ARTE
ARTE Sa. 03.10.
Doku
Die Belgierin Maa Mahayati während eines spirituell-meditativen Rituals: Sie ist Anhängerin des indischen Gurus Sadhguru. ZDF
Sadhguru im Ashram seiner Organisation "Isha Foundation" in der Nähe von Coimbatore im südlichen Indien ZDF
Yvanna ist Neo-Druidin, Priesterin der Dahut, einer heidnisch-keltischen Mythologie in Frankreich. ZDF

Woran wir glauben

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Götter, Geister und Gurus

  • D, J, USA 2024
  • 52'
Dokumentation Während die Kirchen Mitglieder verlieren, suchen Millionen neue Formen von Spiritualität: in indischen Ashrams, bei Neo-Druiden, in japanischer Popkultur oder bei Gurus. "Warum wir glauben" zeigt eine Welt, in der große Religionen Einfluss verlieren, aber der Hunger nach Erklärungen jenseits wissenschaftlicher Fakten bleibt. Kann die Sehnsucht nach Halt auch zur Gefahr werden?

Inhalt

Was bleibt vom Glauben, wenn die großen Kirchen an Macht verlieren? Diese Folge von "Warum wir glauben" führt in eine Welt, in der Spiritualität nicht verschwindet, sondern sich Menschen ihre Glaubenswelt selbst "basteln": in indischen Ashrams, bei französischen Neo-Druiden, in japanischen Shinto-Ritualen oder in der Popkultur. Ein junger Niederländer folgt Sadhguru nach Indien, weil er im westlichen Leben nur Leere und Selbstoptimierung findet. In Frankreich berufen sich moderne Druiden auf alte Gottheiten und die Kräfte der Natur. In Japan bezeichnen sich viele Menschen als unreligiös - und verehren doch Anime-Figuren oder Popstars wie Götter. Forschende erklären, warum Glaube nicht einfach verschwindet, sondern sich immer neue Bühnen sucht. Zwischen Sehnsucht und Kommerz, innerer Erfahrung und Abhängigkeit fragt der Film: Wo beginnt Spiritualität - und wo kippt sie in Kult, Ausbeutung oder Selbstverlust? Zugleich zeigt er, warum Menschen auch in einer säkularen, vernetzten Welt nach etwas suchen, das größer ist als sie selbst: nach Verbindung, Orientierung und einem gemeinsamen Sinn.

Sendungsinfos

Regie: Jobst Knigge, Cristina Trebbi, Susanne Utzt Stereo
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