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Regen oder Sonnenschein? Wie die Wetterprognosen der nächsten Tage für Österreich aussehen, wird anhand verständlicher Grafiken und Animationen erläutert.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Triest: Über 500 Jahre habsburgisch geprägt, ist die Stadt nach wie vor Schnittstelle dreier großer Kulturen. Die Stadt der vielen Namen zeigt ihre vielen Facetten zwischen gestern und heute.
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Triest ist eine Schnittstelle Europas, ein Ort, an dem sich drei große Kulturen begegnen: die romanische, die slawische und die germanische. Auch Meer und Wind haben Einfluss auf die Stadt und ihre Umgebung, prägen die Menschen genauso wie den Wein und die Oliven.
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"Trieste è una donna", stellt der 1957 verstorbene Umberto Saba in seinem berühmten Gedicht fest. Dem stimmt auch Fremdenführerin Emanuela Guidoboni zu. Die Stadt verdanke ihre historische Bedeutung einer Frau: Maria Theresia, die im 18. Jahrhundert Triest zu einem wichtigen Handelszentrum der Monarchie ausbaute.
Einzigartig ist die Piazza dell'Unità d'Italia, auch Piazza Grande genannt. "Sie ist der Salon der Stadt und der größte zum Meer hin geöffnete Platz Europas", erklärt der Wiener Architekt Erich Bernard, der in Triest lebt. Umgeben von stattlichen Gebäuden wie der Präfektur, dem Grand Hotel Duchi d'Aosta und dem Palast der Landesregierung, liegt sie gegenüber der "Mole Audace", einem Steinpier aus dem 18. Jahrhundert, der zum Flanieren einlädt.
Doch die Habsburger hinterließen nicht nur im Zentrum der Stadt ihre Spuren. Rund um das Schloss Miramare wurden auf einer Felsklippe prächtige Gärten im englischen und deutschen Stil angelegt. Für den 22 Hektar großen Park, erbaut um 1860 für Erzherzog Maximilian von Österreich, wurden unzählige Zugwaggons mit Erde aus Kärnten und der Steiermark angeliefert. Dort wurden geometrische Blumenbeete angelegt und exotische Pflanzen aus aller Welt gesetzt.
Triest war stets ein Ort vieler Sprachen und Literaten: Jules Verne, Richard Francis Burton, Sigmund Freud, James Joyce, Umberto Saba und viele andere prägten diese multilinguale Region mit ihren Werken, wohl oft bei einer Tasse des berühmten Triestiner Kaffees. Nicht umsonst nennt sich Triest "Il capoluogo del caffè" - die Kaffeehauptstadt, wie uns Kaffeeröster Fabrizio Polojaz erzählt.
Triest hat viele Namen, sagt Polojaz: "Man nennt sie auch die Stadt der Hunde - haben Sie schon bemerkt, wie viele Hunde hier sind?" Und sie wird auch "die Stadt der Winde" genannt. Kein Wunder, denn Triest hat gleich vier Winde zu bieten: die Bora, den Libeccio, den Scirocco und den Mistral. Und während der "Barcolana", der größten Segelregatta der Welt, trägt die Stadt alljährlich im Oktober den Titel "Hauptstadt des Segelns".
Wind und Meer beeinflussen auch die Landwirtschaft Triests, vor allem den Wein- und Olivenanbau. Devan Sancin, Winzer und Olivenbauer im Breg, einem Gebiet in den Bergen über Triest, berichtet von den besonderen Bedingungen für den Anbau. Im Karst oberhalb der Stadt gibt es zahlreiche "Osmize", Buschenschanken, wie uns Igor und Diego, Vater und Sohn, erzählen.
Der Film "Stadt der vielen Namen" ist eine filmische Reise durch die Geschichte einer Stadt im Schnittpunkt europäischer Kulturen. Triest, mit seiner einzigartigen Mischung aus Geschichte, Kultur und Natur, bleibt ein faszinierender Ort, der eine tiefe Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart schafft.
