Seit 13 Jahren hat die EU keine neuen Mitglieder mehr aufgenommen, das könnte sich bald ändern. Eine Initiative von Bundeskanzler Merz und dem französischen Präsidenten Emanuel Macron will Schwung in die zuletzt stockenden Beitrittsverhandlungen bringen. Doch es gibt auch Kritik und Ablehnung.
Der Konflikt beider Staaten um die Vorherrschaft in der Golfregion reicht bis in die 50er Jahre zurück. Welche Ereignisse liegen der Feindschaft zugrunde und welche Gründe verhinderten ein friedliches Miteinander zwischen Washington und Teheran?
Ein Lehrer, eine Abmahnung und die Debatte um politische Äußerungen an Schulen: Der Fall von Max Heckel sorgt im Wahlkampf vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt für Diskussion - auch über die AfD.
Früher war Gelsenkirchen die SPD-Hochburg. Doch diese Zeiten sind längst vorbei: Heute wählen hier viele die AfD. Auch die Freunde Andreas und Thomas haben sich von der SPD abgewandt. Zu groß die Enttäuschung darüber, dass die einstige "Arbeiterpartei" es nicht schafft, für soziale Gerechtigkeit zu sorgen. Während sich einer der Freunde der Linken zuwendet, wählt der andere nun die AfD.
Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin ist das Land unter Druck, die Bevölkerung verunsichert, die Stimmung vielerorts mies. Wo entsteht der Frust? Was muss sich ändern? Können die Landtagswahlen zu einem Wendepunkt für unsere Demokratie werden?
Kultur galt lange als Raum der Freiheit. Doch im Wahljahr 2026 wird sie zum politischen Kampffeld. Wer entscheidet künftig, was gefördert, erinnert und erzählt wird? Die AfD fordert eine "patriotische Kulturpolitik". Der Film begleitet Künstlerinnen und Künstler, Kulturinstitutionen sowie Politikerinnen und Politiker in Ostdeutschland und zeigt, wie Kultur zum politischen Machtinstrument wird.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Mexiko, ein Land der Superlative, bestehend aus Flüssen, Bergen, Regenwäldern, Wüsten, Stränden, Mangroven und Steppen. Der Azteken-Staat hat nicht nur wegen seiner Chilis und seinem Tequila, sondern vor allem wegen seiner Diversität und einmaligen Wildnis Kultstatus erreicht. Die dreiteilige Dokumentation erkundet die Höhenzüge der Sierra Madre, die verwunschenen Tropenwälder Yukatans und die kargen Wüsten im Norden.
Wissenschaftler lüften das Erfolgsgeheimnis vom Dschungel-Imperium der Maya auf der Halbinsel Yukatan. Die Antwort sind unterirdische Flüsse, die ihre heiligen Oasen, die "Cynotes", miteinander verbinden. Bis heute sind diese das Lebenselixier von Affen, Paradiesvögeln, Kaffeebauern und den weltweit größten Fledermauskolonien.
Diese Folge erkundet Mexikos Prärien im Norden. Die teils extrem kargen Felder sind Heimat von Präriehunden und den letzten Aplomado-Falken. Was in der Chihuahua-Wüste die Thermalquellen sind, sind in der Sonora-Wüste die Saguaro-Kakteen: Lebensraum und Rettungsanker von zahlreichen Tieren.
In Spanien arbeiten viele Migrantinnen und Migranten ohne Status oder Papiere in den Bereichen Pflege, Landwirtschaft und Tourismus. Nun legalisiert ein Gesetz den Aufenthalt von rund 500.000 von ihnen. Mildred, Diana und Luz sind Frauen aus Lateinamerika, die es geschafft haben, sich in Spanien zu behaupten. Ändert das neue Gesetz ihr Leben?
Am 29. Oktober 1923 geht das Massenmedium Radio "on air". Der Film erzählt anhand bewegender Tondokumente 100 Jahre Radiogeschichte als deutsche Zeitgeschichte. "Achtung! Achtung! Hier ist die Sendestelle Berlin!" - mit diesen Worten bricht in Deutschland am 29. Oktober 1923 das Zeitalter der elektronischen Massenmedien an! Schnell werden die Radio-Macher gute "Bekannte", die sich im Leben einnisten, vom Aufstehen bis zum Schlafengehen. Das Radio holt die großen Ereignisse ins Wohnzimmer, ans Ohr, in den Kopf. Doch als Massenmedium ist es auch Machtinstrument. Für die Nazis wird es das "allerwichtigste Massenbeeinflussungsmittel". Nach dem Krieg erlebt das Radio seine Stunde null. Die West-Alliierten geben Starthilfe für den Neuanfang des staatsfernen Rundfunks. In der sowjetisch besetzten Zone wird nach Moskauer Vorbild ein staatlich gelenkter Rundfunk etabliert. Popmusik und Jugendsendungen mischen die Radiolandschaft in den 70ern auf. In der DDR wird die Jugendsendung DT64 zu einem Hörer-Hit. Der Rundfunk überwindet Grenzen, und noch vor dem Mauerfall gibt es auch im DDR-Radio mutige Sendungen.
Als Regisseurin schuf sie ikonographische Bilder. Ihre ideologische Nähe zum NS-Regime hat sie nach dem Zweiten Weltkrieg stets zu leugnen versucht. Leni Reifenstahl hat nur eine Darstellung ihrer Biografie zugelassen: Ihre eigene. Der Nachlass einer der umstrittensten Frauen des 20. Jahrhunderts erzählt etwas anderes.
Leni Riefenstahl gilt als eine der umstrittensten Frauen des 20. Jahrhunderts. Ihre ikonografischen Bildwelten von "Triumph des Willens" und "Olympia" stehen für perfekt inszenierten Körperkult, für die Feier des Überlegenen und Siegreichen. Und zugleich auch für das, was diese Bilder nicht erzählen: Die Verachtung des Unvollkommenen, des vermeintlich Kranken und Schwachen, der Überlegenheit der einen über die anderen. Die Ästhetik ihrer Bilder ist präsenter denn je - und damit auch ihre Botschaft?
Sie kamen aus Hitlers Propagandakompanien und wurden zu mächtigen Medienmachern der jungen Bundesrepublik: Journalisten wie Henri Nannen, Peter von Zahn, Karl Holzamer und Co.
Einst dienten sie dem totalitären Regime, dann wurden sie zu Stützen der Demokratie. Bis heute prägen die Fotos und Filme der Wehrmachtspropaganda unser Bild vom Zweiten Weltkrieg. Denn nur Angehörige der Propagandakompanien durften von der Front berichten.
Die iranische Studentin Reyhaneh Jabbari ist 19 Jahre alt, als ein Geschäftsmann sie vergewaltigt und sie ihn in Notwehr ersticht. Reyhaneh wird des Mordes angeklagt und schließlich zum Tod verurteilt. Sieben Jahre verbringt sie im Gefängnis und kämpft um Gerechtigkeit, nicht nur für sich, sondern auch für ihre Mitgefangenen - vergebens.
"DT 64" war der DDR-Jugendsender mit Kultstatus. Der Film erzählt seine Entstehung und Geschichte, die immer kritisch beäugt wurde vom Staatlichen Rundfunkkommitee der DDR. Zu Wort kommen ehemalige Redakteure, Musiker und Hörer.