Motto in Karlsruhe: Strick macht schick - Style dich im angesagten Zopfmuster!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Chris und Ashley aus Pennsylvania spenden regelmäßig für gemeinnützige Organisationen und wollen nun die Hungerhilfe "Feeding America" mit einem großen Coupon-Einkauf unterstützen. Ihr Plan ist es, Lebensmittel im Wert von mehreren Tausend Dollar für lau zu bekommen. Auch Joni und ihr Mann Jamie setzen sich für "Feeding America" ein: Durch eine spezielle Gutschein-Aktion wollen die beiden neue Spender für die größte Hungerhilfe der Vereinigten Staaten auftreiben.
Die Verhaltens- und Lebensweisen der sogenannten Wildbienen sind so vielfältig wie ihr Aussehen, ihre Größe und ihre Lebensräume. Unter ihnen gibt es Riesen von drei Zentimeter Körperlänge, aber auch Zwerge, die gerade einmal drei Millimeter lang sind. Die meisten Wildbienen sind zwar eher unscheinbar gefärbt, doch machen sie ihr unauffälliges Äußeres durch eine ungeheure Vielfalt an interessanten Verhaltensweisen wett. Die Dokumentation zeigt die schier unglaubliche Vielfalt der heimischen Wildbienen und deren erstaunliche Anpassungen an die verschiedensten Lebensräume und Lebensbedingungen.
Monumental und uneinnehmbar: Die Festung Modlin in Polen wird im Ersten Weltkrieg zum Schauplatz eines waghalsigen Propagandacoups, als zwei amerikanische Filmemacher mitten ins Kriegsgeschehen geraten. Ihr Film über die Situation an der Ostfront hat das Potenzial, die Haltung der US-Bürger zum Krieg in Europa zu beeinflussen. Außerdem: Ein Gefängnis in New Jersey als Zündfunke sozialer Revolte. Und eine Diamantenstadt in Namibias Wüste, die kometenhaft aufstieg und dann im Sand versank.
Von der Landratte zum Seenotretter - Ehrenamt-Einsatz auf der Ostsee
30'
Sie sind Hotelfach-Azubi, Vermögensberater, Fußpflegerin, Busfahrer, Schornsteinfeger. Und: Sie sind ehrenamtliche Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, kurz DGzRS. Als die Freiwilligen der DGzRSStation Puttgarden zur Übung mit dem Rettungsboot "Romy Frank" auf der Ostsee sind, kommt plötzlich ein Notruf rein: Eine Jacht mit Motorschaden bittet um Hilfe. Motorschaden, der Skipper hat sein Boot gerade neu in Betrieb und die Hafeneinfahrt von Burgstaaken mit der gefährlichen Steinmole ist sehr eng. Jetzt wird es ernst für Hotel-Azubi Malte (20), Vermögensberater Udo (60) und die anderen Freiwilligen von der Ostseeinsel Fehmarn.
26 von insgesamt 34 Stationen an der Ostsee sind ausschließlich mit Ehrenamtlichen besetzt. Um drohenden Nachwuchsproblemen vorbeugen zu können, trainiert die DGzRS jetzt auch "Landratten", Quereinsteiger ohne jede Seefahrtserfahrung. Mit der gerade in Dienst gestellten "Carlo Schneider" der sogenannten Seenotretter Akademie in Neustadt/Holstein gibt es erstmals ein eigenes Trainingsschiff, eine Art "schwimmendes Klassenzimmer". Hier bringen hauptberufliche Seenotretter-Profis den Laien vom Land alles bei, was wichtig ist für die eigene Sicherheit, die des Einsatzbootes und für die Menschen, die gerettet werden müssen. Know-how, das dringend gebraucht wird, denn die Zahl der Einsätze ist im vergangenen Jahr wieder gestiegen.
2023 Mal sind DGzRS-Einheiten ausgelaufen, haben allein in der Ostsee 490 Menschen aus akuter Seenot gerettet. Und die Neuen sollen dabei helfen und müssen deshalb in kürzester Zeit von der "Landratte" zum Seenotretter werden.
Ein Junge, geboren im Wasser, geprägt vom Ozean: Surfer Leon Glatzer erzählt, wie das Meer sein Leben formte - voller Höhen, Tiefen und der Suche nach Freiheit.
Am 30. April 1925 wurde Eisenstadt zum Sitz der burgenländischen Landesregierung gekürt. Das junge österreichische Bundesland erhielt damit einen offiziellen Regierungssitz.
Die kleine Freistadt am Leithagebirge, Wohnsitz der Fürsten Esterhazy, Wirkungsstätte Joseph Haydns, war jedoch nicht die erste Wahl als Landeshauptstadt: Vorgesehen war das zentral gelegene Sopron/Ödenburg, das nach einer Volksabstimmung 1921 bei Ungarn blieb.
Dem ländlich geprägten Burgenland ging damit die einzige größere Stadt verloren. Die Suche nach einem geeigneten Ersatz für Ödenburg sollte Jahre dauern. Denn der Entscheidung des Landtags ging ein erbitterter Wettstreit mehrerer burgenländischer Dörfer voraus. Auch Sauerbrunn, Mattersdorf und Pinkafeld wollten damals Hauptstadt werden. Dass es dann doch Eisenstadt wurde, ist nicht zuletzt dem geschickten Agieren des damaligen Bürgermeisters zu verdanken.