Stil, Grandezza und ein Hauch Anarchie umwehten Lotte Tobischs abwechslungsreiches und selbstbestimmtes Leben. Als Burg- und Filmschauspielerin machte sich die gebürtige Wienerin bald einen Namen. 16 Jahre organisierte sie den Wiener Opernball. Bis zuletzt füllte sie ihre Aufgabe als Präsidentin des Vereins "Künstler helfen Künstlern" mit der intensiven Betreuung von pensionierten Künstlerinnen und Künstlern in einem Heim in Baden mit voller Tatkraft aus.
Doch wer steckte hinter der eleganten Wiener Salondame? Als "Muse" großer Persönlichkeiten des öffentlichen und kulturellen Lebens des deutschsprachigen Raumes - von Theodor Adorno über Bruno Kreisky bis zu Ludwig von Ficker und Christine Lavant - hat sie die Gesellschaft Wiens über Jahrzehnte mitgeprägt. Nadia Weiss zeichnet in ihrem Film die wichtigsten Lebensstationen nach und nähert sich so einer einmaligen Frau, die einen scharfen Blick auf die österreichische Seele ihr eigen nennen konnte.
In der Reihe "Ikonen Österreichs" werden Gegenstände lebendig gemacht, die eine ikonische Bedeutung für die Geschichte des Landes haben. Ob bedeutende Kunstgegenstände oder unspektakuläre Dinge des Alltags: jedes Objekt erzählt Geschichten über sich und die Menschen, die es nutzten.
Den einen galt es als Symbol für die "gute alte Zeit", den anderen als Beleg für die Fresslust der Österreicher. Aber, egal ob Schnitzel oder Hendl: es geht um die Panade. Und wir selbst "panieren" uns ja auch: "Panier" steht im Wienerischen für Kleidung, die "Einserpanier" ist demnach das Feiertagsgewand.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
In jeder Ausgabe der Sendung stellt sich eine Person aus dem öffentlichen, meist politischen Bereich des Landes den Fragen eines ORF-Moderators und eines Print-Journalisten.
Bereits seit dem Jahr 1980 informiert das Format über das aktuelle parlamentarische Geschehen in Österreich, mit besonderem Augenmerk auf die Auswirkungen, die Gesetzesentscheide auf den Bürger haben.
Die Anglikanische Kirche am Scheideweg.
Amtseinführung von Sarah Mullally als erster Frau als Primas der anglikanischen Kirche ist ein historischer Moment - und eine Zerreißprobe. Die Dokumentation von Regisseur Martin Betz beleuchtet die heftigen inneren Kämpfe der gegenwärtigen anglikanischen Weltgemeinschaft um Tradition und Innovation, um Sexualethik und die Weihe von Frauen. Sie blickt zugleich zurück auf die Entstehung der Kirche im Streit zwischen König und Papst.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Das Fernsehmagazin für die Volksgruppen in Österreich
*) Slováci / Kunstvoll verzierte Ostereier
*) Hrvati / Musikalischer Start zum Volksgruppenschwerpunkt
*) Magyarok / Ungarisches Kindermusical in Wien
*) Roma / Bandporträt: Romantic Death
*) Slovenci / 2. Kärntner Skitag auf der Petzen/Peca
*) Ceši / Ball der Wiener Tschechen und Slowaken
Moderation: Kristina Buconjic
Redaktion: Judith Herczeg
Das Land der Sonne zeigt sich zu seinem 100. Geburtstag von seiner besten Seite. Ein buntes Kaleidoskop schöpferischer Menschen voller Inspiration und Schaffensfreude in der reichen Natur des Burgenlands. Wir spannen die Themen von Ernst Triebaumers Weinen in Rust über Jürgen Csencsits Küche im Südburgenland bis zur Cselley Mühle in Oslip, weiter in den Nationalpark Neusiedler See und zur Kultur im Uhudler Theater.
Nach der Trennung von ihrem Mann Rupert will Susan ihr Studium wieder aufnehmen. Dabei trifft sie ihre Jugendliebe Patrick wieder. Die beiden wurden einst von ihren Eltern getrennt. Ihr gemeinsames Kind, von dem Patrick bis heute nichts weiß, musste Susan zur Adoption freigeben. Gemeinsam mit seiner verstorbenen Frau hat Patrick eine Ziehtochter aufgenommen, die sich sehr gut mit Susan versteht. Nicht zufällig hat sie genau das Alter von Susans weggegebenem Kind.
