vor dem sicheren Tod bewahren soll. Später stattet Christy aus Kalifornien dem "Villalobos Rescue Center" einen Besuch ab. Die junge Tierfreundin hat einen ungewöhnlichen Wunsch im Gepäck: Sie möchte einen Pitbull im Seniorenalter adoptieren.
Die Besiedelungsgeschichte Amerikas muss neu geschrieben werden. Sensationelle Funde in Brasilien zeigen, dass auf dem Doppelkontinent viel früher Menschen lebten, als bisher angenommen. Lange ging die Forschung davon aus, dass vor 12.000 Jahren eiszeitliche Jäger aus Asien über eine Landbrücke zu Fuß auf den amerikanischen Kontinent eingewandert waren. In der brasilianischen Serra da Capivara lebten allerdings schon vor 30.000 Jahren Menschen. Brasilianische, französische und deutsche Archäologen erforschen gemeinsam die weit verstreut liegenden Fundstellen in den heute fast menschenleeren geheimnisvollen Weiten Ostbrasiliens und versuchen, mehr über die ersten Amerikaner herauszufinden. Der Hauptfundort Pedra Furada liegt in der Serra da Capivara im brasilianischen Bundesstaat Piaui. Markus Reindel vom Deutschen Archäologischen Institut ist begeistert: "Das ist eine der bedeutendsten, ältesten und prächtigsten archäologischen Fundstellen des amerikanischen Kontinents." Niède Guidon war die Erste, die sich mit der Erforschung der mit über 50.000 Felszeichnungen einzigartigen Fundstellenkonzentration beschäftigte und ihre Bedeutung erkannte. Die verlässliche Datierung der Malereien und der im Umfeld gefundenen Siedlungsreste stellte ein großes Problem dar. Schließlich bekam Guidon Unterstützung von Wissenschaftlern aus Europa. Der Franzose Eric Boëda gräbt hier seit 15 Jahren. Zum ersten Mal setzte er 2016 auch die sogenannte Thermolumineszenz-Analyse zur Datierung ein. Bei diesem Verfahren werden Proben bei völliger Dunkelheit aus einer Schicht entnommen, und später wird im Labor die Strahlung gemessen. Daraus lässt sich das Alter einer Fundschicht genau bestimmen und damit auch das Alter der Funde, die aus dieser Schicht geborgen wurden. Die gesamte Wissenschaftsgemeinde wartete gespannt auf die Resultate von Eric Boëda, denn vor allem US-amerikanische Forscher hofften, dass Niède Guidon dadurch widerlegt werden könnte. Doch es kam anders. Die ältesten Fundschichten sind mindestens 30.000 Jahre alt, also 18.000 Jahre älter als die Funde in Clovis/USA, auf die sich die bisher favorisierte Theorie stützte. Südamerika ist also nicht von Nordamerika aus besiedelt worden. "Ein großer Erfolg für die Brasilianer und ihre jahrelange wissenschaftliche Arbeit", meint Markus Reindel. Im Sommer 2016 begann Markus Reindel seine eigenen Forschungen in der Serra da Capivara. Er will die Umweltbedingungen in der Gegend untersuchen, um zu erfahren, warum die ersten Amerikaner sich gerade hier niedergelassen hatten. Und vor allem: warum sie offenbar ohne Nachkommen wieder von der Bildfläche verschwunden sind. Die Vielzahl der Felsbilder und Bodenfunde deutet auf eine große Bevölkerung hin, die über einen relativ langen Zeitraum im Norden und Osten Brasiliens lebte. 800 Kilometer von der Serra da Capivara entfernt liegt ein weiterer Fundort, die Chapada Diamantina. Die Größe des einst besiedelten Raumes ist noch lange nicht abschließend erforscht. Doch auch andere Fragen drängen sich auf: Woher kamen die ersten Amerikaner? Wie und warum haben sie sich auf den Weg gemacht? Und warum sind sie fast spurlos wieder verschwunden?
