Ab 15. Juli hat sich Harry Prünster an neun Sonntagen einen besonderen Weitwanderweg vorgenommen: den Tiroler Adlerweg. Er gleicht der Shilouette eines Adlers und verläuft von Osten nach Westen durch ganz Tirol. Mindestens 24 Tage sollte man sich für die 320 Wander-Kilometer zwischen Kaisergebirge und Arlberg schon Zeit nehmen. Einige der 24 Tages-Etappen stellt Harry Prünster diesen Sommer vor.
Harry startet oberhalb von Wörgl und besucht als erste Station den in 1450 Meter Seehöhe gelegenen Gasthof Buchacker von Fred und Lisbeth Gasteiger. Die Speisekarte bietet typische Hüttenkost wie Speckknödel und Kaiserschmarren. Eine Spezialität der gebürtigen Osttirolerin Lisbeth Gasteiger sind die Bananenschnitten und die Nußkipferl.
Weiter geht's ins Rofangebirge. Dort liegt das 100 Jahre alte Waldhäusl, das Robert und Alexandra Huber liebevoll restauriert haben. Im Gespräch erfährt Harry was es mit dem Schuhbaum auf sich hat und wie Robert zu seinem markanten Bart gekommen ist. Für das leibliche Wohl sorgt Alexandra Huber, die bodenständige Hausmannskost wie Kalbsrahmbeuschl und Spinatrahmspatzeln zubereitet.
Vom Achensee startet Harry auf die Mauritzalm. Dort kümmert sich Gerhard Reiter um 155 Tiere, Jungrinder, Kühe, Schweine und Ziegen. Einige davon sind als Lehnvieh auf der Alm und kommen nach dem Abtrieb wieder auf den eigenen Bauernhof zurück. Da die Milch auf der Alm direkt verarbeitet wird, gibt es den bekannten Graukas und würzige Butter mit selbst gebackenem Brot, den Gerhards Frau, die gebürtige Deutsche Simone Reiter auf der Mauritzalm serviert. Sie hat als Arzthelferin gearbeitet, bevor sie ihren Skilehrer Gerhard auf dem Skilift kennen und lieben gelernt hat.
Ein wichtiger Zweig der Familie Rothschild residierte in Wien - Karl Hohenlohe geht ihren zahlreichen Spuren nach: Er besucht unter anderem den Prachtbau der ehemaligen "Creditanstalt" am Schottenring - die Nachfolgerin der früheren Rothschild-Bank. Hier lag die Machtzentrale dieser Familie, die sich mit viel Geld in die Gunst des ständig defizitären Kaiserhauses einkaufte. Auf dem heutigen Grund der Wiener Arbeiterkammer in der Prinz-Eugen-Straße stand einst das Palais Rothschild - weit genug entfernt von der Ringstraße, um nicht mit den dortigen Neureichen assoziiert zu werden. Die Nähe zum Kaiserhaus brachte den österreichischen Rothschilds die Erhebung in den Adelsstand und Konzessionen wie für die Eisenbahn der nördlichen Kronländer. R: Gigga Neunteufel und Patrick Pleisnitzer
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Das Salzkammergut und der Norden Österreichs bilden den krönenden Abschluss von Franz Klammers Flugreise über Österreich. Es geht unter anderem zum Almsee, dem berühmten Toplitzsee, dem Loser und dem Talschluss Saugraben. Virtuos spielt der Film mit Licht- und Wetterstimmungen und zeigt die heimische Landkarte in einer noch nie dagewesenen Zusammenschau aus Schönheit, Schroffheit und Zauber. Die Off-Stimme spricht Peter Simonischek.
