Holocaust-Überlebender Leon Weintraub (Jahrgang 1926) berichtet von seinem Schicksal während der NS-Zeit und welche Wendungen sein Leben nahm. Als Auschwitz-Überlebender engagiert er sich gegen das Vergessen.
Die Geschichte Anne Franks ist weltweit bekannt. Viele wissen aber nicht, dass Anne eine Freundin und Stiefschwester aus Wien hatte. Ihr Name: Eva Geiringer. Sie wird im Januar 1945 in Auschwitz befreit, gemeinsam mit ihrer Mutter und Otto Frank, dem Vater von Anne Frank. Sie kehren nach Amsterdam zurück, wo sich die beiden Familien einige Jahre versteckt hielten. Dort erfahren sie, dass alle anderen Familienmitglieder ermordet wurden: Anne und Margot Frank, ihre Mutter Edith Frank-Holländer; Evas Bruder Heinz und ihr Vater Erich Geiringer. 1953 heiraten die überlebenden Eltern, Evas Mutter Elfriede und Annes Vater Otto. Eva wird so postum zur Stiefschwester Anne Franks.
Pius XII. wird im ersten Jahr des Zweiten Weltkriegs zum Papst gewählt. Wie verhielt er sich zum Holocaust? 2020 hat der Vatikan sein Geheimarchiv für Forscher geöffnet. Hat ihn das Schicksal der Juden kalt gelassen?
Kaum jemand kennt die 1920 in Wien geborene Ruth Maier, deren Tagebücher und Briefe seit 2014 Teil des UNESCO-Weltdokumentenerbes sind. Ruth Maiers zu Papier gebrachte feinsinnige, analytische und akribische Beobachtungen ihrer Umgebung, aber auch der politischen Entwicklungen in Österreich vor und nach dem Einmarsch deutscher Truppen mitsamt der darauffolgenden Flucht, machen sie nicht von ungefähr zur "Anne Frank von Österreich".
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Der international gefeierte, preisgekrönte Film gibt auf nie gezeigte Weise Einblick ins Innere des Machtzirkels im Dritten Reich. Wie war es möglich, dass die Mehrheit der Deutschen Hitler, Goebbels und Konsorten in die schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte, Holocaust und Zweiter Weltkrieg folgten und selbst zu Täter:innen wurden. Es ist der erste Film der Hitler nicht getrennt vom Holocaust darstellt.
Mit Robert Stadlober, Fritz Karl, Franziska Weisz, Dominik Maringer, Moritz Führmann, Till Firit, Christoph Franken, Michael Glantschnig, Katia Fellin, Oliver Fleischer, Martin Bermoser, Wolfram Rupperti, Emanuel Fellmer
Pius XII. wird im ersten Jahr des Zweiten Weltkriegs zum Papst gewählt. Wie verhielt er sich zum Holocaust? 2020 hat der Vatikan sein Geheimarchiv für Forscher geöffnet. Hat ihn das Schicksal der Juden kalt gelassen?
Kaum jemand kennt die 1920 in Wien geborene Ruth Maier, deren Tagebücher und Briefe seit 2014 Teil des UNESCO-Weltdokumentenerbes sind. Ruth Maiers zu Papier gebrachte feinsinnige, analytische und akribische Beobachtungen ihrer Umgebung, aber auch der politischen Entwicklungen in Österreich vor und nach dem Einmarsch deutscher Truppen mitsamt der darauffolgenden Flucht, machen sie nicht von ungefähr zur "Anne Frank von Österreich".
Holocaust-Überlebender Leon Weintraub (Jahrgang 1926) berichtet von seinem Schicksal während der NS-Zeit und welche Wendungen sein Leben nahm. Als Auschwitz-Überlebender engagiert er sich gegen das Vergessen.
Es ist ein Symbol für Freiheit und Wohlstand: Das Auto hat wie keine andere Erfindung das Herz der Deutschen erobert und sie mobil gemacht. Es fährt daher von Beginn an außer Konkurrenz. "Freie Fahrt für freie Bürger", lautete einst die Parole aus Zeiten der Massenmotorisierung. Woher kommt die Leidenschaft fürs Fahren? Und: Ist diese Liebe wirklich unzerbrechlich? "Terra X History" geht dem Mythos Auto auf die Spur.
Tempo, Mut, Erfindungskraft - Frauen in der Geschichte des Autos
D 2023
45'
Der Film erzählt die Geschichte des Automobils und der motorisierten Geschwindigkeit aus rein weiblicher Perspektive. 1888 unternimmt Bertha Benz eine erste Probefahrt mit dem Patent-Motorwagen und schreibt damit werbewirksam Autogeschichte - der Beginn einer Liaison zwischen Frauen und Autos, die bis heute kritisch beäugt und gesellschaftlich oft belächelt wird. Anhand zahlreicher historischer Filmaufnahmen, Fotos und Animationen begibt sich die Dokumentation auf die Spuren der ersten Frauen hinterm Steuer.
In den 1950er Jahren möchte in beiden Teilen Deutschlands fast jeder ein Auto besitzen. Egal, ob das Gefährt nun Trabant, Ford Taunus, Wartburg, Porsche oder VW Käfer heißt - es wird von den stolzen Besitzern gehegt, gepflegt und von Hand gewaschen. Der Film blickt zurück auf Benzinkutschen, Nuckelpinnen und Rostlauben. Kuriose und dramatische Themen, die Autofahrerinnen und Autofahrer von den 1950ern bis in die 1990er Jahre bewegen, kommen in der Dokumentation vor wie die Ölkrise, Tempolimit, Autotelefone, Schülerlotsen oder die Mausefallen der Polizei.