Heute ist Eisenstadt mit gut 16.000 Einwohnern unbestritten politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Burgenlands und wirbt damit, "Die kleinste Großstadt der Welt" zu sein.
Messaging-Apps wie Telegram sind die digitale Brutstätte von Extremismus und Gewalt. Der Film zeigt den Aufstieg und die Entdeckung des länderübergreifenden Terrornetzwerks "Terrorgram". Terrorgram: ein Netzwerk von extremistischen Chatgruppen, die Neonazis und Gewalt feiern. Dort verbreiten Nutzer nicht nur rechtsradikale, antisemitische und LGBTQ+-feindliche Ideologien, sie radikalisieren gezielt junge Nutzer und stiften zu Gewalttaten an. Plattformen wie Telegram sind kaum moderiert und dienen als Propagandamaschine für junge Einzeltäter. 2022 ist der Anschlag auf eine LGBTQ+-Bar in Bratislava ein trauriges Beispiel für diese neue Art des Terrorismus. Der Attentäter Juraj Krajcík wurde im Terrorgram-Netzwerk nicht nur radikalisiert, er bekam dort sogar konkrete Anleitungen für die Umsetzung seiner Terrorattacke. Im Anschluss wurde sein Manifest im Terrorgram-Netzwerk verbreitet, Krajcík wurde von den Nutzern als "Heiliger" gefeiert. In seinem Manifest beruft sich Krajcík auf Anschläge in Christchurch, Neuseeland, und San Diego, USA. Auch diese Attentäter bewegten sich vor ihrer Tat auf extremistischen Onlineplattformen. Die Dokumentation zeigt, wie diese extremistischen Netzwerke aus Internetforen wie 4chan entstanden und sich auf Telegram weiterentwickelten. Zunächst hielten die Ermittler jene Anschläge für Gewalttaten von Einzeltätern, doch deren neue Art von Extremismus rückt mittlerweile ins Visier internationaler Behörden, und das Terrorgram-Netzwerk wurde durch eine Verhaftungswelle vorerst zerschlagen. Trotzdem sehen Experten und Expertinnen für Extremismus und Cyberkriminalität noch lange kein Ende dieser gefährlichen Onlinebewegung.
Ein Märchenpalast im marokkanischen Atlas: Ort von Macht, Glanz und Verrat einer Dynastie, die sich mit der französischen Kolonialmacht verbündet - bis zum Ende. In der ehemaligen Tschechoslowakei rettet Oskar Schindler 1200 jüdische Frauen und Männer auf einem Fabrikgelände vor dem Holocaust - die Geschichte und der Ort hinter "Schindlers Liste". Ein Ökohotel im Amazonas scheitert am Reality-TV, in Brandenburg bringt ein Kalkwerk Aufschwung mit fatalen Folgen für Arbeiter.
Aktuell, authentisch und nah dran an den Menschen und ihren Schicksalen: Der ntv Auslandsreport mit Nadja Kriewald beleuchtet Themen aus aller Welt und zeigt die Menschen und Geschichten hinter den Schlagzeilen aus der Ferne. Ob Opfer der Atomversuche in der kasachischen Wüste oder syrische Flüchtlinge in der Türkei - der Auslandsreport berichtet seit 1997 über Ereignisse und ihre Auswirkungen rund um den Globus.
Callie ist mit ihrer Familie von Louisiana nach Colorado gezogen, wo ihr Mann Jacob eine Ingenieurschule besucht. Da sie sich eine kostspielige Tagesmutter sparen möchte, bleibt die junge Frau zu Hause und kümmert sich um ihre drei Kinder. Jetzt ist das Geld knapp, doch Callie hilft sich mit riesigen Mengen an Lebensmittelgutscheinen weiter und kann die Familie damit gut versorgen. Kelly aus Georgia muss ihre Kinder mit neuen Schulsachen eindecken und ist bei ihrem Coupon-Beutezug so geschickt, dass sie der ganze Einkauf keinen Cent kostet.