Mit Susanne Michel, Karl-Heinz Vosgerau, Dirk Mierau, Elea Geissler, Bruno Eyron, Dana Geissler, Regine Lutz, Eva Pflug
Die UNESCO schützt in Österreich seit 2009 viele bekannte und unbekannte kulturelle Aktivitäten als immaterielles Kulturerbe. Dazu zählen Brauchtumsfeste, spezielle Handwerkstechniken und musikalische Darbietungen. Die Dokumentation zeigt drei Beispiele, die als immaterielles Kulturerbe gelten und stellt dabei Menschen vor, die mit großer Leidenschaft dieses Erbe am Leben erhalten und an die nächsten Generationen weitergeben. Es ist ein Streifzug durch regionale Gewohnheiten, abseits vom Mainstream und vom oberflächlichen öffentlichen Interesse.
Dieser Film widmet sich dem Korbflechten, dem Wiener Dudeln und der Tradition apothekeneigener Hausmittel.
Der Heilige Florian ist Österreichs erster namentlich bekannter christlicher Märtyrer aus der Spätantike. Ein hoher römischer Beamter, der in der Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian für seinen Glauben und seine christlichen Glaubensgenossen sein Leben gibt. Das "Erlebnis Österreich" aus dem ORF Landesstudio NÖ (Gestaltung: Sabine Daxberger Kamera: Danijel Brazda, Franz Cee) ist eine spannende, filmische Spurensuche zwischen Niederösterreich und Oberösterreich, dem Gebiet der römischen Provinz Noricum, wo er als oberster Beamter des Statthalters lebt, arbeitet und hingerichtet wird. Sein Todesort ist der Ennsfluss in Lauriacum, der heutigen Stadt Enns, sein Wohnort ist Aelium Cetium, das heutige St. Pölten.
Das in alten Handschriften überlieferte Leben und der Märtyrertod des Heiligen Florian zählen zu den wichtigsten christlichen Zeugnissen des frühen vierten Jahrhunderts am Donaulimes in Österreich, der Flussgrenze des römischen Reichs gegen Norden. Die Doku zeichnet dieses Leben anhand der Schilderung und Dialoge in den alten Handschriften nach, auch mit Spielszenen.
Der Film begibt sich aber auch an reale Orte von Florians Leben, zu Indizien und Funden, die Rückschlüsse zulassen. Dazu gehört die sensationelle Entdeckung eines riesigen, römischen Gebäudekomplexes in St. Pölten, der vermutliche, spätantike Statthalterpalast von Aelium Cetium. Mit seiner Auffindung wird auch wahrscheinlich, dass Florian in St. Pölten nicht nur wohnt, sondern auch arbeitet.
Auch die Römerstadt Carnuntum ist Teil der filmischen Reise. Das dort originalgetreu rekonstruierte Stadtviertel basiert auf Befunden des vierten Jahrhunderts, Florians Zeit. Es gibt einen Eindruck davon, wie in römischen Städten der Spätantike von Carnuntum bis Aelium Cetium oder Lauriacum gelebt wurde. Ein reales Zeitfenster in Florians Welt.
Zeiselmauer im Tullnerfeld mit einem Fahnenheiligtum aus Florians Zeit, Wösendorf in der Wachau, wo Ort, Pfarre und Feuerwehr eine enge Beziehung zum Heiligen Florian haben, das Stift St. Florian in Oberösterreich, das über seinem Grab erbaut worden sein soll oder die Basilika St. Laurenz in Enns Lorch als Gedächtniskirche für jene verhafteten Christen, die Florian retten will, sind einige der Stationen einer Zeitreise zu einem Heiligen, der Zivilcourage, Mut und starken Glauben verkörpert.
Menschen, die sich intensiv mit dem Thema Religion befassen, tauschen in ruhiger Atmosphäre Gedanken und Ansichten aus. Dabei werden Glaubensfragen vor allem aus der Sicht Gläubiger diskutiert.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Sasa Schwarzjirg besucht in dieser Ausgabe von Reisezeit Stainz in der Steiermark. Sie besucht das Schloss Stainz, das drei Museen beheimatet, darunter ein Jagd- und Landwirtschaftsmuseum. Mit dem Traktor und dem Flascherlzug geht es weiter. Auf ihrer Reise kommt Sasa Schwarzjirg auf die Stubalpe,
wo sie auf Lipizzaner trifft, und in einen Skulpturenpark in der Nähe von Graz.