Der Verlauf des Tiroler Adlerwegs gleicht der Silhouette eines Adlers mit weit ausgebreiteten Schwingen. Eine Route führt in 24 Tagesetappen durch Nordtirol, die andere in neun Tagesetappen durch Osttirol. Harry Prünster stellt in zehn Folgen die Etappen vor, besucht ausgewählte Hütten und stellt ihre Wirte und Wirtinnen vor. In Osttirol, in der Region rund um den Großvenediger, trifft Harry Prünster in der Johannishütte in 2122 Meter Seehöhe Leonhard und Margit Unterwurzacher. Der Wirt steht hier selbst in der Küche und ist für die deftigen Speisen zuständig, Margit bereitet die Mehlspeisen zu. Harry wandert höher und erreicht in 2600 Meter Seehöhe die Neue Sajathütte von Eva Maier und Stefan Kratzer. Drei Monate nachdem Stefan die Hütte übernommen hat, riss eine Lawine alles mit. Nach dem Wiederaufbau bekam die Hütte den Zusatz "Neue", eine Spezialität ist das Sajatpfandl, das Eva zubereitet, dessen Zutaten aber geheim sind. Das Matreier Tauernhaus von Anneli und Andreas Brugger liegt in 1500 Meter Seehöhe und wird bereits in der 3. Generation als Familienbetrieb geführt. Wie die gebürtige Schwedin Anneli ihren Andreas kennengelernt hat und welche Schmankerln die Wanderer hier erwartet, davon erzählen die beiden in der gemütlichen Hoagaststube.
Rund um den höchsten Berg Österreichs, den Großglockner, wandert Harry Prünster im Osttiroler Teil des Tiroler Adlerweges. Seine erste Station ist das Kalser Tauernhaus, das von Gerlinde und Peter Gliber betrieben wird. Peter ist gelernter Tischler und hat Gerlinde kennengelernt als er in Deutschland Fertigteilhäuser gezimmert hat. Seit 23 Jahren betreiben sie nun die Alpenvereinshütte, die auf dem Talboden des oberen Dorfertales in der 1930iger Jahren gebaut wurde. Harry erfährt einiges über die wechselvolle Geschichte der Hütte und entdeckt regionale Spezialitäten auf der Speiskarte.
Die Stüdlhütte in 2802 Meter Seehöhe ist die letzte Hütte auf Osttiroler Seite vor dem Anstieg auf den Großglockner. Die Hütte ist nach dem Prager Kaufmann und Bergsteiger-Pionier Johann Stüdl benannt und wurde durch ihren Neubau zu einem markanten Wahrzeichen. Die exponierte Lage mit Windgeschwindigkeiten über 200 km/h haben den Architekten Albin Glaser dazu inspiriert, das Gebäude tonnenförmig anzulegen. Mit solarthermischer und photovoltaischer Sonnenenergienutzung ist es auch weitgehend energieautark.
Das Lucknerhaus wurde 1953 als "Gasthof mit fließendem kalten und warmen Wasser" als Sensation eröffnet und Hans Oberlohr hat die Hütte 1983 von seinem Vater übernommen. Gemeinsam mit seiner Frau Marianne und den beiden Töchtern Kathrin und Isabella pflegt Hans die Familientradition, denn für ihn käme es nie in Frage "die Hütte zu verkaufen!"
In den Lechtaler Alpen wandert Harry Prünster auf den Etappen 19 und 20 des Tiroler Adlerweges. Start ist in Pfafflar, einer der ältesten Höhensiedlungen Tirols. Hier gibt es noch Holzhäuser aus dem 13. Jahrhundert, und das Besondere an ihnen ist, dass kein einziger Nagel für den Bau verwendet wurde. Das Gasthaus Pfafflar am Hantenjoch ist als Knödelhütte über die Grenzen hinaus bekannt. Burkhard und Jutta Reich betreiben die Steinsee Hütte des Österreichischen Alpenvereins in 2060 Meter Seehöhe. Die beiden Quereinsteiger erzählen Harry von ihren Anfangsschwierigkeiten vor zehn Jahren. Jutta verrät warum ihr Kaiserschmarren besonders gut gelingt und zeigt Harry die Kräuter, die sie rund um die Hütte sammelt um daraus Pesto zu machen.
