ORF III
ORF III Sa. 16.05.
Doku
Im Bild: Er schwört die Massen auf den Führer ein - viele Mythen ranken sich um Hitlers Stellvertreter Rudolf Hess. Rudolf Hess Rede zum Treuebekenntnis der Auslandsdeutschen zur 5. Reichstagung der Auslandsdeutschen im Adolf Hitler Stadion in Stuttgart. ORF
Im Bild: Vor der Machtergreifung, Adolf Hitler in Nürnberg, 1927. ORF
Im Bild: Von Anfang an an Hitlers Seite: Rudolf Hess gilt als treuster Wegbegleiter Hitlers. ORF
Im Bild: An Hitlers Seite: Rudolf Hess, Stellvertreter des Führers. Rudolf Hess neben Hitler beim Reichsparteitag 1933. ORF
Im Bild: Rudolf Hess - Nationalsozialist der ersten Stunde und Hitlers Vertreter mit einem Faible für Okkultismus und Wahrsagerei. ORF
Im Bild: Hitlers Stellvertreter in der Partei: Rudolf Hess gilt als einer der ältesten Wegbegleiter Hitlers. Hitler neben Rudolf Hess in Nürnberg 1927. ORF
Im Bild: Der Stellvertreter in der Partei: In Hitlers Führungszirkel gilt Rudolf Hess als treuester Nationalsozialist. ORF
Im Bild: Auf der Anklagebank: Rudolf Hess. In seinem Schlussplädoyer erklärt er: "Ich bereue nichts!" ORF

Der Nazi-Clan - Hitlers Hofstaat: Rudolf Hess

  • 1. Staffel
  • 3. Folge
  • D 2025
  • 44'
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Geschichte

Inhalt

Rudolf Hess ist der fanatischste Komplize des Diktators. Als Strippenzieher in der NSDAP bildet er über Jahre eine entscheidende Säule von Hitlers Macht. Nach dem mysteriösen Schottlandflug spielt Hess psychische Probleme vor, in der Hoffnung, freigelassen zu werden. Seine bedingungslose Loyalität verschafft ihm schon in den Anfangsjahren der NSDAP als Privatsekretär eine wichtige Rolle an der Seite Hitlers. 1933 wird er zum "Stellvertreter des Führers" ernannt. Dass Hess politisch so unbedeutend gewesen sein soll, wie die Forschung lange glaubt, widerlegt der Historiker Prof. Manfred Görtemaker. Er hat eine umfassende Biografie über Hess verfasst, die sich auf neue Quellen, Schriften und Briefe stützt. Sie beleuchten auch die private Seite des spröden Parteisoldaten, der in der Entourage des Diktators als ungeselliger Sonderling gilt. Um einen Zweifrontenkrieg zu verhindern, fliegt Hess 1941 ohne Hitlers Wissen allein in einem Jagdflugzeug nach Schottland. Er will mit Großbritannien einen Separatfrieden aushandeln. Doch sein Plan schlägt fehl, er wird verhaftet, die Naziführung erklärt ihn für verrückt. Das Bild des geisteskranken Hess wirkt bis heute. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges sitzt Hess auf der Anklagebank im Nürnberger Prozess gegen die überlebenden Hauptkriegsverbrecher. Er zeigt nicht die geringste Reue. Zusammen mit sechs anderen Nazi-Größen muss er im Gefängnis Spandau eine lebenslange Haftstrafe absitzen. Ab 1966 ist er der einzige Gefangene in Spandau. Neonazis verklären den Stellvertreter zum Märtyrer und "Friedensflieger". 1987 nimmt sich der inzwischen 93-Jährige im Gefängnis das Leben.

Sendungsinfos

Regie: Elias von Salomon VPS: 16.05.2026 21:55, Untertitel, Stereo
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