Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Das Fernsehmagazin für die Volksgruppen in Österreich
*) Slováci / Die verkaufte Braut
*) Roma / Verschwundene Romasiedlung in Lackenbach
*) Cesi / Neuer Studentenverein
*) Slovenci / Tischlerpreis 2026 - Herta Maurer-Lausegger
*) Magyarok / Korbflechten
*) Hrvati / Fans des Karnevals in Venedig
Moderation: Dorottya Kelemen
Redaktion: Katharina Graf-Janoska
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Schladming, Dachstein, Totes Gebirge - kaum eine Region umschließt so viele alpine Kultorte wie das Ennstal. Alfred Ninaus porträtiert für diese ORF III-Produktion dieses ikonische Tal und seine bergbäuerliche Bevölkerung. Die harten, kargen Winter machen den Menschen hier das Leben schwer, aber die Natur entschädigt sie mit einem herrlichen Panoramablick auf über zweitausend Meter, mit klarer Luft und mit dem Gefühl, im Einklang mit der Schöpfung zu leben. Der Film zeigt, was die Region war, bevor mit großen Schritten der Skitourismus Einzug gehalten hat.
In dieser "Land der Berge"- Neuproduktion präsentiert sich die Gemeinde Werfenweng im Salzburger Land als ein stilles Kraftzentrum der Alpen. Eingebettet in eine sanfte Hochebene und umrahmt von einer monumentalen Bergkulisse eröffnet der Ort einen außergewöhnlichen Rundblick - vom Tennengebirge über Hochkönig, Dachstein und Bischofsmütze bis zum Großglockner.
Über vier Jahreszeiten begleitet die Produktiom Menschen, die im Rhythmus der Berge leben. Skibergläufer Jakob Hermann startet im Morgengrauen zur Hütte am Bischling, zur Sommersonnenwende lodern die traditionellen Sonnwendfeuer auf den Gipfeln. Die Familie Ganglberger belebt das Hansenbauerngut neu und bringt ihre Angus-Rinder auf die Alm unter dem Hochkönig. Mit Bergführerin Eva Schider führt der Weg zur gemeinschaftlich bewirtschafteten Elmaualm, bevor im Herbst Paragleiter den Himmel über Werfenweng erobern. Und im Winter kehrt der Film zurück in die Stille der verschneiten Bergwelt. Ein filmisches Porträt einer Region, die ihr Naturjuwel bewahren und zugleich weiterdenken will.
Das Skigebiet Carezza/Karersee in Südtirol liegt 20 Autominuten von Bozen entfernt. Von König Laurins Lounge, einer Skihütte in 2337 Meter Seehöhe hat Harry Prünster einen wunderbaren Blick auf den sagenumwobenen Rosengarten, einen markanten Gebirgszug der Südtiroler Dolomiten. Die Sagen der Region begleiten Harry bei seiner Skitour weiter zur Moseralm. Man erreicht die Alm, die auf eine interessante Geschichte verweisen kann, auf Ski ebenso, wie über das ausgedehnte Loipennetz und mit dem Auto. Auf der Piste, aber doch schon fast beim Auto, findet man den Hennenstall, eine ehemalige Apres Skibar, die für ihre Grillspezialitäten bekannt ist.
Harry Prünster ist diesmal in Salzburg unterwegs. Er startet seine Skitour in Lofer. Das Skigebiet Almenwelt Lofer ist in ca. 40 Autominuten von Salzburg erreichbar, unweit der Tiroler und der bayerischen Grenzen. Von der Bergstation Schwarzeck fährt Harry zur Schönblick Hütte, die von der gebürtigen Engländerin Vanya geführt wird. Sie erzählt, warum sie nach Österreich gekommen ist, verrät, was ein LA-Burger ist und hat außerdem jede Menge Lustiges aus der langen Geschichte der Hütte auf Lager. Den "Loderbichl" führen Hubert und Marlies Wimmer in dritter Generation. In ihrer Hütte wird vor allem Hausmannskost serviert. Und auf seiner letzten Station, der Soderkaser Hütte, hofft Harry das Geheimnis der echten Breznsuppe zu lüften.