Leona König präsentiert die vielversprechenden jungen Talente des Wettbewerbs "Die Goldene Note" in Interaktion mit arrivierten Stars unterschiedlicher Genres.
In "Stars und Talente" werden die Hochbegabten und ihre prominenten Vorbilder bei ihren Proben begleitet, man bekommt private Einblicke in das Leben der Kinder und Jugendlichen und bittet die Künstlerinnen und Künstler zum persönlichen Interview.
Heute: Andreas Ottensamer mit Talent Dylan Russell
Blindsein beeinträchtigt Alltag, Beruf, Mobilität und Freizeit. Aber Blindsein muss kein Schicksal sein. Die Dokumentation des ORF Vorarlberg zeigt einige Beispiele von Betroffenen. Der bekannteste blinde Vorarlberger ist George Nussbaumer. Er ist von Geburt an blind. Nussbaumer hat sich als Soul- und Gospelsänger, Pianist und Komponist einen Namen gemacht. Seinen großen Höhepunkt erlebt George Nussbaumer mit der Teilnahme am Eurovision Song Contest 1996 in Oslo. Julia Schneider hat erfolgreich das Studium Wirtschaftsingenieurwesen absolviert und unterrichtet nun an der Fachhochschule Vorarlberg. Die Hochschullehrerin kommt aus einer ganz besonderen Familie. Julia ist mit drei blinden Schwestern aufgewachsen. Und da wären noch die blinden Sportlerinnen und Sportler, die ihr Können beim Blindentorball oder Langlaufen zeigen.
Aus den Regionalstudios der neun österreichischen Bundesländer berichten Moderatoren von den aktuellen Geschehnissen aus dem Umland und über interessante Persönlichkeiten des lokalen Lebens.
Ganz Österreich fiebert mit, wenn es wieder darum geht, große Geldsummen zu gewinnen. Die Ziehung steht unter strenger notarieller Aufsicht. Der bislang höchste Gewinn betrug über 9 Millionen Euro.
Die „ZIB 1“ bringt täglich um 19.30 Uhr in ORF 2 die wichtigsten Nachrichten aus Österreich und der Welt. In der Moderation wechseln sich zwei Teams ab, die derzeit von Tarek Leitner und Nadja sowie Tobias Pötzelsberger und Susanne Höggerl gebildet werden.
Seit dem Jahr 1987 präsentiert das kompakte Format bereits die neuesten Stories der "Schickeria" im In- und Ausland. Ob Oscar oder Opernball - gesellschaftliche Ereignisse aller Art werden thematisiert.
Jahre nach einem verheerenden Hochhausbrand trifft Kommissar Hamza Kulina unerwartet seine Ex-Freundin wieder. Almila hat ihre Mutter in den Flammen verloren und kämpft seither unermüdlich für Gerechtigkeit. Das Hochhaus mit Sozialwohnungen stand binnen weniger Minuten in Flammen - womöglich aufgrund von vorschriftswidrig verbautem Dämmmaterial. Als ein Untersuchungsausschuss ergebnislos zu enden droht, bittet Almila Hamza um Hilfe. Doch je näher die Kommissare der Wahrheit kommen, desto größer wird die Gefahr - für ihre Ermittlungen und für sie selbst.
Mit Melika Foroutan, Edin Hasanovic, Stephan Luca, Katharina Heyer, Michael Schenk, Gordana Boban, Seyneb Saleh, Nadja Bobyleva, Timo Jacobs
Die ZIB 2 ist das tägliche Nachrichten-Journal auf ORF 2. Die Sendung setzt Schwerpunkte zu Themen des Tages und bringt Hintergrundberichte und Analysen aktueller Ereignisse und Emtwicklungen sowie Diskussionen mit Studiogästen und Liveschaltungen. Ein Meldungsblock bietet einen Überblick über weitere Meldungen zum Tag. Die Themen der Nachrichtensendung reichen von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Chronik und Kultur bis hin zu Meldungen von aktuellen Sportereignissen und einem Wetterbericht.