Mirjam und Harald Schulthes vom Würtemberger Haus sind ebenfalls Quereinsteiger. Mirjam hat in einem Bekleidungsgeschäft gearbeitet, Harald hat Mechaniker gelernt und war LKW-Fahrer. Ebenso wie bei der Steinseehütte wird alles, was hier in 2220 Meter Seehöhe benötigt wird mit dem Helikopter herauf gebracht. Gekocht wird deftige Hausmannskost wie Kasknödel, Faschiertes und Gulaschsuppe. Harry erfährt von beiden so manch' Spannendes über das Leben in so einer exponierten Lage.
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Harry Prünster ist auf den Etappen 17 und 18 des Tiroler Adlerweges unterwegs, seine erste Station ist die in 2050 Meter Seehöhe gelegene Grubighütte. Von ihr hat man einen wunderbaren Blick auf die Zugspitze und die umliegende Bergwelt. Daniel Euler ist erst 25 Jahre alt und hat Physik studiert. Er erzählt Harry wie er zu seinem Beruf als Hüttenwirt gefunden hat, präsentiert mit Stolz seine Schauküche und verrät die Tiroler Schmankerl, die auf der Speisekarte zu finden sind.
Schloss Fernsteinsee, am gleichnamigen See gelegen, ist in Privatbesitz und wird von Bernhard Köhle mit viel Engagement als Raststation und Hotel geführt. Das Schloss ist seit 1519 urkundlich belegt und beherbergte im Laufe der Zeit gekrönte Häupter wie König Ludwig II. von Bayern und Kaiserin Maria Theresia. Eine Spezialität des Hauses sind die Fischgerichte und die selbstgemachten Mehlspeisen in der Schlosskonditorei.
Gerhard Salzgeber betreibt die Tarrentonalm: sie ist nicht nur Almhütte sondern auch Käserei. Das Tagwerk beginnt bereits um 4 Uhr früh, die ersten Wanderer kommen um 11 Uhr. Und - wie könnte es anders sein - es gibt jede Menge Käsespezialitäten auf der Speisekarte, besonders beliebt ist der typische Tiroler Graukas.
Er gilt als König der Weitwanderwege in Tirol: der Adlerweg. Auf 24 Etappen und rund 320 Kilometern führt er vom Kaisergebirge bis zum Arlberg - einmal quer durch Tirol. Diese "Land der Berge"-Produktion portraitiert den Tiroler Höhenweg und zeigt spektakuläre Landschaften sowie die Menschen, die mit dem Adlerweg verbunden sind.
Zu ihnen gehören die ehrenamtlichen Wegwarte am Wilden Kaiser, die mit großem Einsatz die Wanderwege erhalten. Im Karwendel gibt Naturpark-Ranger Sebastian Pilloni Einblicke in die Tierwelt - allen voran in das Leben der Steinadler, die hier ihre Brutgebiete haben. Die Region beherbergt eine der dichtesten Steinadler-Populationen der gesamten Alpen. Vom Gipfelsieg auf der Birkkarspitze führt die Route weiter entlang der Nordkette mit Blick auf Innsbruck. Hier trifft "Land der Berge" auf Hirte Felix Felderer, der im Sommer über 800 Schafe hütet, sowie auf die Hüttenwirte Manuela Kneringer-Schimpfössl und Christoph Schimpfössl, die die abgelegene Steinseehütte in den Lechtaler Alpen bewirtschaften - versorgt manchmal nur per Hubschrauber. Ein abschließender Höhepunkt ist die älteste Höhensiedlung Tirols, Pfafflar, wo Christoph Lechleitner mit seiner Mutter Rosi Friedl und zahlreichen Helfern in alter Tradition überwucherte Viehweiden zurückerobert. Gleich, welchen Teil des Adlerweges man durchwandert hat: Was am Ende bleibt, sind Erinnerungen an atemberaubende Landschaften und unvergessliche Begegnungen mit beeindruckenden Menschen.