Am 12. Oktober 1492 betritt Christoph Kolumbus auf der kleinen Karibik-Insel Guanahani die Neue Welt. "Terra X" hält die Zeit an, um diesen Augenblick genauer zu betrachten. Kannte Kolumbus den Weg schon, bevor er losfuhr? Wer waren die Männer, die ihn begleiteten? Vieles auf dieser Reise ging schief. Dass sie dann doch gelang, hatte für die Einheimischen Konsequenzen. Präsentiert wird die Sendung von "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann. Der Moment, in dem Kolumbus Amerika betritt, ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Wer war Christoph Kolumbus, und wie berechnete er den Weg? Heute weiß man: Der Seefahrer fuhr nicht ins Ungewisse, er hatte jahrelang recherchiert und Reiseberichte anderer gelesen, bevor er aufbrach. Was für ein Schiff war sein Flaggschiff, die "Santa Maria", und wie überdauerten die Seeleute die wochenlange Überfahrt trotz Bohrwürmern und der Ungewissheit einer Rückkehr? Eigentlich war Kolumbus auf der Suche nach einem Seeweg nach Indien, damals das Land des Goldes und der Gewürze. Nachdem lange Zeit seine Idee nicht unterstützt wurde, setzte sich das spanische Königshaus schließlich für seine Pläne ein und stellte Kolumbus drei Schiffe und Mannschaften zur Verfügung. Einige seiner Weggefährten sind bekannt. Juan de la Cosa ist Kapitän und Eigentümer der "Santa Maria" und auch ein erfahrener Kartograf. Luis de Torres ist Übersetzer und soll in der Ferne die Verhandlungen führen. Pedro Alonso Niño steht am Steuerruder. Die Reise wird für ihn zum Startschuss für eine eigene Karriere als Expeditionsleiter. Leicht war es nicht, eine Mannschaft für die Flotte zusammenzubekommen. Eine Fahrt mit ungewissem Ausgang war den Matrosen nicht geheuer. Am 3. August 1492 stach Kolumbus in See und ging am 12. Oktober auf den Bahamas an Land. Die Reise hatte viel länger gedauert als geplant, Kolumbus hatte sich verrechnet. Fast wäre es an Bord zur Meuterei gekommen. Auf Haiti gründete er wenig später eine spanische Siedlung. Archäologische Ausgrabungen haben in En Bas Saline Spuren davon zutage gefördert. Kolumbus kehrt schließlich mit exotischen Mitbringseln an den spanischen Hof zurück: Papageien, Pflanzen, Goldstaub und entführte Tainos. Die versprochenen Kisten voller Gold und Gewürze brachte er nicht. Die Eroberung und Unterwerfung des Kontinents kam später - mit fatalen Folgen für die einheimische Bevölkerung. 1492 gilt als Epochenwende und Beginn einer neuen Zeit. Kolumbus selbst hat die Bedeutung seiner Reise nie begriffen. "Ein Moment in der Geschichte" hält die Zeit an, um die verschiedenen Blickwinkel dieses historischen Moments zu beleuchten. Die Filme bestehen aus neuester VFX-Technologie, Spielszenen, Archivmaterial und dokumentarischen Neu-Drehs. Zusammengehalten werden die Geschichten der einzelnen Figuren von Mirko Drotschmann, der sich als Historiker und YouTube-Experte "Mr. Wissen2Go" sehr gut in der Materie auskennt und komplizierte Sachverhalte verständlich und unterhaltsam erklären kann. Unterstützt wird er von Experten, die die Ereignisse in Interviews einordnen.
Notschlepper "Nordic" - Ausbildung für den Ernstfall
30'
Wann immer es etwas Interessantes aus dem Norden der Republik zu berichten gibt, sind die Reporter der Sendung vor Ort. Sie stellen das jeweilige Thema umfassend vor und lassen Betroffene zu Wort kommen.
1926 entschied der Konstrukteur Claude Dornier, das Flugboot "Do X" im schweizerischen Altenrhein zu bauen und gründete den Flugplatz St. Gallen-Altenrhein nah der Vorarlberger Grenze.
Im Jahr 1927 wurde die erste 600 Meter lange Graspiste errichtet, die bis zum Zweiten Weltkrieg für Linienflüge nach Basel, Dübendorf, Innsbruck und München verwendet wurde. Heute ist der Flugplatz eine wichtige Luftverbindung von Vorarlberg nach Wien.
Geschäftsreisende und Urlauber aus Vorarlberg nutzen ihn für ihren Flug nach Wien, für private Flüge oder auch für Destinationen der am Flugplatz stationierten Reisebüros.
Diese Dokumentation zeigt, wie aus einer Flugboot-Idee ein Flugplatz mit einer breiten Palette an Geschäftsfeldern wurde, welche Ideen Claude Dorniers heute noch faszinieren und warum es in Vorarlberg nie zu einem kommerziell genutzten Flugplatz gekommen ist.
Der behinderte Christopher Gray aus Groton, Vermont, ein Mann mit niedrigem IQ, wurde mit etlichen Messerstichen getötet. Überwachungsaufnahmen zeigten, dass er spät abends von seiner Kollegin Amber Talbot und deren Mitbewohnern Timothy Smith und Anthony Howe Christopher von der Arbeit abgeholt wurde. Danach blieb er zunächst verschwunden. Erst weitere Überwachungsvideos aus dem Umkreis führten zum Leichnam.
Weltweit wird mehr als ein Drittel der Landmasse unserer Erde für die Landwirtschaft genutzt, dadurch gehen wertvolle Naturräume verloren. Doch es geht auch anders. In Kalifornien bekämpft ein Bio-Winzer Schädlinge mit Schleiereulen und gewinnt mit seinem Wein viele Preise. In Malaysia bringt eine Naturschutzinitiative Palmölfirmen dazu, den Regenwald zu schützen anstatt ihn abzuholzen. Der weltweite Protest von Verbrauchern brachte einen großen Bananenproduzenten dazu, nachhaltiger anzubauen. Alles gute Nachrichten, die zeigen: Wir können etwas zum Positiven verändern.