Zwischen Ober- und Niederösterreich pendelt Harry Prünster diesmal hin und her, denn das Skigebiet Forsteralm erstreckt sich über beide Bundesländer. Von Waidhofen an der Ybbs geht es bis Gaflenz, und schon kann man die Ski anschnallen. Harrys erste Station ist die Amstettnerhütte, geführt vom Aussteiger Günter Tiefenthaler. Auf der Hirschkogelhütte serviert Alex Fischerauer süße und pikante Palatschinkenvariationen und jede Menge Hausmannskost. Im "Austall" lernt Harry Bruno Krammer kennen, Hüttenwirt und ehrenamtlicher Bergretter. Er hat das Kochen von der Oma gelernt und die Spezialität hier sind ihre Mehlspeisen. Auf der Forsterau gibt es Winter Alm-Clubbings mit DJs und Livemusik für Junge und Junggebliebene.
Pisten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade erwarten uns in diesem Skigebiet in der Salzburger Sportwelt. Die Tauernautobahn teilt die Skigebiete Zauchensee und Kleinarl. Verbunden werden sie durch den Zauchi, einen lustigen Traktor, der die Skifahrer von einem Skigebiet ins nächste bringt.
Eine Skischaukel ist für Harry so etwas wie Skiwandern - man kann sich immer neue Gebiete anschauen, die Pisten und die Aussichten ändern sich ständig. Heute schaukelt Harry vom Weltcuport Zauchensee nach Kleinarl. Möglichkeiten für eine gemütliche Einkehr gibt auf den Skipisten und auch im Tal mehr als genug. Ganz neu errichtet wurde die Sonnalm am Tauernkar in Zauchensee, dort wird Harry mit Livemusik erwartet. Der nächste Zwischenstopp liegt mitten im Almdorf Zauchensee. Hermann und Franziska erzählen Harry so manches "Schmankerl" in ihrer Zeit als langjährige Hüttenbesitzer der Garnhofhütte. Der zentrale Punkt in den Bergen von Kleinarl ist der Mooskopf. Dort begegnete Harry der Ausnahmesportlerin Annemarie Moser-Pröll. Das Heimathaus von Annemarie Moser-Pröll - das Berggasthaus Pröll - direkt an der Skipiste lädt mit heimischen Köstlichkeiten und gemütlicher Atmosphäre auch Harry zum längeren Verweilen ein.
Christine von Guldenburg und ihr Verwalter Hannes von Meerungen beschließen, zu heiraten. Doch sowohl seine Frau als auch Christines Freundin Aenne sind bestrebt, diese Ehe zu verhindern. Kitty hat sich von ihrem Mann getrennt und sucht nun Halt bei Evelyn und Achim Lauritzen. Bei einer Werbeveranstaltung für Balbeck-Bier kommt es zum Eklat zwischen Kitty, Jan und Margot Balbeck.
Mit Christiane Hörbiger, Katharina Böhm, Friedrich von Thun, Ruth Maria Kubitschek, Susanne Uhlen, Sigmar Solbach
Kitty zieht zu Achim Lauritzen, mit dessen Hilfe sie ihrer Mutter die Augen über Jans wahre Absichten öffnen will. Von Meerungen versucht noch ein Mal, sich mit seiner Frau zu einigen, doch sie lässt sich nicht umstimmen. Der Streit zwischen Nane und Tobias spitzt sich zu: Alexander will verhindern, dass Nane mit ihrer Tochter nach Brasilien zieht. Eines Nachts ist die Wiege leer.
Mit Christiane Hörbiger, Katharina Böhm, Friedrich von Thun, Alexander Wussow, Ruth Maria Kubitschek, Susanne Uhlen, Sigmar Solbach, Wilfried Baasner
Mit dem Mord an dem erfolgreichen Software-Unternehmer Thomas Belolavek scheint eine Musterfamilie zerstört. Kommissarin Mona Seiler übernimmt den Fall und tappt erst einmal im Dunkeln. Weder gibt es Zeugen, noch klare Hinweise auf die dahinterliegenden Tatmotive, da neben der gesamten Barschaft auch die engsten Angehörigen - Hausfrau Karin und ihre 16-jährige Tochter Maria - verschwunden sind. Erst nach und nach kommt ans Licht, dass die Bilderbuch-Ehe der Belolaveks reine Fassade gewesen ist.