Am 23. März 2021 bohrt sich eines der größten Containerschiffe der Welt ins sandige Ufer des Suezkanals. Fast eine Woche lang blockiert die Ever Given die vielbefahrene Handelsroute in Ägypten. Nie zuvor ist ein Frachter dieser Größe so auf Grund gelaufen, dass es zu einer vergleichbaren, globalen Lieferkrise gekommen gekommen wäre. War es eine Verkettung unglücklicher Umstände? Oder zeigt der Megastau auf See einen gefährlichen Schwachpunkt in der weltweiten Versorgungskette auf?
Auf dem Erlebnis-Bauernhof von Sepp und Nikki im oberbayerischen Freising bekommen die Esel Besuch vom Hufschmied. Ein wichtiger Termin, den die Tiere aber nicht sehr schätzen. Da hilft nur gutes Zureden und viel Geduld.
Auch auf den anderen Höfen machen die Tiere nicht immer das, was sie sollen.
Auf Hof Bremehr in Ostwestfalen will Besitzer Ludger Bremehr eine Longhorn-Färse, ein junges weibliches Rind, einfangen, um es zu verkaufen. Dafür müssen er und sein Team zuerst alle Tiere der Herde in einen Fangwagen treiben. Doch die sonst so entspannten Longhorn-Rinder werden hektisch. Es kommt zu einem Schreckmoment.
Auch Inselbauer Mathias Schilling muss Rinder treiben. Er verkauft längst nicht mehr so viel Biofleisch wie noch vor Corona. Deshalb züchtet er lieber neuen Nachwuchs, als dass er seine Bullen und Färsen schlachten lässt. Dafür braucht er auf der Insel Hiddensee einen neuen Zuchtbullen. Mathias muss die ganze Bullenherde in den Stall treiben, um den einen Zuchtbullen auszusortieren.
Spreewaldbauer Sebastian Kilka will einen Misthaufen bauen. Der Schweinemist ist schwer und muss wie in alten Zeiten zu einem Stapel mit einer Art Zopf drumherum geformt werden. Das soll dem Stapel auf geringer Grundfläche Halt und viel Raum geben. Noch hat er nicht genug Mist dafür, sodass er seine Schweine aus dem Stall und frischen Mist holen will. Aber die Schweine wollen nicht wie er will.
Auf dem Ziegenhof am Thüringer Grünen Band ist Multitasking gefragt. Während Frank Burkhardt melkt, geht seine Frau Mira Kuhlmann schon mal Ohrmarken kontrollieren. Das Paar ist ein gutes Team, auch an stressigen Tagen. Die 400 Ziegen sind an diesem Tag nämlich nicht die Einzigen, die versorgt werden müssen.
Auf dem Windberghof im Südschwarzwald ist drei Mal die Woche Käsemachen angesagt. Den vermarkten Martina und Holger Albrecht auf verschiedenen Wochenmärkten in der Region. Die Milch für den Ziegen- und Kuhmilch-Käse stammt von den eigenen Tieren und kommt direkt nach dem Melken in den Kessel. Die Frage ist nur: Wie viel Milch geben die Tiere noch so spät im Jahr?
Die Reihe porträtiert Menschen, die sich nach christlichem Leitbild für andere engagieren oder schon Außergewöhnliches durchlebt haben. Begleitet werden sie dabei bei ihrem ganz gewöhnlichen Alltag.
Seit 1995 wird die Sendung Die Fernsehkanzel - auch als Arche TV bekannt - jede Woche ausgestrahlt. Neben einer Predigt der Pastoren Christian und Wolfgang Wegert beinhaltet das Programm spannende Interviews und Gesprächsrunden.
Bernhard Grzimek gilt in Deutschland als Ikone des Tierfilms. Schon früh setzte er sich gegen Robbenschlachten und Legebatterien ein und begeisterte Millionen mit seiner Sendung "Ein Platz für Tiere". Mit einem Zootier auf dem Arm bat er um Spenden für bedrohte Arten - und sammelte so Millionen für den Naturschutz. Sein Film "Serengeti darf nicht sterben" holte den ersten Oscar für Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Doch Grzimeks Vermächtnis hat auch Schattenseiten. Als 1959 die Grenzen des Serengeti-Nationalparks neu gezogen wurden, verloren Tausende der dort lebenden Massai ihre Heimat. Bis heute machen viele Massai Grzimek und sein Engagement für Naturschutz dafür mitverantwortlich. Grzimeks Vision: Die Menschen vor Ort sollten die Natur unberührt lassen - Touristen hingegen waren willkommen. Der Serengeti Nationalpark zeigt, dass Naturschutz kein einfaches Erfolgsmodell ist, sondern oft ein Konflikt zwischen den Interessen verschiedener Gruppen.