Motto in Karlsruhe: Strick macht schick - Style dich im angesagten Zopfmuster!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Er ist Speisekammer, Liebesnest und manchmal auch Schlachtfeld - ein ganz normaler Gemüsegarten, in dem Insekten, Spinnen und andere Tierchen eine Zuflucht finden, da der Gärtner auf alle Gifte verzichtet. Nur dann tut sich eine artenreiche Welt auf, die niemand erwartet - voller großer und kleiner Dramen. Der Film zeigt den Mutterinstinkt eines Ohrenkneifer Weibchens, den Kampf von Schlupfwespen mit Raupen, den Alltag im Hofstaat der Hummelkönigin und das Liebesspiel der Weinbergschnecken. Mit einzigartigen Makro- und Zeitlupenaufnahmen ist dies ein Naturfilm der besonderen Art: ein filmischer Appell für mehr Artenvielfalt vor der eigenen Haustür.
Tattoo-Fan Perry aus Virginia ernährt sich und ihre Familie rein vegan und achtet dabei auf gesunde Produkte. Da sie sich ein neues Tattoo stechen lassen will, muss die junge Frau einige Hundert Dollar vom Haushaltsgeld abzwacken und gleicht die Summe mit Gutscheinen aus. Melissa aus New York ist in Sachen Couponing bereits ein alter Hase und hat damit in den vergangenen 15 Jahren über 100 000 Dollar eingespart. Um ihren skeptischen Bruder vom Nutzen ihrer Leidenschaft zu überzeugen, nimmt sie ihn auf einen ihrer Beutezüge mit. Ergebnis: Lebensmittel für fast 900 Dollar, die sie einer gemeinnützigen Stiftung spendet.
Gewürze geben unserem Essen den letzten Kick, aber oft sind sie gepanscht, verunreinigt oder gestreckt. Dabei gibt es sie schon längst, die guten Gewürze. Die meisten Würzmittel stammen aus Entwicklungsländern, der Anbau erfolgt dort oft mit großem Pestizideinsatz und chemischem Dünger. "plan b" zeigt Menschen, die einen anderen Gewürzanbau wagen - auch bei uns in Deutschland. Richard Friedrich aus Chemnitz kennt sich mit Gewürzen aus: Ihm geht es nicht nur um guten Geschmack, sondern auch um Gesundheit und um eine nachhaltige Produktion: "Bei herkömmlichem Paprikapulver werden die Pflanzen in Monokulturen angebaut, dem gemahlenen Pulver manchmal Substanzen zur Farberhaltung beigemischt, und hinterher schmeckt alles nur noch bitter." Sein Hobby Gewürze hat der ehemalige Maschinenbauer mittlerweile zum Beruf gemacht. Er fährt durch die Welt, um natürliche und fair produzierte Gewürze ohne Zwischenhändler nach Deutschland zu holen. In Chemnitz, seiner Heimatstadt, gibt er Gewürz- und Kochkurse. An den Hängen des Schweizer Dörfchens Mund wachsen ganz besondere Krokusse, denn aus den Narben ihrer Blüten wird das teuerste Gewürz der Welt gewonnen: Safran - auch "rotes" Gold genannt. Der Rentner Remigius Pfaffen kennt sich damit aus: "Der Safran hier ist für mich nicht nur eine Blume, er ist Heimat", sagt er, bückt sich und pflückt ganz zart und sanft eine Krokusblüte ab. Später wird er noch die dünnen roten Fäden herauslösen und trocknen. In Mund, im Schweizer Kanton Wallis, wird der Safran seit dem 14. Jahrhundert angepflanzt. Menschen wie Remigius Pfaffen ist es zu verdanken, dass diese Tradition immer weiterlebt und mittlerweile auch wieder mehr junge Gewürzliebhaberinnen und -liebhaber in den Safrananbau einsteigen wollen. An der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Bamberg forscht Carola Nitsch an einer exotischen Gewürzpflanze: "Ingwer ist eine wahre Wunderknolle. Durch ihre ätherischen Öle, das scharfe Gingerol, wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente eignet sie sich als Supergewürz für Gerichte, Suppen, aber auch Tees." Normalerweise kommt Ingwer aus Ländern wie China oder Peru zu uns - mit entsprechend hohem CO2-Fußabdruck. Die Forschenden wollten wissen, ob die Gewürzpflanze auch in Deutschland wachsen kann, und hatten bei ihren Anbauexperimenten großen Erfolg. Frischen deutschen Ingwer kann man mittlerweile in Ökosupermärkten kaufen. Besonders gut wächst die Knolle im südlichsten deutschen Gemüseanbaugebiet: auf der Insel Reichenau im Bodensee.
Monumental und uneinnehmbar: Die Festung Modlin in Polen wird im Ersten Weltkrieg zum Schauplatz eines waghalsigen Propagandacoups, als zwei amerikanische Filmemacher mitten ins Kriegsgeschehen geraten. Ihr Film über die Situation an der Ostfront hat das Potenzial, die Haltung der US-Bürger zum Krieg in Europa zu beeinflussen. Außerdem: Ein Gefängnis in New Jersey als Zündfunke sozialer Revolte. Und eine Diamantenstadt in Namibias Wüste, die kometenhaft aufstieg und dann im Sand versank.