Die Sendungsdauer beträgt 25 Minuten, ist aber nicht streng auf diesen Zeitraum limitiert. Bei brisanten Tagesthemen oder ängeren Studiogesprächen mit Live-Gästen kann die Sendung um einige Minuten verlängert werden. Am Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen wird statt der ZiB 2 eine Spätausgabe der ZiB mit einem der Zeit im Bild Moderatoren gesendet.
In seiner mehr als zehnjährigen Zusammenarbeit mit Dean "Dino" Martin schrieb er Comedy-Geschichte. Als Solo-Künstler wurde er zu einem der erfolgreichsten Entertainer von Las Vegas. Doch es war seine Arbeit als Filmemacher, die ihn als Großmeister der Komödie ausgewiesen hat. Vor 100 Jahren, am 16. März 1926, wurde Jerry Lewis als Sohn russisch-jüdischer Einwanderer im US-Bundesstaat Newark geboren. Er schrieb, produzierte und drehte Filme, in denen er meist die Hauptrolle spielte und die heute allesamt als Klassiker gelten, wie "Hallo, Page!", "Zu heiß gebadet", "Der Bürotrottel" und "Der verrückte Professor", um nur einige zu nennen. Immer wieder - und umso mehr mit zunehmendem Alter - blitzte hinter dem vordergründigen Slapstick politisches Sendungsbewusstsein auf. In Gregory Monros Doku blickt Lewis in Gesellschaft von Wegbegleitern, Filmemachern, Kritikern und Experten auf seine außergewöhnliche Karriere zurück. Mit seltenen Archivaufnahmen, Filmausschnitten und Gesprächen mit Freunden, Filmkritikern und Künstlern wie Sean Hayes, Tony Lewis, Jonathan Rosenbaum und Martin Scorsese gibt die Dokumentation Einblicke in Leben und Werk eines einzigartigen und oft unverstandenen Clowns, Menschenfreunds und Visionärs.
Triest: Über 500 Jahre habsburgisch geprägt, ist die Stadt nach wie vor Schnittstelle dreier großer Kulturen. Die Stadt der vielen Namen zeigt ihre vielen Facetten zwischen gestern und heute.
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Triest ist eine Schnittstelle Europas, ein Ort, an dem sich drei große Kulturen begegnen: die romanische, die slawische und die germanische. Auch Meer und Wind haben Einfluss auf die Stadt und ihre Umgebung, prägen die Menschen genauso wie den Wein und die Oliven.
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"Trieste è una donna", stellt der 1957 verstorbene Umberto Saba in seinem berühmten Gedicht fest. Dem stimmt auch Fremdenführerin Emanuela Guidoboni zu. Die Stadt verdanke ihre historische Bedeutung einer Frau: Maria Theresia, die im 18. Jahrhundert Triest zu einem wichtigen Handelszentrum der Monarchie ausbaute.
Einzigartig ist die Piazza dell'Unità d'Italia, auch Piazza Grande genannt. "Sie ist der Salon der Stadt und der größte zum Meer hin geöffnete Platz Europas", erklärt der Wiener Architekt Erich Bernard, der in Triest lebt. Umgeben von stattlichen Gebäuden wie der Präfektur, dem Grand Hotel Duchi d'Aosta und dem Palast der Landesregierung, liegt sie gegenüber der "Mole Audace", einem Steinpier aus dem 18. Jahrhundert, der zum Flanieren einlädt.
Doch die Habsburger hinterließen nicht nur im Zentrum der Stadt ihre Spuren. Rund um das Schloss Miramare wurden auf einer Felsklippe prächtige Gärten im englischen und deutschen Stil angelegt. Für den 22 Hektar großen Park, erbaut um 1860 für Erzherzog Maximilian von Österreich, wurden unzählige Zugwaggons mit Erde aus Kärnten und der Steiermark angeliefert. Dort wurden geometrische Blumenbeete angelegt und exotische Pflanzen aus aller Welt gesetzt.