Mit Mariele Millowitsch, Max von Thun, Katja Weitzenböck, Adele Neuhauser, Roland Koch, Jenny Ulrich, Ankie Beilke, Nikolai Kinski
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Die habsburgische Heiratspolitik hatte viel im Sinn, nur eines bestimmt nicht: das Glück der Töchter, die verheiratet wurden. Zum ersten Mal betrachten Stefanie und Matthias Ninaus die dynastischen Verstrickungen der Habsburger aus dem Blickwinkel der verkuppelten und verkauften Töchter. Markantestes Beispiel ist sicher die folgenschwerste Liaison, die je auf solche Weise angebahnt wurde: jene von Marie Antoinette mit Ludwig XVI. von Frankreich, die auf dem Schafott endete. Aber auch bei anderen Ehen, etwa die von Marie Louise mit dem ehemaligen Erzfeind Napoleon, war es reiner Zufall, wenn sich Liebesglück einstellte.
Zwei Kronprinzen, zwei Weltreiche - und zwei vollkommen unterschiedliche Dramen, in schicksalhafter Verbindung zueinander: Rudolf von Österreich und Wilhelm von Preußen. Beide Prinzen leiden extrem unter der ihnen zugedachten Rolle, eine Welt aufrechtzuerhalten, die im Bröckeln begriffen ist. Und beide erdulden Kindheits-Traumata in der Beziehung zu ihren Eltern, an denen sie sich ihr Leben lang abarbeiten werden. Doch ihre Ziele und Weltanschauungen könnten unterschiedlicher nicht sein - der liberale Rudolf hat die Vision eines vereinten Europas, der konservative Wilhelm will vor allem sein eigenes Reich stärken und autoritär regieren. Ein opulentes Dokudrama über zwei gleichaltrige Erben europäischer Kaiserhäuser, die aber einen völlig anderen Weg gehen- für den einen mündet er in persönlichem Triumph, für den anderen in einer Tragödie.
Buch: Iris Fegerl
Regie: Iris Fegerl und Reinhold Bilgeri
ORF, ZDF/Arte, Epo-Film
Diese Erbe Österreich Neuproduktion lässt drei Frauen zu Wort kommen, die einen unvergleichlichen Einblick in das Leben der Habsburger zulassen: die engste Dienerin von Kaiserin Maria Theresia, Carolina Gräfin Fuchs-Mollard, die Freundin von Kaiser Franz Joseph Katharina Schratt und die Tochter von Kronprinz Rudolf, Erzherzogin Elisabeth, die ihren Weg zur Frauenrechtskämpferin fand und als "rote Erzsi" in die Geschichte einging. Drei Schauspielerinnen Petra Morzé, Stephanie Schmiderer und Gigga Neunteufel schlüpfen in die drei historischen Rollen und stellen die Damen zu markanten Zeitpunkten ihres Lebens vor: am Tag der Geburt von Joseph II., nach der Ermordung der Kaiserin Elisabeth und am Tag der Gründung der Ersten Republik. Alle drei Biographien bieten Schlüssellochperspektiven in den ganz persönlichen Lebensbereich der Herrscherfamilie. R: Gigga Neunteufel
Schönbrunn ist das Symbol schlechthin von Österreichs einstiger Größe als kaiserlicher Weltmacht. Als Konkurrenz zum französischen Versailles erbaut, thront das überdimensionale Schloss mit seinem ausladenden Park im Westen der Stadt Wien. Sein Prunk und die Geschichte, die es nach wie vor atmet, ziehen jährlich abertausende Touristen an, die sehen wollen, wie hier Maria Theresia, Franz Joseph und Sisi gewohnt haben. Doch Schönbrunn ist kein Freilichtmuseum, sondern eine pulsierende Institution mit einem der schönsten Tierparks Europas, einem Freibad und darüber hinaus ein Gebäude, in dem man auch zur Miete wohnen kann. Zu alledem ist es auch ein Veranstaltungsraum für Feiern und Jahrmärkte aller Art.