Cäsars Ermordung läutete eine Zeitenwende ein: Sie besiegelte das Ende der römischen Republik. "Terra X" hält die Zeit an und ermittelt, warum der mächtigste Mann Roms sterben musste. Sein Tod gilt als eines der berühmtesten Attentate der Geschichte. Zu den Verschwörern zählen Cäsars Vertraute. Wie konnte das geschehen, wie wurde der Tyrannenmord gerechtfertigt? Präsentiert wird die Sendung von "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann. Auf einem Wagen stehend zieht Cäsar in Rom ein. Es ist das Jahr 45 vor Christus, und Cäsar ist auf seinem politischen Höhepunkt angekommen. Aus den Bürgerkriegen ist er als Konsul, oberster Priester, Sittenrichter und Oberbefehlshaber über das Heer hervorgegangen. Der Senat ernennt ihn zum "dictator perpetuus" - zum Diktator auf Lebenszeit. Doch den Fürsprechern der alten Ordnung, der "res publica", dem republikanischen Rom, ist der machthungrige Diktator ein Dorn im Auge. Nie wieder soll in Rom ein König regieren. Die Senatoren sehen durch die Alleinherrschaft Cäsars ihre Macht schwinden. Denn die römische Republik ist keine Demokratie, sondern ein System, in dem die Aristokraten regieren. Und so planen sie ein Mordkomplott: Unter der Führung von Gaius Cassius Longinus und mit der Unterstützung von Marcus Iunius Brutus - der ein Vertrauter Cäsars ist - treffen rund 60 Verschwörer die Entscheidung, den Tyrannen während einer Senatsversammlung zu ermorden. Warum verraten ihn ausgerechnet seine engsten Vertrauten? Cäsar gilt als eitel und überheblich, nicht aber als dumm. Hat Cäsar von der Verschwörung gewusst? Am Vorabend der "Iden des März", des 15. März 44 vor Christus, warnt ihn der Seher Spurinna vor einem Anschlag mit den Worten: "Hüte dich vor den Iden des März." In der Nacht plagen seine Frau Calpurnia Albträume, sie sieht ihren Mann erdolcht. Und noch am Morgen, auf dem Weg zur Senatssitzung, ignoriert er eine schriftliche Warnung, die ihm ein Mann zusteckt. Im Saal angekommen, zücken die Verschwörer ihre Dolche und töten den Herrscher mit 23 Stichen. Warum ignorierte Cäsar die Warnungen? Wieso verzichtete er bewusst auf seine Leibwächter? "Ein Moment in der Geschichte" hält mit VFX-Technologie die entscheidenden Momente an und versucht, den historischen Mordfall zu lösen. Erzählt wird mithilfe von Dokumenten, Experteninterviews und szenischen Rekonstruktionen. Präsentiert wird die Sendung von "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann: Er bewegt sich durch die eingefrorenen Szenen, begegnet den Akteuren und erklärt die Geschichte so genau wie nie zuvor.
Sie erklingen an ganz besonderen Orten: in Kirchen und manchmal auch in Synagogen. Orgeln scheinen mit ihren mächtigen Klängen Himmel und Erde fast miteinander zu verbinden. Sie zu bauen, ist seit Jahrhunderten eine Kunst. In keiner Region Frankreichs gibt es mehr Orgeln als im Elsass: Von fast 8.000 im ganzen Land finden sich allein im Elsass 1.250 Stück.
Coupon-Fan Katherine aus New Hampshire ist süchtig nach Papierprodukten und hat sich bereits einen Vorrat von 440 Rollen Papierhandtüchern zugelegt. Da ihr Mann wenig Verständnis für diese Sammelleidenschaft aufbringt, hat sie ihm eine sechsmonatige Gutscheinpause versprochen. Doch vorher will Katherine zu einem letzten großen Beutezug aufbrechen. Joel aus Kalifornien ist mit ihren 16 Jahren die jüngste gutscheinverrückte Shopperin von "Couponing Extrem". Bevor das neue Schuljahr startet, hat der Teeny einen besonders einträglichen Schnäppchen-Trip im Visier.
Ohne Bäume wäre es in unseren Städten trist. Sie spenden Schatten und produzieren Sauerstoff, verbrauchen klimaschädliches Kohlendioxid und kühlen die Luft. Und sie bieten Vögeln, Eichhörnchen und Insekten ein Zuhause. Aber Stadtbäume haben es oft schwer. Versiegelte und verdichtete Böden, Nährstoffarmut und Wassermangel können ihnen zu schaffen machen. Sind Bäume krank oder beschädigt, ist die Hilfe eines Experten gefragt. Sven Berkowicz (42) leitet seit 2004 den Gartenbaubetrieb einer Kölner Baugenossenschaft, die im Verbund der evangelischen Kirche steht. "Man kann durch Beschnitt oder eine Kronensicherung einem Baum meist noch Zeit geben, bevor er gefällt werden muss", so sagt er. Gerade ein angeschlagener Baum kann für Tiere noch eine wichtige Funktion erfüllen. Das Leben eines Baumes ist für Berkowicz aber auch mit dessen Tod nicht zu Ende. Gezielt eingesetzt können Tothölzer neues Leben ermöglichen.
