Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Die Heiratspolitik hatte Habsburg einst groß gemacht, aber sie erwies sich auch als Klotz am Bein, als die Zeiten moderner wurden. Die Vorstellung, dass jemand nicht Hoffähiger einst auf dem österreichischen Thron sitzen könnte, ängstigte das Kaiserhaus mehr als alle tatsächlichen Herausforderungen des zu Ende gehenden monarchischen Zeitalters. Entsprechend rigoros ahndete es der Kaiser, wenn jemand aus seiner Familie das private Glück der Bürde seiner Erwähltheit vorzog. Erzherzog Johann, der sich mit der Postmeisterstochter Anna Plochl vermählte, und ebenso Erzherzog Franz Ferdinand, der die Gräfin Sophie Chotek zur Frau nahm, mussten beide für ihre Nachkommen auf die Thronfolge verzichten. Auch andere unerwünschte Liebschaften durchzogen die habsburgische Familiengeschichte. R: Stefanie Ninaus
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Was verbindet 200 Jahre alte Rotbuchen, verspielte Fischotter, fleischfressende Pflanzen und begeisterte Sternengucker? Sie alle sind in den niederösterreichischen Naturparken zu finden. Von den 47 derartigen geschützten Landschaften in ganz Österreich liegen 22 in Niederösterreich - sechs werden in einem "Erlebnis Österreich" des ORF Niederösterreich vorgestellt. Die Reise beginnt im Naturpark Hohe Wand, wo sich alpine und pannonische Vegetation mischen. Am imposanten "Sky-Walk" können Naturparkbesucher - fast frei schwebend über dem Abgrund - hautnah Felsen, Alpenblumen und die atemberaubende Landschaft erleben. Eindrucksvolle Aufnahmen zeigen auch ganz junge Steinböcke, die hier mittlerweile in einer stattlichen Population leben. Nicht zuletzt erklärt ein ehemaliger AUA-Pilot, warum er gerade hier Schlitten- und Wagenfahrten mit Huskies anbietet.
In der zweiten Folge geht es in den Osten. Filmemacher Georg Riha zeigt den Zuschauerinnen und Zuschauern besonders eindrucksvolle Orte in Wien, Niederösterreich und dem nördlichen Burgenland. So kann man unter anderem Mörbisch und den Neusiedlersee, die wildromantische Burg Rappottenstein, Weißenkirchen in der Wachau und den Wiener Wurstelprater bei Nacht sehen. Dazu verrät Heinz Fischer seinen persönlichen Bezug zur Hohen Wand, erzählt von seinen Wanderungen durch das Höllental und als ehemaliges Staatsoberhaupt natürlich von der Hofburg in Wien.
Heinz Fischer setzt seine Reise fort über Österreich. Der Altbundespräsident, der in seiner aktiven Zeit viel gereist ist, nimmt sich die Muße, sein Österreich jetzt noch einmal umfassend zu erleben. Im Hubschrauber geht es zu den Orten, die sein Leben mit geprägt haben, und auch zu den größten landschaftlichen Schönheiten unseres Landes. Seine biographischen Erzählungen verbinden die Schauplätze zu einer persönlichen Rückschau auf das Österreich, das sein Leben über Jahrzehnte geprägt hat.
Teil drei besucht den Süden und erkundet u. a. Bad Radkersburg an der slowenischen Grenze, das prachtvolle Rosental mit Drau und Klagenfurter Becken, die Saualpe umgeben vom Wolkenmeer oder das eindrucksvolle Museum Liaunig in Neuhaus. Dazu erzählt Heinz Fischer von seiner persönlichen Verbindung zu den Stiften Admont und Seckau sowie seinen Wanderungen in den Nockbergen.