Triest war stets ein Ort vieler Sprachen und Literaten: Jules Verne, Richard Francis Burton, Sigmund Freud, James Joyce, Umberto Saba und viele andere prägten diese multilinguale Region mit ihren Werken, wohl oft bei einer Tasse des berühmten Triestiner Kaffees. Nicht umsonst nennt sich Triest "Il capoluogo del caffè" - die Kaffeehauptstadt, wie uns Kaffeeröster Fabrizio Polojaz erzählt.
Triest hat viele Namen, sagt Polojaz: "Man nennt sie auch die Stadt der Hunde - haben Sie schon bemerkt, wie viele Hunde hier sind?" Und sie wird auch "die Stadt der Winde" genannt. Kein Wunder, denn Triest hat gleich vier Winde zu bieten: die Bora, den Libeccio, den Scirocco und den Mistral. Und während der "Barcolana", der größten Segelregatta der Welt, trägt die Stadt alljährlich im Oktober den Titel "Hauptstadt des Segelns".
Wind und Meer beeinflussen auch die Landwirtschaft Triests, vor allem den Wein- und Olivenanbau. Devan Sancin, Winzer und Olivenbauer im Breg, einem Gebiet in den Bergen über Triest, berichtet von den besonderen Bedingungen für den Anbau. Im Karst oberhalb der Stadt gibt es zahlreiche "Osmize", Buschenschanken, wie uns Igor und Diego, Vater und Sohn, erzählen.
Der Film "Stadt der vielen Namen" ist eine filmische Reise durch die Geschichte einer Stadt im Schnittpunkt europäischer Kulturen. Triest, mit seiner einzigartigen Mischung aus Geschichte, Kultur und Natur, bleibt ein faszinierender Ort, der eine tiefe Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart schafft.
Stil, Grandezza und ein Hauch Anarchie umwehten Lotte Tobischs abwechslungsreiches und selbstbestimmtes Leben. Als Burg- und Filmschauspielerin machte sich die gebürtige Wienerin bald einen Namen. 16 Jahre organisierte sie den Wiener Opernball. Bis zuletzt füllte sie ihre Aufgabe als Präsidentin des Vereins "Künstler helfen Künstlern" mit der intensiven Betreuung von pensionierten Künstlerinnen und Künstlern in einem Heim in Baden mit voller Tatkraft aus.
Doch wer steckte hinter der eleganten Wiener Salondame? Als "Muse" großer Persönlichkeiten des öffentlichen und kulturellen Lebens des deutschsprachigen Raumes - von Theodor Adorno über Bruno Kreisky bis zu Ludwig von Ficker und Christine Lavant - hat sie die Gesellschaft Wiens über Jahrzehnte mitgeprägt. Nadia Weiss zeichnet in ihrem Film die wichtigsten Lebensstationen nach und nähert sich so einer einmaligen Frau, die einen scharfen Blick auf die österreichische Seele ihr eigen nennen konnte.
In der Reihe "Ikonen Österreichs" werden Gegenstände lebendig gemacht, die eine ikonische Bedeutung für die Geschichte des Landes haben. Ob bedeutende Kunstgegenstände oder unspektakuläre Dinge des Alltags: jedes Objekt erzählt Geschichten über sich und die Menschen, die es nutzten.
Den einen galt es als Symbol für die "gute alte Zeit", den anderen als Beleg für die Fresslust der Österreicher. Aber, egal ob Schnitzel oder Hendl: es geht um die Panade. Und wir selbst "panieren" uns ja auch: "Panier" steht im Wienerischen für Kleidung, die "Einserpanier" ist demnach das Feiertagsgewand.
Im Mittelpunkt der Serie steht der Polizist Columbo, der mit seinen unkonventionellen Methoden, akribischer Recherche und cleveren Fragen auch scheinbar aussichtlose Fälle immer wieder geschickt löst.
Mit Peter Falk, Joanna Going, Thomas Calabro, Doug Savant, Dan Butler
Im fiktiven Kaltenthal ist immer was los: Dafür sorgt der Kleinkrieg zwischen dem Bürgermeister des Ortes und den Nonnen des ansässigen Ordens. Die sind selten einer Meinung, was den Umbau des Klosters betrifft.