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Am wichtigsten: Die Suche nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
+ Gustavsburg / "La petite blanche"
+ Linz am Rhein / "LivAmour"
+ Hagen / "Kurvenschön"
Wunder der Natur - Auf den Spuren der Erdgeschichte
Die Halong-Bucht
D 2022
45'
Vietnams Halong-Bucht ist berühmt für ihre spektakulären Felsen und Höhlensysteme. 1994 wird sie zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Doch wie ist diese exotische Inselwelt entstanden? Auf einer Fläche von 1500 Quadratkilometern erstrecken sich knapp 2000 Inseln und Felsentürme aus Kalkstein - fast alle von dichtem Regenwald bewachsen. Hier suchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Hinweisen zur Entstehung dieses einmaligen Naturwunders. Ihre Erkenntnis: Die treibende Kraft hinter der Entstehung der charakteristischen Felsenlandschaft ist die sogenannte Verkarstung.
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
In der Varusschlacht gelingt es germanischen Stämmen, die römischen Legionen vernichtend zu schlagen. Es ist ein Wendepunkt in der Geschichte. Die Römer ziehen sich in der Folge zurück. "Terra X" hält die Zeit an, um diesen einschneidenden Moment der Geschichte genauer zu betrachten. Wie konnte es zu der Niederlage kommen, und wer waren die Protagonisten dieser Schlacht? Präsentiert wird die Sendung von "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann. Im Jahr 7 nach Christus übernimmt Publius Quinctilius Varus als Statthalter Roms den Oberbefehl am Rhein. Er soll die Provinz Gallien vor den "Barbaren" schützen und die germanischen Siedlungsgebiete rechts des Rheines zu einer römischen Provinz ausbauen. Mit einer List locken die Germanen unter Arminius die Truppen der Römer in einen Hinterhalt und schlagen sie vernichtend. Die Schlacht wird in der deutschen Geschichte später mythisch verklärt. "Varus, Varus, gib mir meine Legionen zurück!", soll der römische Kaiser Augustus gerufen haben, als er erfährt, dass mehr als 15.000 römische Soldaten von den Germanen niedergemetzelt wurden. Die Römer waren schockiert - sie hatten mit keinem ernsthaften Widerstand mehr in Germanien gerechnet. Bis heute gilt die Varusschlacht - auch bekannt als Hermannsschlacht oder Schlacht im Teutoburger Wald - als wichtige kriegerische Auseinandersetzung der Antike. Protagonisten des Films sind zum einen der römische Feldherr Publius Quinctilius Varus und sein Gegenspieler, der Cherusker Arminius. Hat Varus entscheidende Fehler gemacht, und warum wurde Arminius zum Verräter? Beleuchtet werden aber auch andere Menschen, die namentlich nicht bekannt sind, aber entscheidend waren. Lucius steht beispielhaft für die Soldaten der Varus-Armee. Wie erlebt er die Kämpfe in Germanien, fern seiner Heimat? Randolf steht für einen jungen Kämpfer aus dem Stamm der Cherusker, deren Lebensweise beleuchtet wird. Aus den römischen Schriftquellen geht hervor, dass bei den Germanen Priesterinnen eine Rolle gespielt haben - sie erhalten als Urda eine Rolle in der Dokumentation. Experten wie der Historiker Matthias Wemhoff und die Archäologin Bettina Tremmel helfen bei der Spurensuche, um die Rätsel der Schlacht zu lösen. Bei der Frage, wo die Varusschlacht genau stattgefunden hat, haben Forschende in Kalkriese überraschende Entdeckungen gemacht. Vielleicht beweisen "metallurgische Fingerabdrücke" in naher Zukunft, ob die Schlacht dort stattgefunden hat. "Ein Moment in der Geschichte" friert prägende Geschichtsmomente und große Szenen mit VFX-Technologie im entscheidenden Augenblick ein. "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann bewegt sich durch die Szenerie, begegnet den Akteuren und erklärt die Geschichte so genau wie nie zuvor.
Die Bell 429 ist ein vielseitiger Hubschrauber, seit 2008 in Kanada gebaut und weltweit im Einsatz. Mit zwei 635-PS-Triebwerken kann sie in verschiedenen Ausführungen genutzt werden - von Rettungs- und Polizeieinsätzen bis hin zum VIP-Transport in Luxus-Ausstattung. Das Hauptwerk von Bell befindet sich in Mirabel, Kanada, wo alle zivilen Modelle gefertigt werden. WELT TV erhält als erster europäischer Sender Einblick in die Produktion der Bell 429.