Während Joe eine alte Kirche renoviert, kommen seine Freunde endlich an ein Geschäft: Amerikaner mieten die "Tohuwabohu". Aus Platzgründen beschließt Dr. Zack, mit Luca in die Berge zu ziehen, um dort dann das Geschäft der Clownerie zu lernen. Inzwischen tauchen Meckelfelds Ehefrau und Schwiegermutter auf, was zu einer emotionsgeladenen Verfolgungsjagd führt.
Mit Erwin Steinhauer, Heinz Petters, Ulli Faulhaber, Raffael Wilczek, Heidi Kabel, Josef Meinrad, Gilbert Cole, Jonathan Cole, Slavko Cerjak, Harald Gauster, Irmgard Rießen
Da der Eiskasten des Valuner Wirts nicht mehr funktionstüchtig ist, beschließen Meckelfeld und seine Frau ein neues Gerät per Schiff aus Zadar zu holen. Die Reise lässt sich wie zweite Flitterwochen an, bis die "Tohuwabohu" samt Ladung gestohlen wird. Inzwischen hat sich Wickerl mit Meckelfelds Schwiegermutter angefreundet. Die beiden wollen ein Gasthaus eröffnen.
Mit Erwin Steinhauer, Heinz Petters, Ulli Faulhaber, Raffael Wilczek, Josef Meinrad, Heidi Kabel, Irmgard Rießen, Lotte Ledl, Lukas Resetarits, Harald Gauster, Lydija Jenko
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Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Die Reihe "Sprachen der Berge" widmet sich in dieser "Land der Berge" - Neuproduktion dem Burgenland und seiner Vielsprachigkeit - eine dynamische Aufholregion zwischen südösterreichischer Weinlandschaft, steirischem Vulkanland und ungarischer Puszta.
Unter den Siedlungsgebieten unterschiedlicher Völker und Sprachgruppen haben sich verschiedenen Sprachen und Dialekte bis in die Jetztzeit erhalten, während die regionalen Idiome in der flachen Osthälfte Österreichs sonst eher auf dem Rückzug sind.
Man erfährt etwas über die vielfältige Geschichte dieses schmalen Landstreifens an der Grenze und trifft Vertreterinnen und Vertreter der Hianzen, wie beispielsweise David Kalchbrenner, der Führungen in seinem Heimatort Goberling macht. Auch Ungarn, Roma und Kroaten, wie Joško Vlasich, der seit vielen Jahren ein prominentes Gesicht der burgenlandkroatischen Volksgruppe ist, erzählen ihre Geschichten und man erfährt, was ein "Fiata", ein "Pouga", und eine "Amburön" sind.
Der Wiener Reumannplatz mit all seinen Originalen ist der Schauplatz der zweiten Folge dieser neuen Staffel von "Bei uns daham". Vieles, was den "zehnten Hieb" ausmacht, verdichtet sich hier, die Lebenskultur, der Slang und die migrantische Tradition dieses Bezirks. Viele Wege kreuzen sich an diesem Verkehrsknotenpunkt, und die unterschiedlichsten Menschen treffen aufeinander. Vom Brausebad im Amalienbad, wo man sich für zwei Euro eine Stunde lang waschen kann, über das Sportwettstudio und die türkische Kulinarik bis zum Thema Polizeipräsenz und Sicherheit führt die Reportage, für die Gestalterin Birgit Mosser diese Wiener Ecke mit all ihren Bewohnerinnen und Bewohnern begleitet hat.
Oans, Zwoa...Lachen! Die bayerischen Kabarettstars zählen seit jeher auch in Österreich zu den großen Publikumslieblingen: Von Monika Gruber über Gerhard Polt, Ottfried Fischer, Michael Mittermeier bis Martin Frank und Christine Eixenberger oder Eva Karl-Faltermeier bringen sie verlässlich die größten Kabaretttheater des Landes zum Kochen. Anlässlich des Münchner Oktoberfestes ruft ORF III die Donnerstagnacht mit den bayerischen Kabarettstars aus und zeigt die besten Pointen, die lustigsten Highlights und wahre Schätze aus dem Archiv. Prost!