Die habsburgische Heiratspolitik hatte viel im Sinn, nur eines bestimmt nicht: das Glück der Töchter, die verheiratet wurden. Zum ersten Mal betrachten Stefanie und Matthias Ninaus die dynastischen Verstrickungen der Habsburger aus dem Blickwinkel der verkuppelten und verkauften Töchter. Markantestes Beispiel ist sicher die folgenschwerste Liaison, die je auf solche Weise angebahnt wurde: jene von Marie Antoinette mit Ludwig XVI. von Frankreich, die auf dem Schafott endete. Aber auch bei anderen Ehen, etwa die von Marie Louise mit dem ehemaligen Erzfeind Napoleon, war es reiner Zufall, wenn sich Liebesglück einstellte.
Zwei Kronprinzen, zwei Weltreiche - und zwei vollkommen unterschiedliche Dramen, in schicksalhafter Verbindung zueinander: Rudolf von Österreich und Wilhelm von Preußen. Beide Prinzen leiden extrem unter der ihnen zugedachten Rolle, eine Welt aufrechtzuerhalten, die im Bröckeln begriffen ist. Und beide erdulden Kindheits-Traumata in der Beziehung zu ihren Eltern, an denen sie sich ihr Leben lang abarbeiten werden. Doch ihre Ziele und Weltanschauungen könnten unterschiedlicher nicht sein - der liberale Rudolf hat die Vision eines vereinten Europas, der konservative Wilhelm will vor allem sein eigenes Reich stärken und autoritär regieren. Ein opulentes Dokudrama über zwei gleichaltrige Erben europäischer Kaiserhäuser, die aber einen völlig anderen Weg gehen- für den einen mündet er in persönlichem Triumph, für den anderen in einer Tragödie.
Buch: Iris Fegerl
Regie: Iris Fegerl und Reinhold Bilgeri
ORF, ZDF/Arte, Epo-Film
Diese Erbe Österreich Neuproduktion lässt drei Frauen zu Wort kommen, die einen unvergleichlichen Einblick in das Leben der Habsburger zulassen: die engste Dienerin von Kaiserin Maria Theresia, Carolina Gräfin Fuchs-Mollard, die Freundin von Kaiser Franz Joseph Katharina Schratt und die Tochter von Kronprinz Rudolf, Erzherzogin Elisabeth, die ihren Weg zur Frauenrechtskämpferin fand und als "rote Erzsi" in die Geschichte einging. Drei Schauspielerinnen Petra Morzé, Stephanie Schmiderer und Gigga Neunteufel schlüpfen in die drei historischen Rollen und stellen die Damen zu markanten Zeitpunkten ihres Lebens vor: am Tag der Geburt von Joseph II., nach der Ermordung der Kaiserin Elisabeth und am Tag der Gründung der Ersten Republik. Alle drei Biographien bieten Schlüssellochperspektiven in den ganz persönlichen Lebensbereich der Herrscherfamilie. R: Gigga Neunteufel
Schönbrunn ist das Symbol schlechthin von Österreichs einstiger Größe als kaiserlicher Weltmacht. Als Konkurrenz zum französischen Versailles erbaut, thront das überdimensionale Schloss mit seinem ausladenden Park im Westen der Stadt Wien. Sein Prunk und die Geschichte, die es nach wie vor atmet, ziehen jährlich abertausende Touristen an, die sehen wollen, wie hier Maria Theresia, Franz Joseph und Sisi gewohnt haben. Doch Schönbrunn ist kein Freilichtmuseum, sondern eine pulsierende Institution mit einem der schönsten Tierparks Europas, einem Freibad und darüber hinaus ein Gebäude, in dem man auch zur Miete wohnen kann. Zu alledem ist es auch ein Veranstaltungsraum für Feiern und Jahrmärkte aller Art.
Die habsburgische Heiratspolitik hatte viel im Sinn, nur eines bestimmt nicht: das Glück der Töchter, die verheiratet wurden. Zum ersten Mal betrachten Stefanie und Matthias Ninaus die dynastischen Verstrickungen der Habsburger aus dem Blickwinkel der verkuppelten und verkauften Töchter. Markantestes Beispiel ist sicher die folgenschwerste Liaison, die je auf solche Weise angebahnt wurde: jene von Marie Antoinette mit Ludwig XVI. von Frankreich, die auf dem Schafott endete. Aber auch bei anderen Ehen, etwa die von Marie Louise mit dem ehemaligen Erzfeind Napoleon, war es reiner Zufall, wenn sich Liebesglück einstellte.