Auf Tauchgang mit Tintenfischen und inmitten einer Gruppe von Schopfmakaken: auf der indonesischen Insel Sulawesi erlebt Fotograf und Filmemacher Reinhard Mink spektakuläre und berührende Momente mit seltenen Tieren. Die sogenannte "Wallacea Region" in der auch Sulawesi liegt, gilt als ein Hotspot für biologische Vielfalt. Viele der Tierarten sind endemisch, das heißt sie kommen nur hier vor. Wie zum Beispiel der Koboldmaki. Es hat Tage gedauert, bis Reinhard Mink den kleinen nachtaktiven Primaten endlich vor die Kamera bekommen hat. Der Fleischfresser kann bis zu 5 Meter weit springen und hat im Vergleich zu seinem Körper die größten Augen aller Säugetiere. In seinem Videotagebuch nimmt uns Reinhard Mink nicht nur in die Regenwälder der Insel mit, sondern auch auf Tauchgänge in den Pazifik. Hier sucht er nach dem Mimik-Oktopus, der mit seinem Aussehen giftige Tiere nachahmen kann. Über diesen Oktopus hat er seinen ersten Fachartikel geschrieben. Es war der Beginn seiner Arbeit als Tier- und Naturfotograf. Ein eigenes Foto von diesem Tintenfisch wäre das Highlight seiner Berufskarriere. Reinhard Mink zeigt nicht nur die schönen und beeindruckenden Seiten der indonesischen Insel, sondern auch die Umweltschäden und warnt vor einer unwiederbringlichen Zerstörung durch den Menschen: "Diese Region muss ein Lehrstück für die Menschheit sein und bleiben. Sie zeigt wie das Leben und die Natur, von der wir nur ein Teil und nicht der Supervisor sind, funktionieren. Und vor allem, dass wir noch lange nicht alles wissen, kennen und verstehen.
Reinhard Mink aus Ober-Ramstadt in Südhessen bereist als Fotograf und Filmemacher die ganze Welt. Sein Interesse gilt dabei den Tieren und der Natur. 2025 ist er drei Wochen auf Expedition auf der indonesischen Insel Sulawesi in Süd-Ost-Asien.
Das Connemara-Pony ist in Irland seit Generationen Kult. Voller Leidenschaft werden rund um diese robuste Pony-Rasse eigene Shows und Reitwettbewerbe abgehalten. Hier treten die edelsten Tiere gegeneinander an - Highlight der Shows ist die in Clifden, der Hauptstadt von Connemara. In diesem Jahr feiert der austragende Verband sein hundertjähriges Jubiläum.
Wunder der Natur - Auf den Spuren der Erdgeschichte
Islands Vulkane
D 2022
45'
Island: eine Insel, entstanden aus Feuer und Eis. Forschende erkunden die Welt der Vulkane und Geysire und lassen vergangene Welten auferstehen. 33 aktive Vulkane liefern ein enormes Potenzial für die Forschung. Doch was macht die Insel so einzigartig?
Yared Dibaba ist auf der Suche nach einzigartigen Dörfern, authentischen Menschen und vielfältigen Traditionen in Norddeutschland. Diesmal besucht er Bergenhusen im Kreis Schleswig-Flensburg, ein Ort wie aus dem Bilderbuch, der als nördlichstes Storchenparadies gilt. Nicht nur die Störche, auch die Menschen lieben ihr 700-Seelen-Dorf. Ehrenamtliche engagieren sich beim NABU, Dorforiginale wie Schmiedemeister Helmut bewahren Traditionen und die Gastwirte sorgen für ein lebendiges Mitwinander.
Shining a spotlight on Africa's most influential and inspiring talents through in-depth, authentic conversations. Hosted by Larry Madowo, this show is where Africa's brightest stars share their truths -- real, raw, and revealing.
Der Bodensee ist eine der größten Wasserflächen Mitteleuropas und er gehört - einmalig in Europa - drei Staaten. 60.000 Boote, zwei Drittel davon Motorboote, sind hier zugelassen. Tausende Touristen und Einheimische nützen den Bodensee im Sommer für Urlaub und Freizeit. Doch der Bodensee ist anderseits ein wichtiger Trinkwasserspeicher insbesondere für Süddeutschland. Daher hat der Schutz des Wassers bereits seit 1959 oberste Priorität. Die Erträge der Fischer sind empfindlich eingebrochen. Sie steigen auf die Barrikaden und fordern, dass der Phosphorgehalt im Bodensee geringfügig erhöht wird, um Algenwachstum anzukurbeln und die Futtersituation für die Fische zu verbessern. Doch die Gewässerschützer in allen drei Staaten sind strikt dagegen, zumal die Klimaerwärmung dem Bodensee künftig zusetzen wird. R: Marion Flatz-Mäser