In der finalen Folge der vierten Staffel geht es in den Norden Österreichs. Filmemacher Georg Riha zeigt dem Publikum unter anderem die naturbelassenen Auen des Inn bei Braunau, den beliebten Pöstlingberg am Ortsrand von Linz, eine Panoramafahrt über die Gletscher des Dachsteins sowie den malerischen Jägersee im Kleinarltal. Dazu erzählt Heinz Fischer von seinem persönlichen Bezug zur Stadt Steyr, über seine Urlaube am Grundlsee sowie als begeisterter Bergsteiger über seine Erinnerungen zum Matrashaus im Steinernen Meer.
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Das Mariazeller Land hat von jeher eine große Faszination auf die Menschen ausgeübt: die Weite und alpine Prägung der Landschaft, dazu die imposante Basilika. Der nahegelegene Erlaufsee gilt als Naturjuwel erster Güte, der immer schon für seinen großen Fischreichtum bekannt war und wegen seines klaren Wassers auch bei Tauchern beliebt ist. Michael Weinmann stellt das traditionelle bäuerliche Leben sowie andere Traditionsberufe in dieser Region vor und zeigt, wie der See zum Lebensmittelpunkt der eingesessenen Bevölkerung geworden ist.
Auf Kärntens Almen scheint manchmal die Zeit fast stehen geblieben zu sein: die Bergbauern bringen das Heu von den steilen Hängen nach wie vor weitgehend händisch ein, die Schwender biegen ihre Ruten im Feuer, um damit die Holzzäune festzubinden, der Gamsbartmacher und die Trachtenschneiderin haben dieselben Werkzeuge wie die Generationen vor ihnen. Andreas Sacherer hat sich auf eine Tour durch die Kärntner Almregionen begeben und zeigt viele Menschen in ihren traditionellen und regionstypischen Tätigkeiten. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die innere Ruhe, die diese Menschen ausstrahlen, etwas mit der paradiesischen Natur zu tun hat, die die umgibt.
Ein Taucher versetzt Mondsee in helle Aufregung. Er macht Jagd auf Touristen und reißt sie in die Tiefe. Rudi und Lisa stehen vor einem Rätsel: Wer hat Interesse daran, die Touristen aus dem Ort zu verjagen? Ist gar Eddie dieser "schwarze Hai"?
Coproduktion SAT 1/ORF
Mit Doris Schretzmayer, Heinz Marecek, Dirk Martens, Ernst Konarek, Rainer Egger, Herbert Föttinger, Harald Windisch, Wolfgang Pissecker, Michael Rastl, Nicolas Frey
Maria Zinggl ist der Sündenbock eines kleinen, abgeschiedenen Dorfes. Es heißt, sie sei eine Hexe und für alles Böse verantwortlich, das im Ort geschieht. Als maskierte Männer eines Nachts sie aus ihrem Haus und dem Dorf vertreiben wollen, erstattet sie Anzeige bei der Polizei. Wenig später wird Marias Tochter tot auf einem Misthaufen aufgefunden. Lisa steht bei ihren Nachforschungen vor einer Mauer des Schweigens.
Mit Doris Schretzmayer, Heinz Marecek, Dirk Martens, Rainer Egger, Teresa Harder, Pia Baresch, Franz Buchrieser, Xaver Hutter, Klaus Ofczarek, Werner Wultsch, Dietrich Siegl
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Thomas und Roman treffen zufällig auf der Herrentoilette eines Gerichtsgebäudes aufeinander. Beide wurden gerade von ihren Frauen geschieden. Der schüchterne Roman ist am Boden zerstört, denn er liebt seine Frau immer noch. Lebemann Thomas nimmt es locker. Es ist nicht seine erste Scheidung, und er weiß, wie man eine Frau zurückgewinnt. Diesmal jedoch kommt es härter: Seine Ex-Frau Vicky hat bereits die Schlösser auswechseln lassen, seinen Wagen konfisziert und seinen Job in ihrem Unternehmen gestrichen. Roman bietet seinem "neuen Freund" eher widerwillig für ein paar Tage seine Couch an, und die beiden beschließen, sich gegenseitig dabei zu helfen, ihre Frauen zurückzugewinnen.