Sie ist ein Fixstern am bayerischen Kabaretthimmel und auch in Österreich längst zum Publikumsliebling avanciert: Eva Karl Faltermeier. Sie wurde u.a. mit dem Bayerischen Kabarettpreis oder dem Prix Pantheon ausgezeichnet. Bei "Kabarett im Turm" feiert sie endlich ihr Debüt - und was für eines. Die besten Pointen, die herrlichsten Anekdoten - wie immer fabelhaft erzählt. Schräg, komisch, genial!
Provokant, wortgewandt und bayrisch: Teresa Reichl gilt als eines der größten Talente des Kabaretts - und das vollkommen zurecht, wie ihr Programmtitel "Obacht, I kann wos!" vorwegnimmt. Darin erzählt sie von der berüchtigten Dorfjugend bis zu ihrer Meinung über Geschlechterrollen - vor polarisierenden Themen schreckt Reichl nicht zurück.
Die Neuentdeckung des bayerischen Kabaretts: Bumillo ist Kabarettist und Hausmann, aber nur für eines der beiden kann man ihn buchen. Das andere übt er nur sehr exklusiv vor kleinem oder keinem Publikum aus. Aber ganz gleich, ob Mikrofon oder Mikrofaser: In seinem Programm "Haushaltsloch" taucht der Stand-Up-Comedian nicht nur in die Schmutzkübel des Alltags, sondern wischt auch gleich pointenreich auf. Bumillo - bürgerlich Christian Bumeder - ist mit allen Bühnenwassern gewaschen, ein echter Schelm in der Brandung. Provozierend, progressiv und entwaffnend ehrlich.
Mit "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" ist es ORFIII gelungen, besondere Leckerbissen in einem eigenen Format aufzubereiten. In 55 Minuten zeigt "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" den Zeitgeist vor rund 45 Jahren.
Oans, Zwoa...Lachen! Die bayerischen Kabarettstars zählen seit jeher auch in Österreich zu den großen Publikumslieblingen: Von Monika Gruber über Gerhard Polt, Ottfried Fischer, Michael Mittermeier bis Martin Frank und Christine Eixenberger oder Eva Karl-Faltermeier bringen sie verlässlich die größten Kabaretttheater des Landes zum Kochen. Anlässlich des Münchner Oktoberfestes ruft ORF III die Donnerstagnacht mit den bayerischen Kabarettstars aus und zeigt die besten Pointen, die lustigsten Highlights und wahre Schätze aus dem Archiv. Prost!
Provokant, wortgewandt und bayrisch: Teresa Reichl gilt als eines der größten Talente des Kabaretts - und das vollkommen zurecht, wie ihr Programmtitel "Obacht, I kann wos!" vorwegnimmt. Darin erzählt sie von der berüchtigten Dorfjugend bis zu ihrer Meinung über Geschlechterrollen - vor polarisierenden Themen schreckt Reichl nicht zurück.
Der Tempel in der Seitenstettengasse ist aus dem Wiener jüdischen Leben nicht wegzudenken. Am Vorabend seiner Wiedereröffnung gibt Erbe Österreich exklusiv erste Einblicke in das aufwändig restaurierte Haus. Die Neuproduktion unter der Regie von Christian May erzählt den Werdegang dieses Hauses, das wie kein anderes von der wechselhaften und tragischen Geschichte des Wiener Judentums im 19. und 20. Jahrhundert erzählt. Von allen jüdischen Gotteshäusern, die einst zu Hochblüte der Gemeinde in der Stadt existiert hatten, überstand nur das Gebäude in der Seitenstettengasse die Reichspogromnacht, weil es baulich an die umliegenden Wohnhäuser grenzte. Seine Eröffnung jährt sich heuer zum 200. Mal. Der Film begleitet unter anderem Vertreter von Familien, die seit Jahrhunderten in der Gemeinde aktiv sind, und zeigt den gesellschaftlichen Wandel, in dem sich jüdisches Leben hier abgespielt hat.