Der "Terra X"-Dreiteiler "Ein Tag in ..." ist eine ebenso ungewöhnliche wie spannende Zeitreise in den Alltag vergangener Epochen. Das Leben von Kaisern und Königen ist umfassend erforscht und dokumentiert. Der Alltag von ganz normalen Menschen hingegen ist weit weniger bekannt. Er steckt voller Überraschungen und eröffnet einen neuen, verblüffenden Blick auf unsere Geschichte. Die "Terra X"-Reihe "Ein Tag in ..." beantwortet die Frage, die sich Menschen heute stellen, wenn sie an Geschichte denken: Wie wäre es gewesen, in Berlin zur Kaiserzeit zu leben, im Frankfurt des Mittelalters - oder im alten Rom? Davon berichtet die erste Folge. Der Film erzählt einen Tag im Leben des römischen Feuerwehrmanns Quintus Pompeius Naso im Jahr 80 nach Christus - vom Morgenappell bis zum nächtlichen Brandeinsatz. Quintus' Geschichte ist erfunden, und dennoch ist sie wahr, recherchiert und verdichtet aus historischen Biografien und neuesten Erkenntnissen der Forschung. Mithilfe von Wissenschaftlern rekonstruiert die Dokumentation das Alltagsleben im alten Rom, die Figur von Quintus macht es erlebbar. Im Jahr 80 nach Christus erstrahlt Rom im Glanz neuer Monumentalbauten. Das Kolosseum wird von Kaiser Titus in 100-tägigen Spielen eröffnet. Der Alltag in der Hauptstadt aber ist für die meisten Römer wenig glanzvoll. Mehr als eine Million Menschen drängeln sich auf geschätzten 13 Quadratkilometern Fläche. Damit geht es damals 29-mal enger zu als im heutigen Köln. Dicht an dicht stehen die antiken Mietskasernen, die Insulae. Verheerende Brände sind an der Tagesordnung. Seit den Tagen des Kaisers Augustus gibt es zwar eine militärisch straff organisierte Feuerwehr, und ausgerechnet der als Brandstifter berüchtigte Kaiser Nero hat eine ganze Reihe von Brandschutzvorschriften erlassen. Dennoch brennt es in der Stadt rund 100-mal am Tag. Die Mitglieder der Feuerwehr haben einen Knochenjob. Kein Wunder, dass die meisten der 3500 "Vigiles" so wie Quintus Freigelassene sind - ehemalige Sklaven, die nach ihrer Dienstzeit sämtliche Bürgerrechte und damit bessere Karriereaussichten erhalten können. Sie müssen nicht nur Brände löschen, sondern sie auf ihren Inspektionsrundgängen in den Hochhausschluchten auch möglichst verhindern. Auf dem Weg durch Rom erlebt Quintus die Tücken des Alltags. Abgesehen von der Zahnpflege mit Salbei und Bimsstein findet aus Platzmangel alles auf der Straße statt: Die Rasur, das Frühstück mit verdünntem Wein, sogar der Gang zur Latrine ist öffentlich und nicht einmal nach Geschlechtern getrennt. Als Toilettenpapier dienen in Essigwasser getauchte Schwämme, die man sich kurzerhand teilt. Mithilfe von Funden aus antiken Abwasserkanälen rekonstruiert der Film das Leben auf der Straße, das durch Quintus' Augen erlebbar wird, darunter der ewige Aufruhr bei der Verteilung des staatlich subventionierten Brots an die armen "Proles", die Proletarier Roms. Auch die Lebensbedingungen in den häufig illegal gebauten Hochhaussiedlungen können Wissenschaftler heute sehr genau nachvollziehen: Sie waren teuer, eng und wegen offener Feuer und leicht brennbarer Baumaterialien buchstäblich brandgefährlich. Als Quintus in einer Insula massiven Baupfusch aufdeckt, gerät er in das gefährliche Intrigenspiel römischer Immobilienspekulanten, die ihre Rivalität vor Gericht austragen. Und mit Quintus erlebt der Zuschauer einen Nachmittag im Kolosseum, dessen Hauptattraktionen nicht nur Gladiatorenkämpfe, sondern auch die kaiserlichen Lotterien sind. Er nimmt am abendlichen Vereinsleben teil, bis schließlich ein handfester Feuerwehreinsatz mit darüber entscheidet, ob Quintus' heiß ersehnter Wunsch erfüllt wird - nämlich zu einem vollwertigen Bürger Roms aufzusteigen.
Marcus Thiel und sein Team reparieren, verkaufen und sammeln im niedersächsischen Neerstedt altgediente Baumaschinen. In dieser Folge wird dort ein Bobcat 843 angeliefert. Aber der Kompaktlader springt nicht an. Bei Sascha Hoffmann und seinem Mitarbeiter Yussuf steht nach Umbauarbeiten an einem Magirus-Deutz eine Probefahrt auf der Agenda. Und Mario Tänzer hat vor Jahren eine Abhörkuppel vom nahe gelegenen Brocken ergattert. Jetzt will der Museumsbetreiber in dem Original aus der Zeit des Kalten Krieges einen Radarkoffer des polnischen Militärs installieren.
WELT TV ist der erste TV-Sender weltweit, der die Produktion des Kettenfahrzeugs Lynx von Anfang an begleiten darf. Gedreht wurde in Unterlüss, wo die Prototypen entstanden, und im neuen Werk in Ungarn, das seit 2023 die Serienfertigung übernimmt. Der Lynx beeindruckt mit einer Länge von 8,49 Metern, einem Gewicht von 45 Tonnen. Ausgestattet mit dem Lance-Turm und modernster High-Tech-Technologie, erkennt er feindliche Angriffe und reagiert mit automatischer Zielverfolgung.
Den "besten Freund" zu finden, ist gar nicht so einfach. Wie wäre es denn mit dem wuscheligen Adonis oder der quirligen Hundedame Leni? Ein Anruf genügt, und einem Kennenlernen steht nichts mehr im Wege.