Zwei Kronprinzen, zwei Weltreiche - und zwei vollkommen unterschiedliche Dramen, in schicksalhafter Verbindung zueinander: Rudolf von Österreich und Wilhelm von Preußen. Beide Prinzen leiden extrem unter der ihnen zugedachten Rolle, eine Welt aufrechtzuerhalten, die im Bröckeln begriffen ist. Und beide erdulden Kindheits-Traumata in der Beziehung zu ihren Eltern, an denen sie sich ihr Leben lang abarbeiten werden. Doch ihre Ziele und Weltanschauungen könnten unterschiedlicher nicht sein - der liberale Rudolf hat die Vision eines vereinten Europas, der konservative Wilhelm will vor allem sein eigenes Reich stärken und autoritär regieren. Ein opulentes Dokudrama über zwei gleichaltrige Erben europäischer Kaiserhäuser, die aber einen völlig anderen Weg gehen- für den einen mündet er in persönlichem Triumph, für den anderen in einer Tragödie.
Buch: Iris Fegerl
Regie: Iris Fegerl und Reinhold Bilgeri
ORF, ZDF/Arte, Epo-Film
Diese Erbe Österreich Neuproduktion lässt drei Frauen zu Wort kommen, die einen unvergleichlichen Einblick in das Leben der Habsburger zulassen: die engste Dienerin von Kaiserin Maria Theresia, Carolina Gräfin Fuchs-Mollard, die Freundin von Kaiser Franz Joseph Katharina Schratt und die Tochter von Kronprinz Rudolf, Erzherzogin Elisabeth, die ihren Weg zur Frauenrechtskämpferin fand und als "rote Erzsi" in die Geschichte einging. Drei Schauspielerinnen Petra Morzé, Stephanie Schmiderer und Gigga Neunteufel schlüpfen in die drei historischen Rollen und stellen die Damen zu markanten Zeitpunkten ihres Lebens vor: am Tag der Geburt von Joseph II., nach der Ermordung der Kaiserin Elisabeth und am Tag der Gründung der Ersten Republik. Alle drei Biographien bieten Schlüssellochperspektiven in den ganz persönlichen Lebensbereich der Herrscherfamilie. R: Gigga Neunteufel
Schönbrunn ist das Symbol schlechthin von Österreichs einstiger Größe als kaiserlicher Weltmacht. Als Konkurrenz zum französischen Versailles erbaut, thront das überdimensionale Schloss mit seinem ausladenden Park im Westen der Stadt Wien. Sein Prunk und die Geschichte, die es nach wie vor atmet, ziehen jährlich abertausende Touristen an, die sehen wollen, wie hier Maria Theresia, Franz Joseph und Sisi gewohnt haben. Doch Schönbrunn ist kein Freilichtmuseum, sondern eine pulsierende Institution mit einem der schönsten Tierparks Europas, einem Freibad und darüber hinaus ein Gebäude, in dem man auch zur Miete wohnen kann. Zu alledem ist es auch ein Veranstaltungsraum für Feiern und Jahrmärkte aller Art.
Die habsburgische Heiratspolitik hatte viel im Sinn, nur eines bestimmt nicht: das Glück der Töchter, die verheiratet wurden. Zum ersten Mal betrachten Stefanie und Matthias Ninaus die dynastischen Verstrickungen der Habsburger aus dem Blickwinkel der verkuppelten und verkauften Töchter. Markantestes Beispiel ist sicher die folgenschwerste Liaison, die je auf solche Weise angebahnt wurde: jene von Marie Antoinette mit Ludwig XVI. von Frankreich, die auf dem Schafott endete. Aber auch bei anderen Ehen, etwa die von Marie Louise mit dem ehemaligen Erzfeind Napoleon, war es reiner Zufall, wenn sich Liebesglück einstellte.