Maria und Tobias liegen voll im Trend: Sie wollen heiraten und zwar richtig. Das junge Paar aus Sachsen-Anhalt will eine Traumhochzeit feiern, ein Tag wie im Märchen. Dafür planen und sparen sie seit anderthalb Jahren. Tausende Follower sehen den beiden übers Internet dabei zu. Dass ihre private Liebe zum öffentlichen Ereignis wird, macht ihnen nichts aus, im Gegenteil, die Likes spornen sie an, ihren großen Tag in Szene zu setzen.
Monatelang sucht Maria nach ihrem Traumkleid. "Da mein neuer Nachname König sein wird, will ich auch wie eine Königin aussehen", lacht die 28-Jährige. Tobias, ihr Zukünftiger, darf vorher keinen Blick darauf werfen. Da schwört Maria auf die alte Tradition, ebenso beim Strumpfband.
Keiner muss mehr heiraten, aber immer mehr haben Lust darauf. Die Sehnsucht nach einer stabilen Bindung wächst und der Hochzeitsmarkt floriert. Wer kann, gestaltet seine Hochzeit aufwendig, glanzvoll und individuell. So wird für viele Paare der schönste Tag im Leben zum perfektionistischen Kraftakt. Die brillante Dekoration, umwerfende Brautkleider, einmalige Eheringe, abgefahrene Location - es wimmelt von Angeboten.
Da ist es kein Wunder, wenn die Romantik im Planungsstress auf der Strecke bleibt. Kristin Dorst, Hochzeitsplanerin, kann ein Lied davon singen: "Wenn man alles perfekt haben will, ist die Gefahr groß, dass man enttäuscht wird."
Eigentlich sollte die Kirche von diesem Hochzeitsboom profitieren, ist sie doch Spezialistin für feierliche Rituale. Aber die herkömmliche Hochzeitszeremonie ist im Wandel. Ausgefallen soll es heute sein und so sehen sich Pfarrerinnen und Pfarrer mit ungewöhnlichen Wünschen konfrontiert.
Maria und Tobias beispielsweise wollen im reformiert-evangelischen Dom zu Halle heiraten und ihr Hund soll an der Trauung teilnehmen. Dom-Pfarrerin Dr. Jutta Noetzel ist es bei allem Verständnis wichtig, dass der kirchliche Raum nicht zur Kulisse verkommt.
Der Film begleitet Maria und Tobias von den akribischen Vorbereitungen bis zu ihrem großen Tag. Ihre Geschichte wird ergänzt durch die Berichte von Brautausstattern und Eventplanern. Theologen und Soziologen reflektieren, was das "Projekt Traumhochzeit" über uns und unsere Zeit aussagt.
Immer mehr prominente Menschen stehen öffentlich dazu, von Legasthenie betroffen zu sein. Kaum ein Aspekt des schulischen Lernens ist in den letzten Jahrzehnten so zeitaufwendig erforscht worden, wie die Legasthenie und doch herrscht in der Wissenschaft noch immer Unklarheit über Ursachen und Therapien. Kinder werden oft mit dem Gefühl, Versager zu sein, allein gelassen.
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Am wichtigsten: Die Suche nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
+ Mönchengladbach / "Sanna Lindström"
+ Stuttgart / "Da Vinci"
Das Jahr 793 gilt als Beginn der Wikinger-Ära: Nordmänner aus Skandinavien landen vor der britischen Insel Lindisfarne. Sie plündern das dortige Kloster, hinterlassen Tod und Zerstörung. England erhält einen "Vorgeschmack auf düstere Zeiten". Immer häufiger überqueren die Männer aus dem Norden in der folgenden Zeit das raue Meer, überfallen christliche Siedlungen und rauben vor allem wertvolle Kirchenschätze. Der Überfall auf die heilige Insel Lindisfarne gilt als Auftakt eines historischen Wandels, der England für viele Jahrhunderte prägen soll. Was aber treibt die Männer aus Skandinavien dazu, ihre Heimat zu verlassen, um mordend und brandschatzend durch Nordeuropa zu ziehen? Stimmen die Legenden über die Wikinger? Wer waren sie wirklich? Die Doku-Reihe sucht nach den Motiven der Seekrieger.