Mit Jutta Speidel, Fritz Wepper, Rosel Zech, Helen Zellweger, Andrea Sihler, Andrea Wildner, Emanuela von Frankenberg, Karin Gregorek
Seit dem Jahr 1987 präsentiert das kompakte Format bereits die neuesten Stories der "Schickeria" im In- und Ausland. Ob Oscar oder Opernball - gesellschaftliche Ereignisse aller Art werden thematisiert.
Im Rahmen des Angebotes für österreichische Volksgruppen informiert die Sendung Slowenen über aktuelle Themen aus Politik und Gesellschaft, zeigt aber auch Freizeitangebote und Termine auf.
Im Rahmen des Angebotes für österreichische Volksgruppen informiert die Sendung Burgenland-Kroaten über aktuelle Themen aus Politik und Gesellschaft, zeigt aber auch Freizeitangebote und Termine auf.
Die Anglikanische Kirche am Scheideweg.
Amtseinführung von Sarah Mullally als erster Frau als Primas der anglikanischen Kirche ist ein historischer Moment - und eine Zerreißprobe. Die Dokumentation von Regisseur Martin Betz beleuchtet die heftigen inneren Kämpfe der gegenwärtigen anglikanischen Weltgemeinschaft um Tradition und Innovation, um Sexualethik und die Weihe von Frauen. Sie blickt zugleich zurück auf die Entstehung der Kirche im Streit zwischen König und Papst.
Der Heilige Florian ist Österreichs erster namentlich bekannter christlicher Märtyrer aus der Spätantike. Ein hoher römischer Beamter, der in der Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian für seinen Glauben und seine christlichen Glaubensgenossen sein Leben gibt. Das "Erlebnis Österreich" aus dem ORF Landesstudio NÖ (Gestaltung: Sabine Daxberger Kamera: Danijel Brazda, Franz Cee) ist eine spannende, filmische Spurensuche zwischen Niederösterreich und Oberösterreich, dem Gebiet der römischen Provinz Noricum, wo er als oberster Beamter des Statthalters lebt, arbeitet und hingerichtet wird. Sein Todesort ist der Ennsfluss in Lauriacum, der heutigen Stadt Enns, sein Wohnort ist Aelium Cetium, das heutige St. Pölten.
Das in alten Handschriften überlieferte Leben und der Märtyrertod des Heiligen Florian zählen zu den wichtigsten christlichen Zeugnissen des frühen vierten Jahrhunderts am Donaulimes in Österreich, der Flussgrenze des römischen Reichs gegen Norden. Die Doku zeichnet dieses Leben anhand der Schilderung und Dialoge in den alten Handschriften nach, auch mit Spielszenen.
Der Film begibt sich aber auch an reale Orte von Florians Leben, zu Indizien und Funden, die Rückschlüsse zulassen. Dazu gehört die sensationelle Entdeckung eines riesigen, römischen Gebäudekomplexes in St. Pölten, der vermutliche, spätantike Statthalterpalast von Aelium Cetium. Mit seiner Auffindung wird auch wahrscheinlich, dass Florian in St. Pölten nicht nur wohnt, sondern auch arbeitet.
Auch die Römerstadt Carnuntum ist Teil der filmischen Reise. Das dort originalgetreu rekonstruierte Stadtviertel basiert auf Befunden des vierten Jahrhunderts, Florians Zeit. Es gibt einen Eindruck davon, wie in römischen Städten der Spätantike von Carnuntum bis Aelium Cetium oder Lauriacum gelebt wurde. Ein reales Zeitfenster in Florians Welt.
Zeiselmauer im Tullnerfeld mit einem Fahnenheiligtum aus Florians Zeit, Wösendorf in der Wachau, wo Ort, Pfarre und Feuerwehr eine enge Beziehung zum Heiligen Florian haben, das Stift St. Florian in Oberösterreich, das über seinem Grab erbaut worden sein soll oder die Basilika St. Laurenz in Enns Lorch als Gedächtniskirche für jene verhafteten Christen, die Florian retten will, sind einige der Stationen einer Zeitreise zu einem Heiligen, der Zivilcourage, Mut und starken Glauben verkörpert.