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ZDF Di. 24.11.
Doku
Im 12. Jahrhundert dehnt sich das Reich nach Osten aus. Slawische Gruppen werden bekämpft, zur Taufe gezwungen und nach und nach in die neue Herrschaftsordnung integriert. Der slawische Fürst Niklot gilt als Stammvater der Herzöge von Mecklenburg. ZDF/Elena Nenkova
Der junge Adolf II. von Schauenburg übernimmt die Herrschaft über Wagrien, das heutige Ostholstein. Doch dort leben seit Jahrhunderten slawische Abodriten. Schon bald kommt es zum Konflikt. ZDF/Elena NENKOVA
1147 folgt Adolf II. von Schauenburg seinem Lehnsherrn Heinrich dem Löwen in den Wendenkreuzzug. Der Kampf gegen die "Heiden" dient aber nicht nur dem Glauben. Es geht auch um Macht und Herrschaft im heutigen Norddeutschland. ZDF/Elena NENKOVA
In Wagrien, dem heutigen Ostholstein, sichern Adolf II. von Schauenburg und der Abodritenfürst Niklot den fragilen Frieden zwischen christlichen Siedlern und ihren slawischen Nachbarn. Doch der Wendenkreuzzug von 1147 macht aus den Verbündeten Gegner. ZDF/Elena NENKOVA
Der slawische Fürst Niklot muss sich im Wendenkreuzzug der Übermacht seiner christlichen Gegner beugen. Niklots Gefolgsleute werden zur Taufe gezwungen. Doch seine Familie wird später in die neue Herrschaftsordnung integriert. Niklot gilt als Stammvater der Herzöge von Mecklenburg. ZDF/Elena NENKOVA
Im 12. Jahrhundert dehnt sich das Reich nach Osten aus. Slawische Gruppen werden bekämpft, zur Taufe gezwungen und nach und nach in die neue Herrschaftsordnung integriert. Der slawische Fürst Niklot gilt als Stammvater der Herzöge von Mecklenburg. ZDF/Elena Nenkova

Die Geschichte der Deutschen

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Ritter und Städte

  • D 2026
  • 44'
Wissenschaft

Inhalt

Heidnische Slawen überfallen 1147 die neugegründete Stadt Lübeck. Sie wollen einem Kreuzzug gegen sich zuvorkommen. Doch am Ende werden sie Teil des nach Osten expandierenden Reichs. Ritter und Städte sind die neuen Kräfte im hohen Mittelalter. Aus berittenen Kriegern entwickelt sich ein Adelsstand mit besonderem Ethos und Regeln. Und in den neuen Städten schließen sich "Bürger" zu einer neuartigen Gemeinschaft von Freien zusammen. Vieles kommt in Bewegung im 12. Jahrhundert, begünstigt durch wärmeres Klima wächst die Bevölkerung im Gebiet des heutigen Deutschlands rasant. Städte schießen zu Hunderten aus dem Boden; Lübeck, die Handelssiedlung an der Trave, ist dabei eine besonders erfolgreiche Gründung. Sie wird bald aufsteigen zu einer der mächtigsten Städte des Landes. Aus der Perspektive der Neusiedler werden die Vorzüge des Modells Stadt sichtbar, vor allem die persönliche Freiheit, die sich von der Abhängigkeit der meist unfreien Bauern stark unterscheidet. Auch wenn überall neue Städte gegründet werden, noch leben über 90 Prozent der Menschen im Gebiet des heutigen Deutschlands auf dem Land. Nach welchen Regeln leben sie? Was gilt als Unrecht? Und wie wird es bestraft oder verhindert? Dies herauszufinden und aufzuschreiben ist das Lebenswerk von Eike von Repgow. Der Adlige aus dem heutigen Sachsen-Anhalt verfasst im 13. Jahrhundert das erste Rechtsbuch in deutscher Sprache: den Sachsenspiegel. In dieser Folge tritt er selbst als Beteiligter in einem fiktiven Gerichtsprozess auf, der nach den Regeln des Sachsenspiegels geführt und entschieden wird. Der Schauspieler Matthias Brandt führt als Erzähler und Zeitreisender durch den Film und ist dabei, wenn heidnische Krieger Lübeck überfallen oder Eike von Repgow einen Fall vor ein hochmittelalterliches Gericht bringt. Aufwendige Spielszenen werden kombiniert mit dokumentarischen Drehs an historischen Schauplätzen wie dem Lübecker Rathaus. Flankiert wird der aufwendige TV-Mehrteiler durch ein umfassendes Begleitprogramm im Streaming-Portal und auf den Social-Media-Kanälen des ZDF.

Sendungsinfos

Von: Tamar Baumgarten, Christian Twente VPS: 24.11.2026 20:15, Untertitel, Hörfilm, Stereo
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