"Terra X - Söhne der Sonne" beleuchtet Aufstieg und Fall der altamerikanischen Imperien. Dieser Teil widmet sich den Azteken, die vor 500 Jahren von den Spaniern erobert wurden. Sie gelten als blutrünstige Gewaltherrscher, geniale Ingenieure und kluge Diplomaten. Sie tauchen wie aus dem Nichts auf und beherrschen Mittelamerika über drei Jahrhunderte. Ihr Untergang leitet die lange und schmerzhafte Geburt des heutigen Mexiko ein. Das Bild der Nachwelt von den Azteken ist bis heute ambivalent. Als geniale Baumeister errichteten die einstigen Nomaden mitten auf einer Insel in einem Salzsee ihre Hauptstadt Tenochtitlan - damals eine der größten Städte der Welt. Alles im Aztekenreich war perfekt geregelt. Auf den Märkten sorgten Aufseher für Ordnung, öffentliche Gerichte behandelten Adlige und Bürger nach gleichem Recht. Es gab ein allgemeines Schulsystem für Jungen und Mädchen aus allen sozialen Schichten. Anders als in den damaligen europäischen Städten achteten die Azteken auch auf Sauberkeit. Neben diesen zivilisatorischen Leistungen aber fanden sich auch Zeugnisse grausamer Rituale. Im Untergrund der Millionenmetropole Mexiko-Stadt befinden sich noch heute unzählige Relikte aus der Aztekenzeit. Die bedeutendste archäologische Stätte ist der Templo Mayor - das Hauptheiligtum der Azteken. 2015 machten Archäologen unweit der Tempelpyramide eine schockierende Entdeckung: Tausende Menschenschädel - Opfer blutiger Zeremonien für ihre Götter. Lange hielten Wissenschaftler die Berichte von den Schädeltürmen für übertriebene Darstellungen, die die Aztekenschreiber auf Geheiß der spanischen Eroberer anzufertigen hatten - als Rechtfertigung für ihre eigenen Gräuel gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Die Azteken dehnten ihr Reich immer weiter aus. Von den eroberten Stadtstaaten forderten sie hohe Tribute in Form von Nahrungsmitteln, Waren und Sklaven - viele von ihnen endeten als Blutopfer auf den Altären der Aztekenpriester. Als die Spanier unter ihrem Anführer Hernán Cortés im Jahr 1519 ins Aztekenreich einmarschierten, fanden sie daher schnell einheimische Verbündete. Die Feinde der Azteken sahen in den weißen Männern die Gelegenheit, sich vom Joch der Aztekenherrschaft zu befreien und den Anführer Moctezuma endlich zu stürzen. Von den Spaniern eingeschleppte Krankheiten wie Typhus und Pocken setzten der indigenen Bevölkerung zusätzlich zu. Mit über 20.000 Kriegern - Feinden der Azteken - gelang es Hernán Cortés schließlich im August 1521, die geschwächte Hauptstadt zu stürmen und das Ende der Azteken zu besiegeln. Mit ihrem Untergang und dem fast vollständigen Verschwinden eigener Quellen bleibt die Geschichte der Maya, Inka und Azteken bis heute so mythenbeladen wie kaum eine andere. Die Zeugnisse der legendären Hochkulturen sind ebenso faszinierend wie rätselhaft. Mit dem Dreiteiler "Söhne der Sonne" entstand auf Basis aktueller Forschung ein bildstarkes Kompendium, das tiefere Zusammenhänge erschließt.
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
Durch die malerische Landschaft Neuseelands fährt der Coastal Pacific auf einer wiedererbauten Strecke, die einst durch ein Erdbeben völlig zerstört wurde. Die Tour beginnt in Christchurch, der größten Stadt der Südinsel und führt durch die grüne Canterbury-Ebene. Anschließend geht es entlang der Küste weiter, zwischen steilen Hängen und dem Pazifik, bis Kaikoura. Von hier fährt der Zug nach Blenheim in die berühmte Weinbauregion des Landes. Eine vielfältige Reise durch die Idylle Neuseelands.