Carola wird 50, und ihr Mann Carlo verschickt als Geburtstagseinladung an die Freunde von damals ein lustiges Filmchen vom gemeinsamen Bowling: Das Video geht an Frank, Olaf und Sabrina - nur nicht an Tina. Denn Frank und Tina sind schon lange kein Paar mehr. Als fast alle zur Geburtstagsparty eingetroffen sind, lässt Olaf auf sich warten. Frank und Carlo brechen auf, um ihn abzuholen. Dann steht plötzlich Tina vor ihnen…
Mit: Dominic Raacke, Natalia Wörner, Jürgen Tarrach, Susanne Schäfer, Bruno Eyron, Catherine Flemming, Jule Böwe, Henny Reents, Thomas Limpinsel, Marc Hosemann, Sandra Bourdonnec. Regie: Ralf Huettner. Deutschland, 2021.
Staranwalt Mark Degen hat in Xaver Schwarzenbergers Komödie die Nase voll von den Reichen und Schönen. Nach einem Schicksalsschlag will er nur mehr die Armen und Benachteiligten verteidigen.
Als seine Tochter Ricarda , für die er früher nie Zeit hatte, ihren ersten Prozess als Staatsanwältin in Graz verliert, wird Mark auch noch zum "Detektiv wider Willen", insbesondere Ricardas Willen.
Zwischen Vater und Tochter fliegen die Fetzen während der unkonventionelle Mark mit der Hilfe des Grazer Originals Sowinetz Bewegung in den kniffligen Fall bringt.
Mit Sky Du Mont, August Schmölzer, Doris Schretzmayer, Annemarie Düringer, Rebecca Immanuel, Philippe Brenninkmeyer
In dieser Dokumentation nähern wir uns dem Künstler Georg Danzer, der über 40 Alben herausgebracht hat, vorallem über seine Lieder. Mehrere Musiker, unter anderen Konstantin Wecker und Norbert Schneider, werden Lieder von Georg Danzer interpretieren und erzählen, warum ihre Wahl auf das jeweilige Lied gefallen ist. Weiters legen wir Augenmerk auf einen bisher wenig gezeigten Abschnitt in Georg Danzers Leben: seine Jugend und Schulzeit.
Durch die Sendung führt Thomas Stipsits.
Für viele seiner Freunde, Fans und Wegbegleiter war er der Schurli, für ein breites Publikum Georg Danzer: Liedermacher, Poet und feinsinniger Intellektueller. Mit seinem Wiener Schmäh und Liedern wie "Jö Schau" oder "Hupf in Gatsch" wurde er bekannt. Doch hinter dem Augenzwinkern steckt weit mehr als Jux und Schlager: politische und poetische, oft melancholische Texte, scharfe Beobachtungen und eine tiefe Nähe zu Menschen am Rand der Gesellschaft. Anlässlich seines 80. Geburtstages erzählt die ORF-Doku Georg Danzers Leben aus seinen Liedern und Texten heraus - mit seltenen Archivaufnahmen, Erinnerungen von Weggefährten und Familie und bislang unveröffentlichten Notizen. Ein persönlicher Blick auf "Schurli Danzer", auf Wien und das Wienerische.
