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ARTE Mo. 15.12.
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In Malaysia wird eine pikante Suppe zum Fastenbrechen nach dem Ramadan serviert. ARTE F
In der sonnigen, von Kakteen übersäten Sonora-Wüste in Arizona fand der US-Architekt Frank Lloyd Wright Inspiration. ARTE F
Die Kalahari-Wüste in Botsuana wird seit fast tausend Jahren von dem Volk der ?San? bewohnt. ARTE F

Stadt Land Kunst

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Arizona / Botsuana / Athen

  • F 2025
  • 45'
Magazin (1): In Arizona: Die Wüstenarchitektur von Frank Lloyd Wright (2): Die "Buschmänner": Die ersten Menschen in Botsuana (3): In Malaysia: Die pikante Suppe von Min (4): Ein Hundeleben in Athen

Themen


In Arizona: Die Wüstenarchitektur von Frank Lloyd Wright: Die Sonora-Wüste ist ein ödes, von Kakteen gespicktes Sandmeer. Diesen unwirtlichen Ort machte Frank Lloyd Wright, der größte US-Architekt der Moderne, zum Standort seines letzten Meisterwerks. Als sich der Schöpfer des New Yorker Salomon R. Guggenheim Museums in den 1930ern im Umland von Phoenix, Arizona, niederließ, hatte er bereits eine vielbeachtete Karriere hinter sich. Doch statt sich dem Ruhestand hinzugeben, sah Lloyd Wright in der mineralischen und sonnendurchfluteten Welt eine Inspirationsquelle, die seiner Kreativität einen neuen Schub gab.

Die "Buschmänner": Die ersten Menschen in Botsuana: Kalahari bedeutet auf Setswana "der große Durst". In eben jener Wüste in Botsuana lebt seit fast tausend Jahren ein Volk mit einer einzigartigen Geschichte: Die Kolonisatoren nannten sie "Buschmänner", doch sie selbst nennen sich "San". Sie waren die ersten Menschen, die sich im südlichen Afrika niederließen. Dann kamen die Buren, die Deutschen und die Briten, um sich ihr Land zu eigen zu machen. Rund 60 Jahre nach dem Ende der brutalen britischen Besatzung ziehen die San heute vor Gericht, um ihre Rechte geltend zu machen und ihre Identität zu wahren.

In Malaysia: Die pikante Suppe von Min: In einem Vorort von Kuching bereitet Min ein Bubur Pedas für das Fastenbrechen nach dem Ramadan zu. Zunächst trocknet sie Galgantwurzel, Zitronengras und Reis. Dann zerstampft sie die Zutaten und kocht sie mit Zwiebeln, Maiskölbchen, Kartoffeln, Chilischoten und einer süßen Farnart, die in ihrer Region wächst. Zuletzt fügt sie noch Wasser hinzu, um die typisch malaysische Suppe dann bei Anbruch der Nacht zu servieren.

Ein Hundeleben in Athen: Im 4. Jahrhundert vor Christus sorgte eine Frau in der Stadt Athen für eine philosophische Revolution. Hipparchia entstammte einer thrakischen Familie und war aus der Gemeinschaft der Männer ausgeschlossen. Doch sie überwand alle gesellschaftlichen Konventionen und ließ sich mit dem größten aller Kyniker ein.

In Arizona: Die Wüstenarchitektur von Frank Lloyd Wright: Die Sonora-Wüste ist ein ödes, von Kakteen gespicktes Sandmeer. Diesen unwirtlichen Ort machte Frank Lloyd Wright, der größte US-Architekt der Moderne, zum Standort seines letzten Meisterwerks. Als sich der Schöpfer des New Yorker Salomon R. Guggenheim Museums in den 1930ern im Umland von Phoenix, Arizona, niederließ, hatte er bereits eine vielbeachtete Karriere hinter sich. Doch statt sich dem Ruhestand hinzugeben, sah Lloyd Wright in der mineralischen und sonnendurchfluteten Welt eine Inspirationsquelle, die seiner Kreativität einen neuen Schub gab.

Die "Buschmänner": Die ersten Menschen in Botsuana: Kalahari bedeutet auf Setswana "der große Durst". In eben jener Wüste in Botsuana lebt seit fast tausend Jahren ein Volk mit einer einzigartigen Geschichte: Die Kolonisatoren nannten sie "Buschmänner", doch sie selbst nennen sich "San". Sie waren die ersten Menschen, die sich im südlichen Afrika niederließen. Dann kamen die Buren, die Deutschen und die Briten, um sich ihr Land zu eigen zu machen. Rund 60 Jahre nach dem Ende der brutalen britischen Besatzung ziehen die San heute vor Gericht, um ihre Rechte geltend zu machen und ihre Identität zu wahren.

In Malaysia: Die pikante Suppe von Min: In einem Vorort von Kuching bereitet Min ein Bubur Pedas für das Fastenbrechen nach dem Ramadan zu. Zunächst trocknet sie Galgantwurzel, Zitronengras und Reis. Dann zerstampft sie die Zutaten und kocht sie mit Zwiebeln, Maiskölbchen, Kartoffeln, Chilischoten und einer süßen Farnart, die in ihrer Region wächst. Zuletzt fügt sie noch Wasser hinzu, um die typisch malaysische Suppe dann bei Anbruch der Nacht zu servieren.

Ein Hundeleben in Athen: Im 4. Jahrhundert vor Christus sorgte eine Frau in der Stadt Athen für eine philosophische Revolution. Hipparchia entstammte einer thrakischen Familie und war aus der Gemeinschaft der Männer ausgeschlossen. Doch sie überwand alle gesellschaftlichen Konventionen und ließ sich mit dem größten aller Kyniker ein.

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