Steven wackelt schelmisch mit der Prothese: "Ich würde mich immer wieder so entscheiden. Das Bein ist zwar ab, aber ich bin gesund!" Steven ist mit sich und seinem Entschluss, sich das Bein abnehmen zu lassen, im Reinen. Jetzt möchte er vor allem andere Menschen unterstützen. In seinem Blog "mein-bein-und-ich.de" schreibt er seine Krankheitsgeschichte auf und kommt so nach und nach in Kontakt mit anderen in ähnlichen Situationen. Bis zu 40.000 Amputationen gibt es in Deutschland pro Jahr, da sind viele Betroffene froh über den Austausch.
Denn wie Steven geht es auch anderen: Mit gerade mal 17 Jahren bekommt er die Diagnose Knochenkrebs. Was folgt ist eine Odyssee: Tumor und Knie werden entfernt, er lebt über Jahre mit einem künstlichen Kniegelenk. Doch gut geht es Steven damit nicht. Ständig geht die Prothese kaputt, er kämpft gegen Infektionen, muss mehr als 40 Operationen über sich ergehen lassen. Fest steht, Steven möchte mehr Lebensqualität und nicht ewig Patient bleiben. Daher entscheidet er sich für eine drastische Maßnahme ohne die Empfehlung der Ärzte: eine Beinamputation.
Mit der Einnahme der florierenden Stadt York ändern die Wikinger im Jahr 866 ihre Strategie: Sie kommen nicht mehr nur zu Raubzügen auf die britische Insel. Die Nordmänner wollen England komplett erobern. Bisher waren es meist kleine Gruppen, die aus Skandinavien aufbrachen, um englische Klöster und Siedlungen zu überfallen. Doch inzwischen haben die Wikinger ganze Heere mit Tausenden von Kriegern geformt. Ivar Ragnarsson, genannt Ivar, der Knochenlose, ist einer von ihnen - eine schillernde Gestalt. Nach der Belagerung und Einnahme Yorks erklärt er sich zum Wikinger-König und wird eine bedeutende politische Figur. Das angelsächsische England besteht aus zahllosen unabhängigen Königreichen, die häufig miteinander im Zwist liegen. Diese Rivalitäten machen sich die Wikinger zunutze. Sie erobern immer größere Teile der Insel, schmieden aber auch lokale Allianzen. York wird zu einem ihrer wichtigsten Handelsplätze. Trotz heftiger Widerstände vermischen sich die skandinavische Sprache, Kultur und Religion in den folgenden Jahrhunderten vielerorts mit dem christlich geprägten England. Stimmen die Legenden über die Wikinger? Wer waren sie wirklich? Die Doku-Reihe sucht nach den Motiven der Seekrieger.