Die Suche nach einem sagenhaften Geist führt Sagenjäger Max Müller in dieser Ausgabe der Reihe nach Berwang im Tiroler Außerfern. Als es um die Heiterwanger Hochalpe bei Berwang noch ruhiger war und die Hirten und Bauern die auffälligen Geräusche in der Natur zu deuten wussten, soll ein Geist in Gestalt eines Senners dort sein Unwesen getrieben haben. Wenn sich in der Nacht die große Stille über das Gebirge legte, begann der Unruhige sein Werk. Glaubten die Einheimischen früher fest an diesen Geisterspuk, so verlor sich in späterer Zeit seine Spur und heute hört man auch vom Hochalpgeist nichts mehr. Auch der zweite Fall des Sagenjägers spielt in Tirol: Hoch über Innsbruck türmt sich ein alleinstehender Felsen, bei dem es sich um die versteinerte Riesenkönigin Frau Hitt handeln soll. Laut den Sagenexperten Wolfgang Morscher und Berit Mrugalska ist es in der einen Fassung die Verschwendung von Lebensmitteln, in der anderen Ausgabe Hartherzigkeit, die Verderben über die Riesenkönigin brachte. Mit Rainer Brandner, Professor für Geologie, macht Max Müller eine Reise durch die Jahrmillionen der Erdgeschichte, bevor er im Peter-Anich-Haus in Oberperfuss Johanna Obojes-Rubatscher trifft, um nach einer alten Karte zu suchen, in der das Schloss von Frau Hitt eingezeichnet ist.
In den Lechtaler Alpen wandert Harry Prünster auf den Etappen 19 und 20 des Tiroler Adlerweges. Start ist in Pfafflar, einer der ältesten Höhensiedlungen Tirols. Hier gibt es noch Holzhäuser aus dem 13. Jahrhundert, und das Besondere an ihnen ist, dass kein einziger Nagel für den Bau verwendet wurde. Das Gasthaus Pfafflar am Hantenjoch ist als Knödelhütte über die Grenzen hinaus bekannt. Burkhard und Jutta Reich betreiben die Steinsee Hütte des Österreichischen Alpenvereins in 2060 Meter Seehöhe. Die beiden Quereinsteiger erzählen Harry von ihren Anfangsschwierigkeiten vor zehn Jahren. Jutta verrät warum ihr Kaiserschmarren besonders gut gelingt und zeigt Harry die Kräuter, die sie rund um die Hütte sammelt um daraus Pesto zu machen.
Mirjam und Harald Schulthes vom Würtemberger Haus sind ebenfalls Quereinsteiger. Mirjam hat in einem Bekleidungsgeschäft gearbeitet, Harald hat Mechaniker gelernt und war LKW-Fahrer. Ebenso wie bei der Steinseehütte wird alles, was hier in 2220 Meter Seehöhe benötigt wird mit dem Helikopter herauf gebracht. Gekocht wird deftige Hausmannskost wie Kasknödel, Faschiertes und Gulaschsuppe. Harry erfährt von beiden so manch' Spannendes über das Leben in so einer exponierten Lage.
Ski-Idol Franz Klammer hat zu vielen österreichischen Orten etwas zu erzählen. Am stärksten ist sein Bezug natürlich zum Süden, wo seine Kärntner Heimat liegt.
Auf der Schladminger Planai holte er 1973 seinen ersten Weltcupsieg. Aus der Vogelperspektive zeigt der Film die beeindruckendsten und markantesten Orte unserer Heimat, Altbekanntes wie Verborgenes. In Folge drei von Klammers Entdeckungsreise zu den heimatlichen Landschaftsschönheiten geht es zum steirischen Erzberg, nach Brunnsee, nach Pöllau und zum Pöllauberg.