Mit "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" ist es ORF III gelungen, besondere Leckerbissen in einem eigenen Format aufzubereiten. In 45 Minuten zeigt "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" den Zeitgeist vor rund 55 Jahren. Die Themen der Sendung:
Fernsehen im Oktober 1987 - 150 Jahre Eisenbahn in Österreich, Wer will mich, WIR - Worüber man spricht: Licht am Tag, Seitenblicke die EAV und Marcel Prawy, WIR - Rollschuhfahrer und Jolly Joker: Männer in Lederhosen
Der Kirtag in der steirischen Gemeinde Rottenmann ist mittlerweile weit über die Grenzen hinaus bekannt. Neben Auftritten der Stadtkapelle und des örtlichen Trachtenvereins steht das Fest vor allem für Gemeinschaft und Brauchtum: Schuhplatteln, Tanzen und Kulinarik. Lange Tradition hat auch die Wallfahrtsmesse im idyllischen Oppenberg. Nach vielen Jahren im Ausland hat Michaela Schweiger damit begonnen, in der Nähe von Rottenmann auf knapp achthundert Metern Gemüse anzubauen. Oberhalb von Rottenmann betreibt Hüttenwirt Clemens Fuxjäger seit 2018 die Rottenmanner Hütte auf 1.650 Meter Seehöhe. Da die Alpenvereinshütte nur zu Fuß erreichbar ist, werden Essen, Getränke, Holz und andere wichtige Dinge großenteils mit der Materialseilbahn angeliefert. Bleibt nach der Arbeit noch Zeit, macht sich der gebürtige Windischgarstner Clemens Fuxjäger auf den Weg zum zwanzig Gehminuten entfernten Globuckensee, sei es zum Schwimmen oder einfach um abseits des Rummels die Ruhe zu genießen. Waltraud und Fritz Tasch sind die letzten, die auf der Hinteregger Alm noch eine Milchwirtschaft betreiben. Rund um die Almhütte von Wolfgang Frosch weiden im Sommer seine Noriker. Vor dem Umzäunen stellt Wolfgang Frosch aus umliegenden Bäumen neue Zaunpfähle her. R: Michael Weinmann
Niko Jungwirth gilt als "letzter Fischer von Lunz". Keiner kennt den malerischen See in allen Ecken und Tiefen besser als er. Im Lunzer Seebad haben Fides und Moritz Roseneder, zwei junge Geschwister Anfang zwanzig, das Kommando übernommen. Die gelernte Goldschmiedin und der Bautechniker haben ihre Berufe vorerst an den Haken gehängt, um sich ganz dem Lunzer Sommer zu widmen und das Bad sowie das Buffet zu betreiben. Rosa Stängl ist gelernte Weberin und arbeitet ehrenamtlich beim Webereimuseum, wo man eine lange ortstypische Tradition erkunden kann. Franz Aigner leitet die Lunzer- & Kothbergtaler Schuhplattler und weiß, wie man Alt und Jung zum Proben, zum Musizieren und zum Tanzen zusammenbringt. Gestalter Norman Vaughan hat die Region Lunz für diese Neuausgabe von Landleben filmisch erkundet.
Das Stubaital zählt zu den bekanntesten Regionen Tirols - und doch ist es ein Rückzugsort, wo das alpine Leben in Reinkultur zu spüren ist. Die Almen und Wiesen rund um den Stubaier Gletscher sind eine bestens gepflegte Kulturlandschaft, wo man außer weidenden Kühen kaum Gesellschaft hat, wenn man es nicht möchte. Gestalter Christian Papke zeigt in dieser Landleben Produktion, wie die angestammten Menschen hier leben: ihren Alltag, ihre Wünsche, ihre Träume. Wer von hier ist, den zieht es kaum weg, und wenn dann immer wieder zurück in die Tiroler Heimat.
Das Mariazeller Land hat von jeher eine große Faszination auf die Menschen ausgeübt: die Weite und alpine Prägung der Landschaft, dazu die imposante Basilika. Der nahegelegene Erlaufsee gilt als Naturjuwel erster Güte, der immer schon für seinen großen Fischreichtum bekannt war und wegen seines klaren Wassers auch bei Tauchern beliebt ist. Michael Weinmann stellt das traditionelle bäuerliche Leben sowie andere Traditionsberufe in dieser Region vor und zeigt, wie der See zum Lebensmittelpunkt der eingesessenen Bevölkerung geworden ist.