Vor dem Hintergrund aktueller Entdeckungen erzählt der Film "Die Maya" aus der "Terra X"-Reihe "Söhne der Sonne" die Geschichte dieser einzigartigen Hochkultur - vom Aufstieg bis zum Fall. Schon vor über 2000 Jahren bauten die Maya mitten im Dschungel von Mittelamerika gigantische Städte. Pyramiden und Tempel zeugen von ihren architektonischen Leistungen. Auch in Schrift, Mathematik und Astronomie setzten die Maya Maßstäbe. Verborgen unter dem dichten Blätterdach des Regenwaldes von Guatemala liegen noch heute die Überreste der untergegangenen Maya-Stadt El Mirador. Lange konnten Wissenschaftler die Ausmaße der Metropole nur schätzen. Erst moderne Laser-Technologie brachte ans Licht, was sich wirklich hinter den gigantischen Strukturen verbirgt, die man lange Zeit aufgrund ihrer schieren Größe für Berge im Dschungel hielt. Riesige Tempel und Paläste, Verteidigungsanlagen, Tiergehege und sogar ein dichtes Straßennetz. Über 250 000 Menschen lebten in El Mirador, eine weitere Million im Umland. El Mirador ist damit eine der größten Städte der Welt zu dieser Zeit. Die Errichtung solch riesiger Städte und die Versorgung der vielen Menschen mit Nahrungsmitteln gelang den Maya nur durch eine geniale Domestizierungsleistung. Aus dem unscheinbaren Wildgras Teosinte züchteten sie ein besonders ergiebiges und nährstoffreiches Grundnahrungsmittel: den Mais. Noch heute ist er eines der am häufigsten angebauten Getreide der Welt. Der Mais hatte für die Maya sogar eine so große Bedeutung, dass sie sich selbst "Maismenschen" nannten. Durch dessen hohen Ertrag war die Versorgung der Bevölkerung gesichert. Dadurch wurden Spezialisierungen auf anderen Gebieten, wie Wissenschaft und Philosophie, erst möglich. Die Maya blühten auf und wurden zu einer florierenden Hochkultur. An der Spitze der Gesellschaft standen Gottkönige, die als Mittler zwischen Menschen und Göttern fungierten. Sie boten ihren Untertanen göttliche Unterstützung und Sicherheit. Im Gegenzug stellte ihnen das Volk seine Arbeitskraft zur Verfügung. Das Gehör der Götter fanden die Maya durch Rituale, zu denen auch Blut- und Menschenopfer gehörten. Könige mussten mit gutem Beispiel vorangehen. Mit dem Stachel eines Rochen durchbohrten sie sich Zunge oder Penis, um mit ihrem Blut die Götter gewogen zu stimmen. Auch die Menschenopfer - meist Kriegsgefangene - wurden zum Wohle der Götter geopfert, um die Welt am Laufen zu halten. In den Palästen der Könige widmeten sich Mathematiker, Astronomen und Schriftgelehrte den höheren Wissenschaften. Die Maya gehören zu den fünf Hochkulturen, die eine eigene Schrift entwickelten. Einst besaßen die Herrscher riesige Bibliotheken voller Faltbücher, sogenannter Kodizes. Doch die Spanier ließen sie nach ihrer Eroberung als Teufelswerk verbrennen. Als erste Kultur rechneten die Maya sogar mit der Zahl Null, die damals weder die Römer noch die Griechen kannten. In Europa wurde sogar erst ab dem 12. Jahrhundert mit der besonderen Zahl gerechnet. Dank ihrer mathematischen Fähigkeiten konnten Maya-Astronomen einen Kalender berechnen, der heute noch als Meisterwerk ihrer Kultur gilt. Denn obwohl das Teleskop noch nicht erfunden war, konnten die Maya Kometen-Erscheinungen sowie Sonnen- und Mondfinsternisse exakt vorhersagen. Doch offenbar unterschätzten die Maya, wie fragil ihre Lebensbedingungen waren. Dürreperioden, Raubbau an der Natur und Kriege zwischen den Stadtstaaten setzten dieser Hochkultur ein Ende, das Reich der Maya zerfiel urplötzlich.
Auch wer keinen "grünen Daumen" besitzt, darf ab sofort zu Hacke und Gießkanne greifen. Detaillierte Tipps zu Hecke, Beet und Co. verhelfen nicht nur Hobby-Gärtnern zur eigenen Grünoase.
Von Rekordversuch bis Supersportwagen - in dem Automagazin dreht sich alles rund um des Deutschen liebstes Kind. Die wöchentliche Sendung präsentiert die neuesten Modelle und aktuelle Technik-Trends. Ob Geländewagen mit Spezial-Panzerung, Familienkutsche oder Mittelklassewagen, jedes Fahrzeug wird genau unter die Lupe genommen.
Mit bis zu 350 Kilometern pro Stunde - so schnell wie ein Formel-1-Wagen - rast der AVE 103 über Spaniens Highspeed-Strecken. Und hat damit den spanischen Schienenverkehr revolutioniert. Die wichtigste und meistgenutzte Verbindung ist die zwischen Madrid und Barcelona. Schienen und Bahnsteige wurden in jahrelangen Umbaumaßnahmen den hohen Geschwindigkeiten des AVE 103 angepasst. Die 621 Kilometer lange Strecke meistert der Zug in nur zweieinhalb Stunden, sogar Unwettern zum Trotz.