Heimatleuchten
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Die Gruaberin
GESPRÄCH Mit Monika Gruber und Thomas Anders (Folge: 47), A 2026
ServusTV
Fr. 30.10.
Doku
Hallstatt im Höhenflug - Im Salzkristall zum Hochtal
- A 2025
- 47'
Dokumentation
Nach 45 Jahren hat die alte Salzbergbahn auf den Hallstätter Salzberg - mit seinem eisenzeitlichen Gräberfeld und dem weltberühmten Salzbergwerk - ausgedient. Sie wird durch die modernste Standseilbahn Europas ersetzt, die künftig bis zu 60 Personen pro Fahrt auf den Berg befördern wird und deren futuristische Architektur an Salzkristalle erinnert. Ein einmaliges Bauvorhaben auf einem Berg, der seit Jahrhunderten das Leben eines ganzen Ortes prägt.
Inhalt
Die Arbeiten in der Flanke des Salzberges stellen alle Beteiligten vor große Herausforderungen: Sprengungen und Sicherungsarbeiten im bis zu 42 Grad steilen Gelände sind notwendig. Große Bauteile für die bis zu 28 Meter hohen Stützen können nur mit einem Schwerlast-Helikopter eingeflogen werden. Zudem müssen Lkw über eine schmale Forststraße, vorbei an schwindelerregenden Abgründen, zur Baustelle der neuen Bergstation gelangen.
Im Winter machen Schnee, Kälte und die dadurch verschärften Arbeitsbedingungen der Mannschaft zu schaffen. Auch der Transport der 15,5 Tonnen schweren neuen Kabinen erfordert millimetergenaue Maßarbeit bei der Fahrt entlang des Hallstättersees.
Gleichzeitig finden unmittelbar neben der Baustelle archäologische Grabungen statt, die Zeugnisse einer jahrtausendealten Geschichte ans Licht bringen. Dies bringt allerdings auch zusätzliche logistische Herausforderungen für den Baufortschritt mit sich.
Im Mittelpunkt dieser Dokumentation stehen die Menschen hinter dem gigantischen Projekt: Bauarbeiter, Bergretter, Architekten, Archäologen und Seilbahntechniker - und nicht zuletzt die Hallstätter selbst, die dem Salzberg seit jeher persönlich verbunden sind.
Ein einmaliges Bauvorhaben auf einem Berg, der seit Jahrhunderten das Leben eines ganzen Ortes prägt.
Sendungsinfos
Regie: Stefan Aglassinger Kamera: Christian Gappmaier Redaktion: Manfred Neubacher Produzent: mediacreation, Björn Thönicke-Frenkenberger